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Dienstag, 25. April 2017, 09:00

Extrakosten: Zusatzleistungen bei Pauschalreisen

"Cook-and-Book" ist so ein Programm, das Reisebüros scheibchenweise ihrer Kundschaft näherbringen sollen. Was im Airlinebereich mittlerweile üblich ist, will ThomasCook - und nicht nur die - auch im Pauschalreisesektor umsetzen.

http://www.gloobi.de/zusatzverkaeufe-sin…htig-angekommen

Was sagt eigentlich die zahlende Kundschaft dazu ?

Nervt diese Aufpreis-Politik, will man sich mit Produkten, die früher ungefragt zum Standard gehörten erst im klein-klein zeitaufwändig auseinandersetzen müssen? Ist das wirklcih das, was Kunden wünschen oder doch nur Konzernleitungen?
„I'd agree with you. But then we'd both be wrong.“
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cuate« (25. April 2017, 09:02)


Fitschi

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2

Dienstag, 25. April 2017, 09:45

Ich hätte nichts dagegen , wenn dafür das Ausgangsangebot billiger wird .
Leistungen wie "gratis Bahn zum Flug " " Parkplatz am Flughafen " oder Bustransfer zum Hotel nehmen wir so gut wie nie in Anspruch.
Will ich es doch einmal, bezahle ich halt dafür.
Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Heinrich Heine

3

Dienstag, 25. April 2017, 09:58

Das ist ein gutes Argument. Aber Transparenz ist nun mal nicht die Stärke der Anbieter. Eine Aufschlüsselung des Preises wirst Du nirgendwo finden. Gemessen an den "Flugpreisen" ist, rein subjektiv betrachtet, dort nach Auslagerung von Einzelleistungen der Basisflugpreis gefühlt eher auf gleicher Höhe geblieben.
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Unbekannte Herkunft

Fitschi

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4

Dienstag, 25. April 2017, 10:11

Das ist ja die eigentliche Frechheit, immer weniger Leistung bei gleichem oder sogar steigendem Preis.
Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Heinrich Heine

CharlyB

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5

Dienstag, 25. April 2017, 10:23

:D Congstar macht es ja schon im Bereich Kommunikation vor , warum auch nicht die Reisevermarkter. Je nach Wunsch das Angebot mit Zu-Abwahl zu Segmentieren ist doch was, denke mal das die Preisübersicht dann sich selbst einstellen wird. Die Standards behalten ja eh nicht ihre Basis, das wird zunehmends immer weniger. Ein Pauschalangebot ist dann viel schöner wenn man die "Zutaten" zum Reisen selbst in seine "Suppe" schmeißt.
Die Welt ist unser Feld, dazu muss man kein Bauer sein; könnte aber hilfreich sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »CharlyB« (25. April 2017, 10:25)


6

Dienstag, 25. April 2017, 10:27

Dann buch ich die Einzelelemente doch gleich ohne Veranstalter.

Das, was die Pauschalreise eigentlich zuvor darstellte, wie der Name suggeriert, ist ja dann ohnehin nicht mehr da. Eine Zusammenstellung von Einzelleistungen ist aus meiner Sicht dann keine "Pauschalreise" mehr, sondern eben eine zusammengestellte Reise für den Einzelnen.
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WXYZ

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7

Dienstag, 25. April 2017, 10:30

@cuate

Nirgendwo finden ?

Das ist nicht ganz richtig. Beispielweise splittet die TUI in ihren Katalogen für Pauschalreisen - nicht im Internet - die Kosten für den Zimmerpreis a Tag und die zusätzlichen Aufwendungen für den Flugpreis inklusive der Transfers auf. Daraus kann ich zwar den Flugpreis "solo" nicht erkennen, weil der auch die Transferkosten beinhaltet, aber immerhin sind die Hotel und Flug/Transfer-Kosten separiert. Wie realistisch diese Werte sind vermag ich nicht final zu bewerten. Zumindest die Flugpreise entsprechen kaum der Preisstellung, die im freien Markt vielfach deutlich günstiger ist, selbst wenn man die Transferleistung dazu addiert.

Insgesamt halte ich die Konzeption für gut. Der RV Veranstalter bietet eine Standard-Leistung an, der Reisegast kann dann diverse Leistungen dazu buchen, wenn er diese benötigt. Wobei auch das insgesamt nicht neu im Segment des Pauschaltourismus ist. Auch bisher kann der Gast schon bei vielen Veranstaltern z.B. bessere Zimmer-Kategorien dazubuchen. Ebenso den Privat-Transfer, die Platzreservierung im Flieger, Zusatzgepäck, Wunschmenü im Flieger, anstatt All Inklusive sogar Ultra All Inklusive, Bahnfahrkarte etc.

