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61

Dienstag, 21. Juni 2016, 08:45

Ich finde Reisen mit dem Fernbus prinzipiell nicht schlecht: Sie sind preiswert und relativ umweltfreundlich, allerdings auf das - im dicht besiedelten Deutschland stauverseuchte - Fernstraßennetz angewiesen. Zudem gibt es in Deutschland immer noch Organisationsmängel im Fernbusverkehr. Das ist in Spanien oder der Türkei anders. Dort benutze ich Überlandbusse richtig gern.

In Deutschland halte ich es so: Wenn ich allein unterwegs bin und das Ziel eine große Stadt: Zug oder Bus. Wenn ich Mitfahrer habe oder das Ziel ein Kaff ist: PKW.
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62

Dienstag, 21. Juni 2016, 10:49

Die Zeit der großen Zuwächse im FB-Verkehr ist erst einmal vorbei. Die Anzahl der Fahrgäste stagniert. Solche Entwicklungen sind allerdings nicht ungewöhnlich.

Nach dem breiten bundesweiten Start der FB-Linien in 2013 kam es zu einer Anfangseuphorie, die weitestgehend durch den Preis bestimmt wurde. Einer Preisstellung, die im Mittel unterhalb des DB-Fernverkehrs (ICE + IC) lag. Inzwischen haben aber auch Fernbus-Fahrgäste erkannt, dass das Reisen in ICE+IC Zügen deutlich komfortabler ist, gegenüber dem Fernbus. Dazu kommt noch, dass die Fahrzeiten mit Fernbussen teilweise erheblich länger sind. Wer beispielsweise aus dem Raum Köln nach Berlin reist, erreicht die Hauptstadt mit dem Fernbus in knapp 8 Stunden, sofern die Route staufrei ist. Der ICE dagegen ist in nur 4 Stunden und 18 Minuten am HBF in Berlin. Erschwerend kommt dazu, dass die Bahn die ICE und IC Bahnhöfe im Regelfall im Stundentakt anfährt, während es auf diversen Fernbus-Routen z.T. nur 4 oder 5 Fernbus-Verbindungen gibt.


Das die Fernbusse im "Billig-Segment" zum Wettbewerber der Bahn geworden sind, ist Realität und unstrittig. Trotzdem sollte man es nicht überbewerten. Während die Bahn im Jahre 2015 im Fernverkehr (ICE + IC) 132 Millionen Fahrgäste beförderte (trotz Fernbusse, plus 2,2 zum Vorjahr), fuhren gerade mal knapp 22 Millionen Fahrgäste mit dem Fernbus.

Anfang 2016 haben die Fernbus-Unternehmen noch verkündet, dass man in 2016 wohl die Zielmarke mit 27 Millionen Fahrgäste anstrebt. Nachdem die Zahlen für das 1.Quartal 2016 vorliegen, wird man diese Prognose wohl revidieren müssen.


Wer "billig" Reisen will, wer bereit ist auf Reise-Komfort zu verzichten und mit z.T. deutlich längeren Fahrzeiten leben kann, für den ist der Fernbus eine Alternative. Damit fällt aber bereits die Zielgruppe der Business-Reisenden für die Fernbusse schon mal aus.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »revealmap« (21. Juni 2016, 10:54) aus folgendem Grund: Schriftgröße auf Normalmaß geändert.


Omira

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63

Dienstag, 21. Juni 2016, 11:19

Während die Bahn im Jahre 2015 im Fernverkehr (ICE + IC) 132 Millionen Fahrgäste beförderte (trotz Fernbusse, plus 2,2 zum Vorjahr)

Die Frage ist, ob in dieser Statistik auch der IC-BUS (Fernbus der Deutschen Bahn), der die verschiedensten Ziele anfährt, eingerechnet ist.
Nicht derjenige ist stark, dessen Eitelkeit Schmeichler und Dummköpfe unterstützen.
J. Čapek

64

Dienstag, 21. Juni 2016, 11:28

Während die Bahn im Jahre 2015 im Fernverkehr (ICE + IC) 132 Millionen Fahrgäste beförderte (trotz Fernbusse, plus 2,2 zum Vorjahr), fuhren gerade mal knapp 22 Millionen Fahrgäste mit dem Fernbus.


