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Sternedieb

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1

Mittwoch, 23. September 2015, 19:10

Der VW-Mogel Skandal!

Nach der VW-Abgas-Manipulation nimmt nun Chef Martin Winterkorn seinen Hut ...

Er ist sich zwar keiner Schuld bewusst, aber er übernehme er die Verantwortung.

Katja

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2

Mittwoch, 23. September 2015, 19:11

in dem er geht :denk:

3

Mittwoch, 23. September 2015, 19:13

Natürlich. So sind die Abläufe im Allgemeinen.

Übrigens ist die Überschrift mit Mogel-Skandal aus meiner Sicht deutlich untertrieben.
Wenn die erhobenen Vorwürfe zutreffen.

PS: Wer in der Schule mogelt, kann auch nicht einfach gehen. :ironic:
"Wenn Corona morgen nicht vorbei ist, komme ich übermorgen wieder."
Helge Schneider

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cuate« (23. September 2015, 19:14)


Fitschi

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4

Mittwoch, 23. September 2015, 19:19

Doch, kann er :D aber manchmal wird er auch gegangen......
Ich habe keine speziellen Talente. Ich bin nur passioniert neugierig.
Albert Einstein

Sternedieb

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5

Mittwoch, 23. September 2015, 19:27

Übrigens ist die Überschrift mit Mogel-Skandal aus meiner Sicht deutlich untertrieben.


Ich wollte höflich sein ... und stelle mal die Frage, ob es wirklich sein kann, dass er nichts wusste.

Es müsste ihm bzw. der deutschen VW-Chef Etage aufgefallen sein, dass die Abgaswerte in den USA besser waren als in Europa. Und wenn das auffällt muss man sich doch fragen was die in den USA besser machen um auch in Europa besser zu sein. :denk:

Fitschi

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6

Mittwoch, 23. September 2015, 19:37

Ich vermute , das man in so einem großen Konzern nicht alles sehen kann und vielleicht manchmal auch nicht will.
Der Mann kann gar nicht alle Ergebnisse hinterfragen, dazu hat er Leute seines Vertrauens, die wieder Ihrerseits Leuten vertrauen müssen usw. usw.
Ich glaube ihm sogar das er nicht mit den Details vertraut war.
Wir haben unseren Vorgesetzen auch nicht immer alles verraten und die den Ihren sicher ebensowenig.
Je grösser das Werk desto leichter kann man Dinge verschleiern.
Ich habe keine speziellen Talente. Ich bin nur passioniert neugierig.
Albert Einstein

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fitschi« (23. September 2015, 19:39)


7

Mittwoch, 23. September 2015, 20:03

Der taucht jetzt erst mal gemütlich unter und wird dann Chef der Großbaustelle Flughafen BER

Es ist in der Tat gut möglich, dass er es nicht wußte, hat aber die einzigst logische Konsequenz daraus gezogen
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

8

Donnerstag, 24. September 2015, 06:23

Er wird schon nicht verhungern.

WXYZ

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9

Donnerstag, 24. September 2015, 08:51

Ob er etwas wusste, ob er vollständig in den Prozeßketten involviert war oder vielleicht auch nur teilweise - wir wissen es nicht und werden es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht erfahren. Das Winterkorn nun geht (gehen muss) überrascht nicht. Erstens muss einer die Verantwortung übernehmen und zudem rät das Krisenmanagement in solchen Situationen, den Gesamtverantwortlichen aus der Schußlinie zu nehmen.

Würde Winterkorn bleiben, würde die mediale und politische Schlacht gegen ihn immer größer werden. Daran hat bei VW aktuell niemand Interesse. Die bisherigen Vorkommnisse erzeugen schon genügend negative Presseartikel. Nimmt man aber den Vorstandsvorsitzenden aus der Schußlinie, entfernt man schon mal eine Angriffsfläche. Das hat außerdem zur Folge, dass die Presse sich jetzt auch damit beschäftigt, wer denn der Nachfolger wird. Eine Spekulation (Nachfolge-Diskussion), die keinen zusätzlichen Schaden anrichtet.

