Anmelden oder registrieren!

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Reiseforum - Reiseberichte. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

LaMujer

Master Amigo

  • »LaMujer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8 739

Wohnort: München und Mallorca

Beruf: Karla Kolumna

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 30. Dezember 2008, 11:18

Comino - Atlantis im Mittelmeer

Erreichbar mit einem gecharterten Böötchen, dass einen eher nach Absprache, weniger nach Wunsch wieder aus dem Paradies abholt und die raue Wirklichkeit bringt. So haben wir die Insel im Februar erlebt.
Wenn man auf Comino anlegt, hat man das Gefühl die Welt ist zuende. Irgendwie mystisch dieses wunderbare kleine Inselreich.
Es empfängt einen ein schier unbeschreiblicher Duft von Hölzern, gemischt mit Blüten und Meer.
Ein von Agaven, gelben Blumen und Hartgräsern gesäumter Weg führt vom Anleger aus über einen Hügel, von dem man einen phantastischen Ausblick auf Gozo hat.
Man hört außer dem Rauschen des Meeres nichts als Vogelgezwitscher und Grillenzirpen.
Eine Wohltat für Augen, Herz und Seele. So ähnlich muss es im Paradies gewesen sein.
Man findet auf der Insel keinen Laden, kein Restaurant, keine asphaltierten Strassen und keine Menschen.
Allerdings leben auf der Insel 4 Menschen.
Comino wurde abgeleitet vom maltesischen Wort Kemmuna (dt. Kümmel). Die Insel ist etwa 3 qkm groß und ragt ca. 10 – 20 m aus dem Wasser. Auf der einen Seite sanfte Hügel und die blaue Lagune, die auch nur schön ist, wenn die Touristenboote samt Touristen weg sind. ;) Auf der anderen seite der krasse Gegensatz. Schroffe, wunderbare Felsformationen und Klippen, die man am besten bestaunen kann, wenn man die Insel mit einem Speedboat umrundet. Kleine Höhlen mit türkisblauem Wasser laden zum Baden und Schnorcheln ein.
Im Mittelalter lebten einst etwa 200 Menschen auf der Insel vom Kümmelanbau. Die Reste des Dorfes kann man noch bewundern.
Die Vegetation ist eher spärlich aber wunderschön grün im Gegensatz zum Sommer. Von kleinen Kiefern und Agaven, bis hin zu Kakteengewächsen, Hartgräsern, Blumen, Palmen und Thymian findet man alles.
Auf der Insel befindet sich ein Hotel mit 95 Betten, das in der Sommersaison ( April - Oktober) geöffnet ist und dem ruhesuchenden Urlauber genau das bietet was er möchte. Keine Animation und keinen Lärm.
Ferner befindet sich in der Nähe des Hotels noch eine pinkfarbene Polizeistation, eine wunderschöne kleine Kirche mit Garten, der Santa Marija Tower, die Santa Marija Gun Battery (eine jederzeit geöffnete Verteidigungsanlage mit vier historischen Kanonen), ein kleiner Friedhof auf einer Anhöhe und ein altes Krankenhaus.

Es empfiehlt sich sehr, einen Rucksack mit Decke und einer tollen Brotzeit incl. Getränken mitzunehmen und dort an einem schönen Platz am Meer zu picknicken.
Je nach Tageszeit verzaubert einen die Insel mit neuem Licht und Farben. Das satte Grün der Pflanzen mit dem stahlblauen Meer, dass sich an manchen Stellen türkis verfärbt ist einfach ein Traum. Man weiß gar nicht wo man zuerst hinschauen soll. Jede Jahreszeit taucht die Insel in eine andere Farbe. Im Februar war noch alles wunderschön grün. Im Mai blühte Oleander und andere wunderbare Blüten und im September war alles eher braun, aber nicht minder schön. Der Oktober tauchte alles in warmes, herbstliches Licht.

Sobald man sich eine Weile auf der Insel befindet, hat man das Gefühl von Zeit und Raum verloren und fühlt einfach nur noch.
Man spürt die Sonne im Gesicht, den Wind um die Nase, die Ruhe, die sich auf einen selbst überträgt – man will gar nicht mehr weg.
Mich hat die Insel verzaubert und eigentlich möchte ich garnicht soviel Werbung machen, denn sonst wird dieses kleine unberührte Reich nur noch bekannter. Allerdings denke ich, dass sich sowieso nur Menschen dafür interessieren, die dahingehend ähnlich gepolt sind wie ich und somit bleibts in der „Familie“. ;)
Ich komme aus Ironien. Das liegt direkt an der sarkastischen Grenze.

Sternedieb

Master Amigo

Beiträge: 45 243

Wohnort: Im wilden Süden....

Beruf: Semsakrebslor

  • Nachricht senden

2

Samstag, 3. Januar 2009, 16:23

Ein wenig "rumgekommen" bin ich ja schon. Trotzdem - Comino war mir bislang eher egal. Der Text in Verbindung mit den Bildern macht aber Lust auf einen Comino - Trip.

[gallery]2721[/gallery] [gallery]2717[/gallery]
Alles immer ohne Gewähr, nicht dass man auch als Forenuser irgendwann als Terrorist verhaftet wird.

LaMujer

Master Amigo

  • »LaMujer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8 739

Wohnort: München und Mallorca

Beruf: Karla Kolumna

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 4. Januar 2009, 15:53

Dann wirds aber Zeit :go:
... nimm Deine Liebste und mach DFir ein paar schöne Tage auf der
Insel. Am besten im Mai wenn alles noch schön grün ist oder im Oktober,
wenn die Herbstsonne scheint :love: :love: :love:

Das Paradies auf Erden - aber nicht weitersagen :HC:
Ich komme aus Ironien. Das liegt direkt an der sarkastischen Grenze.

LaMujer

Master Amigo

  • »LaMujer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8 739

Wohnort: München und Mallorca

Beruf: Karla Kolumna

  • Nachricht senden

4

Montag, 18. Januar 2010, 17:04

geht auch ohne youtube :selber:
>>> Comino <<<
Ich komme aus Ironien. Das liegt direkt an der sarkastischen Grenze.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LaMujer« (18. Januar 2010, 17:06)


5

Montag, 12. März 2012, 23:47



LaMujer,
du kennst Salvo sicher persönlich :dackel: Hast du dich schon als neuer Inselhausmeister beworben!?
Wahre Worte sind nicht immer schön - aber schöne Worte auch nicht immer wahr.
Unbekannt

LaMujer

Master Amigo

  • »LaMujer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8 739

Wohnort: München und Mallorca

Beruf: Karla Kolumna

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 13. März 2012, 13:37

Drüber haben wir wirklich schon bei einem kühlen Bierchen im Schatten eines Olivenbaumes gesprochen. pfft:
Der Mann ist wirklich genial und ich glaube es wird keinen geben, der die Insel so sieht und liebt wie er. Jemand, der da ab und zu mal nach dem Rechten sieht ist zu wenig. Die Einsamkeit muss man auch mögen und die Stille ... nicht nur ein paar Wochen, sondern ein Leben lang .... Manchmal denk ich mir ich könnte das sogar. Mal sehen .... :ironic:
Ich komme aus Ironien. Das liegt direkt an der sarkastischen Grenze.