Man kann daraus auch schließen, dass die Fernbusse seit ihrem Bestehen bis zum Jahr 2015 der Bahn im Fernverkehr 22 Millionen Fahrgäste streitig gemacht haben. Gemessen an der genannten Gesamtzahl von 132 + 22 Millionen ist das mit gut 14 Prozent immerhin ein großes Stück vom ehemaligen DB-Kuchen.
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65

Dienstag, 21. Juni 2016, 11:38

Aktuell durfte ich für mein Töchterchen mal wieder den Vergleich Fernbus/Bahn für eine Fahrt nach Amsterdam (ja, jetzt will die auch dorthin :pfft: ) anstellen. Preislich kommt da die Bahn überhaupt nicht mit. Bei einem Aktionspreis von 29 € hin und zurück fängst Du nicht lange das Überlegen an und ihr ist es ziemlich schnuppe ob sie mit dem Bus oder der Bahn fährt. Zumal sie ja bereits positive Erfahrungen mit Fernbussen gemacht hat.

Für mich persönlich, das hängt allerdings mit der Körpergröße und dem Platzangebot zusammen, käme eine derart lange Fahrt mit dem Bus niemals in Frage. Da würde ich eher zu Hause bleiben ...

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66

Dienstag, 21. Juni 2016, 11:56

Während die Bahn im Jahre 2015 im Fernverkehr (ICE + IC) 132 Millionen Fahrgäste beförderte (trotz Fernbusse, plus 2,2 zum Vorjahr)

Die Frage ist, ob in dieser Statistik auch der IC-BUS (Fernbus der Deutschen Bahn), der die verschiedensten Ziele anfährt, eingerechnet ist.
Nein, ist dort nicht enthalten. Die 132 Mio. Fernreisegäste der DB beinhalten nur die Nutzer der IC + ICE Fernzüge und ausdrücklich nicht die Fernbusse der Deutschen Bahn. Also ein völlig korrekter Vergleich.

WXYZ

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67

Dienstag, 21. Juni 2016, 12:09

Während die Bahn im Jahre 2015 im Fernverkehr (ICE + IC) 132 Millionen Fahrgäste beförderte (trotz Fernbusse, plus 2,2 zum Vorjahr), fuhren gerade mal knapp 22 Millionen Fahrgäste mit dem Fernbus.


Man kann daraus auch schließen, dass die Fernbusse seit ihrem Bestehen bis zum Jahr 2015 der Bahn im Fernverkehr 22 Millionen Fahrgäste streitig gemacht haben. Gemessen an der genannten Gesamtzahl von 132 + 22 Millionen ist das mit gut 14 Prozent immerhin ein großes Stück vom ehemaligen DB-Kuchen.
Nein, dass kann man daraus nicht schließen. Natürlich ist ein erheblicher Teil dieser Fernbusnutzer vorher "ICE + IC Kunde" gewesen, aber durchaus nicht alle. Sonst hätte die Bahn nicht in 2015 sogar noch 2,2% plus im Fernverkehr eingefahren, sondern eher ein Minus. Man geht davon aus, dass man auch "neue Fernreisende" erreicht hat, wegen der attraktiven Preisstellung. Oder auch den Studenten (Beispiel), der sich jetzt 2 x im Monat eine Heimfahrt gönnt, gegenüber vorher nur 1 x monatlich im ICE.

Das Plus der Bahn (nicht im Umsatz) in 2015 resultiert natürlich auch aus dem "Kampfeinstiegspreis" von 19,- Euro pro ICE + IC Fahrt, der davor bei 29,- Euro angesiedelt war. Damit hat die Bahn zwar wieder diverse Fahrgäste zurück geholt, aber gleichzeitig die Erlöse im Fernverkehr verringert.

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68

Dienstag, 21. Juni 2016, 12:14

Aktuell durfte ich für mein Töchterchen mal wieder den Vergleich Fernbus/Bahn für eine Fahrt nach Amsterdam (ja, jetzt will die auch dorthin :pfft: ) anstellen. Preislich kommt da die Bahn überhaupt nicht mit. Bei einem Aktionspreis von 29 € hin und zurück fängst Du nicht lange das Überlegen an und ihr ist es ziemlich schnuppe ob sie mit dem Bus oder der Bahn fährt. Zumal sie ja bereits positive Erfahrungen mit Fernbussen gemacht hat.

Für mich persönlich, das hängt allerdings mit der Körpergröße und dem Platzangebot zusammen, käme eine derart lange Fahrt mit dem Bus niemals in Frage. Da würde ich eher zu Hause bleiben ...
Ja eben, die Ansprüche (und der Geldbeutel) eines Studenten unterscheidet sich häufig vom "gut situierten Herren". Wenn ich mir vorstelle, ich würde von meinem Heimatort 8 Stunden im Bus nach Berlin schaukeln, anstatt bequem mit 250 Km/h in 4 Stunden im ICE nach Berlin reisen - nein Danke ! Da würde ich wenn möglich auch zu Hause bleiben oder auf den Flieger oder das Auto ausweichen.