Was insgesamt erstaunt, dass der Wettbewerb (Daimler, BMW, Toyota etc.) sich erstaunlich ruhig verhält. Haben die diversen anderen Automobilhersteller im Fall der Abgasmanipulation wirklich alle eine gänzlich "saubere Weste" ? Jedenfalls klingen die beiden sehr kurzen Statements von BMW und Daimler nicht besonders überzeugend. Und warum checken die US-Behörden nicht die Abgase der zahlreichen anderen Automobilhersteller ? Hätte ich als Automobilhersteller eine "saubere Weste" würde ich auf die Überprüfungen drängen, um mich anschließend (werbewirksam) in Szene zu setzen.

Wenn bei anderen Automobilherstellern ähnlich gearbeitet wurde - und das käme jetzt heraus - wäre das für VW nur gut. Ganz schnell würde die gesamte Autoindustrie weltweit an den Pranger gestellt und VW käme etwas aus der Schußlinie. Die Manipulation würde relativiert.

Hinter den Kulissen wird garantiert auf sehr unterschiedlichen Ebenen enorm agiert. Es geht um Strafen, u.U. in Milliarden Höhe. Um den Wert der Aktie, um das Image, um den Stellenwert der Marke in den USA, um Absatzzahlen, um die mittelfristige Erfolgsplanung und vor allem darum, jetzt strategisch keinen Fehler zu machen.

Schadensbegrenzer und Krisenmanager übernehmen jetzt für einige Wochen in der VW Gruppe das strategische Management. :ironic:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »WXYZ« (24. September 2015, 08:56)


10

Donnerstag, 24. September 2015, 09:04

Die Spitze des Eisbergs, denn die ganze Diesel-Abgasgeschichte ist ohnehin eine europäische Automobilindustrie-Entwicklung, Überwachung und Durchführung. Wer den Aufsichtsbehörden zutraute, das in der Vergangenheit bei der starken Automobil-Lobby durchgegriffen wurde, hat sich wohl geirrt.
"Wenn Corona morgen nicht vorbei ist, komme ich übermorgen wieder."
Helge Schneider

11

Donnerstag, 24. September 2015, 09:36

Die Abgasgeschichte ist natürlich Glasklar, aber es ist ja schon interessant,
dass solche Skandale meistens im Ami-Land aufgedeckt werden.

1996 - Spionagevorwürfe von GM gegen VW
2010 - Korruptionsaffäre/vorwürfe gegen Mercedes
2014 - Spritverbrauchtrickserei bei BMW/Mini/Hyndai ....

Insbesondere der Toyotaskandal 2010/2011 mit dem angeblich klemmenden Gaspedal, hat den Konzern viel Geld gekostet
und stellte sich im Nachhinein als vollkommender Quatsch raus.

Ein kleiner Skandal kommt oft zur Rechten Zeit, wenn die heimische Autoindustrie mal wieder hinkt und zur Not, wird auch mal etwas erfunden (siehe Toyota)
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

WXYZ

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12

Donnerstag, 24. September 2015, 09:58

@Aramis

Glasklar ?


Glasklar ist es überhaupt nichts.

Wir befinden uns gerade mal in der 1. Phase der Aufdeckung. Das ganze Thema wird jetzt erstmal einmal richtig aufgearbeitet. Von den Aufsichtsbehörden in den USA, von Juristen, von Anwälten, von Klägern usw., ebenso wie in Deutschland. Vom VW Konzern selber (innere Strukturen) und von Vorständen der anderen Automobilhersteller, die jetzt kritisch intern fragen, "gibt es das bei uns auch" ?

Auf der Ebene von VW gilt es jetzt die Krise zu bewältigen, die Frage zu stellen ob man noch "weitere Eier im Keller hat", was das alles juristisch maximal bedeuten könnte, was der maximale "Super Gau" wäre, was der Wettbewerb nicht oder auch gemacht hat und vor allem ob sich die strategische Ausrichtung ändert.