Wie in der Wirtschaft üblich, hat jeder sein eigenständiges Preismodell um sich vom Wettbewerb abzugrenzen und um möglichst nicht vergleichbar zu sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »WXYZ« (25. April 2017, 10:37)


WXYZ

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8

Dienstag, 25. April 2017, 10:33

Das ist ja die eigentliche Frechheit, immer weniger Leistung bei gleichem oder sogar steigendem Preis.
Warum ist das eine Frechheit ? Reiseveranstalter sind keine sozialen oder karitativen Einrichtungen. Dort möchte man Geld verdienen und das ist völlig legitim. Solange ich als Unternehmer meine Preisstellung und meine Kalkulation im Markt durchsetzen kann, ist es doch in Ordnung. Ich muss halt aufpassen, dass der Wettbewerb nicht besser ist als ich und meine Kunden dorthin abwandern. Das ist die freie Marktwirtschaft, mit der wir in Mitteleuropa durchaus sehr erfolgreich sind und in Summe gut damit leben können. Das fördert nämlich auch den Wettbewerb zugunsten der Verbraucher

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »WXYZ« (25. April 2017, 10:38)


Fitschi

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9

Dienstag, 25. April 2017, 10:49

Schon klar das Du Dich auf die Seite der Ausbeuter stellst :ironie:

Ich finde, wenn ich für sinkende Leistung mehr Geld bezahlen soll ist das eine Frechheit ...basta....
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WXYZ

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Dienstag, 25. April 2017, 11:23

@Fitschi

Aber bitte, warum solche Beschimpfungen - Ausbeuter ?

Unternehmen müssen Geld verdienen. Egal ob Handwerker, Airline, Reiseveranstalter, Restaurants, praktizierender Arzt oder Automobilhersteller. Verdient ein Unternehmen kein Geld, kann es nicht in die Zukunft zum Erhalt des Unternehmens investieren und auch keine Arbeitsplätze sicherstellen oder neu anbieten. Und wenn die Betriebskosten steigen (z.B. Energiekosten, Personalkosten etc.) habe ich als Unternehmer zwei Möglichkeiten, darauf zu reagieren. Entweder erhöhe ich den Preis (bei gleicher Leistung) oder ich lasse den Preis stabil und reduziere die Leistung. Das ist BWL im ersten Semester und keine Frechheit, wie Du es unterstellst.

Ich finde es schon bezeichnend wie expansionswillige und expansionsfähige Unternehmer mal eben als Ausbeuter beschimpft werden. Das Rückrad eines erfolgreichen Staates ist eine fähige Politik mit einer ordentlich aufgestellten Wirtschaft. Geht die Wirtschaft den "Bach runter", verliert der Staat Steuergelder und wir alle haben dann darunter zu leiden.

Dazu eine kleines Beispiel.

Wenn in den USA ein Unternehmen nur eine Marge von z.B. 5% oder erwirtschaftet, gilt er als unfähiger Unternehmer, der zu wenig Geld verdient. Verdient aber ein Unternehmer in Deutschland gutes Geld, wird er nicht vom Volk als erfolgreicher Unternehmer gelobt, sondern als Ausbeuter bezeichnet. Er muss sich fast hinter seinen Gewinnen verstecken.

Keine Frage, es gibt in der Wirtschaft natürlich schwarze Schafe, aber die Masse der Unternehmer arbeitet hart und übernimmt dazu vielfache wirtschaftliche Risiken und finanzielle Aufwendungen (gerade im Mittelstand), während der Arbeitnehmer nach 8 Stunden seine Arbeit beendet und vor der Tagesschau um 20:00 Uhr seine (sorry) Eier schaukelt. Währenddessen sitzen viele Unternehmer noch im Büro und beenden erst den Tag nach 12 oder 13 Arbeitsstunden.

Niemand wird daran gehindert, selbständig und eigenverantwortlich ein Unternehmen zu gründen und dort Geld zu verdienen. Im übrigen kann ich als Unternehmer auch nur den Preis durchsetzen, den mein Wettbewerb zulässt. Und Du als Verbraucher partizipierst genau davon, denn täglich muss z.B. der Handel sich neue Kunden erarbeiten und nach Möglichkeit etwas besser sein, als der Wettbewerb. Und genau davon hast Du als Verbraucher einen Nutzen.

Herzliche Grüsse von der Seite der Ausbeuter.

CharlyB

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Dienstag, 25. April 2017, 12:59

:denk: hier geht es doch um Buchungen in Segmenten , oder nicht ....

Klar Cuate , der Einzelbuchung geht meine Rechnung auch immer voraus. Doch wenn ein Vermarkter das wie im Warenhaus im Regal anbietet und ich bequem den Einkaufswagen-Reise damit füllen kann , dann vergleiche ich vor der Kasse den Zahlungsstand. Damit ist mE der Anbieter im Zugzwang die Margen an den Kunden weiter zu reichen. Im schlimmsten Fall bin ich dann kein Kunde :D
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Dienstag, 25. April 2017, 13:19

@CharlyB


Margen weiter reichen ? Bitte mal um Erklärung wie das funktioniert, eine Marge weiter zu reichen.

