. Was mich an verkaufsoffenen Sonntagen immer wieder erstaunt, ist die hohe Rentneranzahl unter den Besuchern. Da denkt man, dass die ja unter der Woche genug Zeit haben, um ihre Besorgungen zu tätigen und die entspannten Zeiten nutzen, in denen Berufstätige arbeiten... aber das ist nicht so. Mein erster verkaufsoffener Sonntag ist viele Jahre her, damals richtete ich gerade meine neue Wohnung ein, hatte unter der Woche keine Zeit für ein etwas entferntes Möbelhaus... und fuhr dann ausgerechnet am verkaufsoffenen Sonntag dahin
Schon vor den Eingangstüren bildeten sich Schlangen, maßgeblich von Senioren
Ich habe mich trotzdem hineingewagt, diesen Ort des Grauens aber schnell und fluchtartig wieder verlassen und mir damals extra einen Tag Urlaub genommen, um in Ruhe Möbel zu kaufen. Unter der Woche. Sonntags hätte ich es vergessen können.
und so manche regionale Spezialität findet den Weg in Fitschis Heim.
...also meine Herzallerliebste ist in der Dienstleistung und ich iwi auch und die verkaufsoffenen Sonntage buckeln wir entweder als Dienstleister oder als Verweigerer.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »WXYZ« (23. Oktober 2015, 08:27)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Aramis« (23. Oktober 2015, 09:04)
Nutzt Ihr verkaufsoffene Sonntage, geht Ihr gezielt hin oder nehmt Ihr sie einfach "so nebenbei" mit, wenn ohnehin irgendein nettes Herbstfest ist?
Und: Nutzt Ihr verkaufsoffene Sonntage auch zum Shoppen oder nur zum Gucken?
@Aramis
Der Erfolg der "Möbelgiganten" ergibt sich aus der Sortiments-und Flächenexplosion.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Aramis« (23. Oktober 2015, 10:39)
Auch unsere kleine Landstadt veranstaltet 2x im Jahr einen verkaufsoffenen Sonntag zum "Frühlings- und Rambourfest". An diesen Tagen machen wir einen großen Bogen um das Städtchen, denn dann wird es von der kompletten Landbevölkerung aus einem Umkreis von mind. 20 km überfallen. Gedränge, Geschubse, Parkplätze überfüllt, verbotswidrig geparkt, Autoschlangen aus/in alle Himmelsrichtungen, das braucht doch echt kein Mensch.
Wenn in einer Shopping-Mall keine Textil-Produkte, Schuhe und Handys angeboten würden und dazu keine Gastronomie, bitte aus was sollen denn das Sortiment bestehen ? Das Angebot richtet sich immer nach der jeweiligen Größe/Nachfrage des Marktes. Wichtig ist, dass man mit den Sortimenten die Verbraucher in die Center zieht.Wie bereits gesagt, gibt es an den Verkaufsoffenen Sonntagen meistens die angebliche Sonderrabatte und nicht zu vergessen, für's Frau'chen den kostenlosen Sekt im Schuhladen.
In modernen Einkaufscentren (wo es immer die gleichen langweiligen Ladenketten gibt), sind die Geschäfte größtenteils gezwungen an den offenen Sonntagen mit zu machen.
Das ist Bedingung - ob es sich lohnt oder nicht. Ich kenne zahlreiche Beispiele, wo es sich definitiv nicht lohnt.
Bei uns bestehen diese Centren teilweise nur noch aus Klamotten-, Schuh- und Handyläden, sowie Freßbuden
Das der Trend zu offenen Sontagen und immer längeren Öffnungszeiten nicht gerade Familienfreundlich ist, dürfte außer Frage stehen.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »WXYZ« (23. Oktober 2015, 12:34)
Wenn in einer Shopping-Mall keine Textil-Produkte, Schuhe und Handys angeboten würden und dazu keine Gastronomie, bitte aus was sollen denn das Sortiment bestehen ?