69

Dienstag, 21. Juni 2016, 12:52

Klar hat man mit dem Bus Stau's, aber dann sollte man die Verspätungen seitens der Bahn auch mit einberechnen, wo ggf. Anschlusszüge verpasst werden.
Ich habe alleine dieses Jahr 2 x im Bekanntenkreis mitbekommen, dass eine Zugfahrt nach Paris seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr lange dauern kann, weil die Bahn verspätung hat.
Da hätte man auch per Bus fahren können.
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk:

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70

Dienstag, 21. Juni 2016, 13:56

@Aramis

Die Fernbusunternehmen haben nach ihrem Start in 2013 sehr viel Glück in der Wintersaison gehabt. Die letzten beiden Winter waren über alles betrachtet sehr mild. Es hat deutlich weniger winterliche Behinderungen auf den BAB's gegeben. Mit anderen Worten, relativ betrachtet hat es gerade in den Wintermonaten weniger Verspätungen bei den FB gegeben wie erwartet.

Mag sein das Deine Bekannten ICE Verspätungen erlebt haben. Ähnlich wie wir alle schon mal - mehr oder weniger. Insgesamt ist die Pünktlichkeitsquote der Deutschen Bahn mit gerundet 80% (ganzjährige Betrachtung) natürlich nicht zufriedenstellend. Und ob man jemals die geplanten 90% erreichen wird, bezweifel ich sehr. Im Umkehrschluss bedeutet das trotzdem, dass "nur" 20% der DB Fernzüge verspätet ankommen, aber eben 80% der DB-Fernzüge pünktlich sind. Wobei Verspätungen bis zu 5 Minuten noch als "Pünktlich" gerechnet werden.

Mit anderen Worten kann man relativ betrachtet die Ankunftszeit bei der Bahn kalkulieren, natürlich mit dem theoretischen "20% Restrisiko". Wenn ich aber z.B. am Morgen von Köln nach Frankfurt fahre - egal ob als Bus-oder PKW Fahrer - weiß ich nicht ob ich 01:15 Std. Fahrzeit benötige, 01:30 Std, oder 01:45 Std. Ebenso benötige ich auf der Autobahn nach München manchmal 5 Stunden, läuft es schlecht auch mal 8 Stunden. Diese Risiko-Spannbreite habe ich bei der Bahn nicht. Und wenn ich mir dazu noch aktuell anschaue, welche Pünktlichkeitswerte unsere beiden Airlines air berlin und Lufthansa/Germanwings zur Zeit auf Inlandsflügen erreichen, wird mir ganz übel.

Es wird eben immer voller. Auf der Schiene, auf der Straße und auch in der Luft.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »WXYZ« (21. Juni 2016, 13:59)


71

Dienstag, 21. Juni 2016, 14:44

Pünktlich im Fernverkehr bei der Bahn ist laut deren Definition auch ein Zug, der mit fünf Minuten und 59 Sekunden Verspätung ankommt. (edit: Hatte ich vorstehend überlesen) Und S-Bahnzüge, die im Allgemeinen wenig Gründe zur Unpünktlichkeit z.B. durch häufig eigenes Schienennetz haben, werden in der Pünktlichkeitsstatistik auch mitgerechnet.

Ja, die Statistiken.
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72

Dienstag, 21. Juni 2016, 15:12

@Aramis
Im Umkehrschluss bedeutet das trotzdem, dass "nur" 20% der DB Fernzüge verspätet ankommen, aber eben 80% der DB-Fernzüge pünktlich sind. .


Richtig !
Ich wollte nur deutlich machen, dass wenn man Staus als Contra gegen Busse nennt, man auch die Unpünktlichkeit der Bahn nennen muss :ironic:
Wie ich gelesen habe, sind es auch ausgerechnet die eng getakteten ICE-Züge, die am häufigsten verspätet sind, weil die Bahn immer weniger Pufferzeiten einplane.
Im Gegensatz zu Bussen, muss man zudem auf vielen Strecken mit Anschlusszügen kalkulieren, die man dann schon mal verpasst :ironic:
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk:

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73

Dienstag, 21. Juni 2016, 15:38

Pünktlich im Fernverkehr bei der Bahn ist laut deren Definition auch ein Zug, der mit fünf Minuten und 59 Sekunden Verspätung ankommt. (edit: Hatte ich vorstehend überlesen) Und S-Bahnzüge, die im Allgemeinen wenig Gründe zur Unpünktlichkeit z.B. durch häufig eigenes Schienennetz haben, werden in der Pünktlichkeitsstatistik auch mitgerechnet.