Glasklar ist noch lange nichts. Es geht wirtschaftlich nicht um Peanuts, sondern zunächst im ersten Schritt um zusätzliche 6 Milliarden Euro (wenn es reicht) für die eine Rückstellung gebildet wurde. Wenn man alleine diese Rückstellung in die Relation zum letzten Konzerngewinn 2014 stellt, ist das schon eine Dimension, ganz weit weg von "Glasklar".

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »WXYZ« (24. September 2015, 10:02)


13

Donnerstag, 24. September 2015, 10:07

die jetzt kritisch intern fragen, "gibt es das bei uns auch" ?


Leider erst jetzt, auf Nachfrage der Grünen im Juli, wusste das Bundesverkehrsministerium es bereits seit längerem, dass
Abschalteinrichtungen benutzt wurden, hätten sich in der Praxis aber nicht bewährt...
Freedom's just another word for nothing left to lose...

14

Donnerstag, 24. September 2015, 10:20

Das BVM negiert diese Aussage. Zwar wird über "Abschaltanlagen" berichtet. Einen Absatz weiter in dem Dokument steht aber "das dem Ministerium keine Erkenntnisse dazu vorliegen".

Spekulation an: Im übrigen, im Juli gab es auch die internen und an die Öffentlichkeit getragenen Dispute zwischen Piech und Winterkorn.
"Wenn Corona morgen nicht vorbei ist, komme ich übermorgen wieder."
Helge Schneider

15

Donnerstag, 24. September 2015, 10:43

stimmt cuate, ich hätte Spekulationen dabeischreiben sollen, angeblich liegt "DER WELT" ja alles vor,
aber wer hat es gesehen?
Freedom's just another word for nothing left to lose...

16

Donnerstag, 24. September 2015, 10:46

Ich. Irgendwo gestern im Fernsehen wurde das besagte Dokument mit den beiden Passagen gezeigt. Bei der Nachrichtenflut kann ich aber nicht sagen, in welcher Sendung.
"Wenn Corona morgen nicht vorbei ist, komme ich übermorgen wieder."
Helge Schneider

17

Donnerstag, 24. September 2015, 10:48

Ok :TOP:
Freedom's just another word for nothing left to lose...

18

Donnerstag, 24. September 2015, 12:17

@Aramis

Glasklar ?


Glasklar ist es überhaupt nichts.

.


Winterkorn hat es auf seiner Pressekonferenz zugegeben, sich entschuldigt und ist zurück getreten !
Klarere geht es ja wohl nicht und es kann sich niemand rausreden.
Wieviele Milliarden das ganze kostet ist für den Außenstehenden erst mal sch... egal und ob das Land Niedersachsen mit seinen ca. 59 Millionen Stammaktien einen Schaden erleidet steht noch nicht fest.
Es werden in nächster Zeit sicherlich genügend faule Kompromisse gefunden, vielleicht ein paar Bauernopferköpfe rollen und in in paar Monaten redet keiner mehr darüber.
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

19

Donnerstag, 24. September 2015, 12:17

Es kommt mir etwas Spanisch vor, das Thema Abgasmanipulation.....

Wenn ich zum TÜV muss ( wird bei meinem Autohändler gemacht, dessen Bruder ist Dekra Prüfer ), da wird immer irgendwie was gedreht, so dass die Werte für die ASU stimmen. KEIN VW !! :pfft:

WXYZ

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20

Donnerstag, 24. September 2015, 15:15

Verschiedene Presseagenturen melden, dass BMW unter dem Verdacht steht, dass bei bestimmten BMW Fahrzeugen die Abgaswerte ergeblich überschritten werden. Bei einem BMW X 3 Diesel angeblich um das Elffache. Die Info wird von Auto-Bild verbreitet. Als Quelle werden Testberichte von ICCT angeführt.

Sollte das den Tatsachen entsprechen, kann das nur gut für VW sein. BMW hat natürlich dementiert und teilte mit, dass ihnen die Tests nicht bekannt sind.

Die "Abgas-Manipulations-Story" scheint noch im Anfangsstadium zu sein. Das ist noch vieles völlig im Unklaren.

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