CharlyB

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13

Dienstag, 25. April 2017, 13:49

:patschi: Buchhaltung - Margen
Die Preisnachlässe auf Großmengen für Güter jeglicher Art.
Sollte eigentlich so geläufig sein... :D
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Dienstag, 25. April 2017, 15:26

:patschi: Buchhaltung - Margen
Die Preisnachlässe auf Großmengen für Güter jeglicher Art.
Sollte eigentlich so geläufig sein... :D
Die Marge hat überhaupt nichts mit Preisnachlässen und unmittelbar auch nichts mit der Buchhaltung zu tun. Dort wird Sie nur ausgewiesen zu tun.

Als Marge wird in der Wirtschaft die Gewinnspanne bezeichnet. Sorry, aber mal wieder dokumentierst Du Deine sehr reduzierten betriebswirtschaftlichen Kenntnisse. Das kritisiere ich im Grundsatz nicht, denn jeder von uns verfügt über unterschiedliche Stärken und Schwächen in bestimmten Wissensgebieten. Man sollte nur nicht mir Begriffen um sich werfen, wenn man keine Ahnung hat was hinter dem Begriff steht.

Preisnachlässe in Abhängigkeit von Abnahmemengen sind Rabatte und keine Margen (plural) !

CharlyB

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Dienstag, 25. April 2017, 15:51

:KSM: :pfft:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »CharlyB« (25. April 2017, 15:54)


16

Dienstag, 25. April 2017, 16:00

Die Transparenz ggü. dem verbraucher ist das A und O und es kann sich anschließend niemand beschweren beschissen zu werden :thumbsup:

Sorry ! für Beispiel, das nichts mit dem Reisen zu tun hat, aber im Sinne der Transparent (bzw. Nicht-Transparenz) passt.

Waschmittelhersteller verkaufen ein und dasselbe Waschmittel als kleine Verpackung und als XXL-Verpackung.
Rein vom Preis her gesehen scheint oft die XXL-Packung günstiger zu sein, wie man am Literpreis (bzw. Preis pro Waschladung) erkennen kann.
Was man jedoch nicht weiß ist, dass man für eine Waschladung vom XXL-Packet deutlich mehr an Pulver nehmen muss, als wenn man die kleine Verpackung nimmt, weil der Inhalt der großen Verpackung gestreckt ist.

d.h.
auch wenn der Literpreis der kleinen Verpackung teurer ist, ist es für den Verbraucher günstiger, weil er deutlich weniger Pulver benötigt.

Das ist für mich Betrug, weil ich kein Chemiker bin, der die Bestandteile auf der verpackung deuten kann.
Ich bin lediglich ein Verbraucher, der fähig ist den Literpreis zu vergleichen
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Aramis« (25. April 2017, 16:07)


17

Dienstag, 25. April 2017, 16:08

Wenn ich daran denke, dass der Handelsvertreter bei jeder Einzelleistung mit anderen (niedrigeren!) Provisionsätzen, jedoch höheren buchhalterische Aufwand
konfrontiert wird, ist mir schleierhaft, welches Kettenbüro das mitmacht :pfft:

Auch wenn im Text von volle Provision geschrieben wird, muss man wissen, von welchen er spricht, wenn Bausteinreisen mit Bettenbanken zu Grunde gelegt werden :ironic:
Freedom's just another word for nothing left to lose...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dodo« (25. April 2017, 16:17)


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18

Dienstag, 25. April 2017, 16:29

:KSM: :pfft:
Nö, nur dargestellt das Du den Begriff > "Marge" < völlig falsch interpretierst. Ein Nachlass oder eine Rabattierung hat nun wirklich auch nicht ansatzweise etwas mit der Marge zu tun. Mit der Ausnahme, dass sich resultierend aus dem Rabatt die Marge negativ verändert.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »WXYZ« (25. April 2017, 16:31)


CharlyB

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19

Dienstag, 25. April 2017, 16:54

:Pandemie: merkst du eigentlich wie egal es ist den Nachlass eines Preises egal zwischen Gewebeleistenden hier Marge und Endverbrauchern hier Rabatt zu dokumentieren? Soviel wie der Rotz im Taschentuch und den gibts gratis.
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20

Dienstag, 25. April 2017, 17:11

@CharlyB

Mal wieder von Dir eine "hochqualifizierte" Antwort.

Inhaltlich falsch, gänzlich unverständlich formuliert, angereichert mit zahlreichen Schreibfehlern und dazu noch im Ausstiegsatz mit einer Formulierung ("Rotz") versehen, die man als sehr stil-und niveaulos bezeichnen darf, obwohl primitiv eher passen würde.