Ja, die Statistiken.
Die S-Bahnen werden nicht mitgezählt. Die DB unterscheidet nämlich bei der Pünktlichkeitserfassung zwei Versionen:

a.) Fernverkehr, also nur ICE +IC Züge

und

b.) DB Regio, also S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpress (RE)

Es gibt also die Pünktlichkeitsquote für den Fernverkehr und eben auch für den Regionalverkehr. Der ist im übrigen deutlich pünktlicher wie der Fernverkehr abschneidet und liegt bei etwa 90% im Jahresdurchschnitt.

superfx

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74

Dienstag, 21. Juni 2016, 22:20

...der vergleich hinkt aber gewaltig....

Die Fernbusunternehmen haben nach ihrem Start in 2013 sehr viel Glück in der Wintersaison gehabt. Die letzten beiden Winter waren über alles betrachtet sehr mild. Es hat deutlich weniger winterliche Behinderungen auf den BAB's gegeben. Mit anderen Worten, relativ betrachtet hat es gerade in den Wintermonaten weniger Verspätungen bei den FB gegeben wie erwartet.
...wenn der winter richtig einsetzt, fahren auf schneeverwehten strecken, strecken mit vereisten stromleitungen oder strecken mit eingefrohrenen weichen gar keine züge mehr. die verspätung ist statistisch immer nur 1 und wenn der zug erst gar nicht losgefahren ist, dann kann er auch nicht zu spät sein.

soviel dazu.

der bus hat immer noch dich möglichkeit eine ausweichroute zu wählen. natürlich auch mit verspätung.
ich weiß nicht wo ich herkam, ich weiß nicht wo ich bin, mich wundert, dass ich so fröhlich bin.

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75

Mittwoch, 29. Juni 2016, 14:43

Fernbus-Marktführer Flixbus übernimmt Rivalen Megabus

mehr..
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Montag, 4. Juli 2016, 21:23

Wir haben zum Usertreffen von München nach Prag den DB-Bus zum ersten Mal genutzt.

Fahrtzeit ca. 5 Stunden.

Die Sitze sind bequem, Beinfreiheit etwas größer als im Flugzeug. WLan ist kostenlos verfügbar. Der Bus fährt durch, hält nur kurz zum Fahrerwechsel, aber man hat keine Gelegenheit zum Aussteigen und die Beine zu vertreten. Snacks und Getränke gibt es am Automaten. Der ist nach ca. 1 Stunde leer und dann gibt es nur noch Getränke beim Fahrer. Wir hatten zum Glück vorgesorgt und im Rucksack Wasser und Kekse dabei. Die Fahrgäste sind meist jüngeren Alters und international vertreten.

Der Bus verfügt über eine Toilette, aber die ist nach drei Stunden nicht mehr wirklich hygienisch und man verkneift es sich lieber.

Fazit: Eine günstige Möglichkeit zu reisen wenn man einige Abstriche hinnimmt. Wenn man genug Lesestoff dabei hat vergeht die Zeit schnell. Aber bei uns wird es eine Ausnahme bleiben, denn Flugzeug und Bahn sind einfach bequemer.
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Dienstag, 5. Juli 2016, 08:56

@summerdream

Eine gute Analyse, die sich an der Realität orientiert. Wer "billig" reisen möchte und bereit ist auf bestimmte Komfortleistungen - die man bei der Bahn im Fernverkehr zweifelsfrei erhält - zu verzichten, fährt mit dem Fernbus.

Die Bahn bietet mehr Bewegungsfreiheit, einen besseren Sitzkomfort und kürzere Reisezeiten, in Teilen sogar erheblich kürzere Reisezeiten. Dieser "Mehrwert" kostet eben auch etwas mehr.

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Dienstag, 5. Juli 2016, 09:44

Wäre uns auch wert gewesen, nur von München nach Prag ist es mit der Bahn sehr umständlich. Die fährt nur bis Pilsen und dann geht es auch mit dem Bus weiter. Oder der Alex, der 6 Stunden vor sich hin zockelt, ein alter Zug ohne Komfort und dazu noch teuer.

In dem Fall war der Bus die bessere Alternative.
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Dienstag, 5. Juli 2016, 10:19

@summerdream

Natürlich kommt es immer auf den individuellen Standort an.

Dazu nenne ich gerne mein "Heimat-Beispiel" mit dem Reiseziel Berlin, von meinem Wohnort 500 Km entfernt.

* ICE: Direkte Verbindung 4 Stunden

* Flieger: 1. Stunde Fahrzeit zum Airport, 1. Stunde vor dem Flug einchecken, 1. Stunde Flug, 1/2 mit dem Taxi in die Stadt = 3,5 Stunden.

* Auto: Alles zwischen 5 Stunden und 8 Stunden ist möglich.

* Fernbus: Mindestens 8 Stunden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »WXYZ« (5. Juli 2016, 10:21)


Omira

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80

Dienstag, 5. Juli 2016, 11:01

Die Bahn bietet mehr Bewegungsfreiheit, einen besseren Sitzkomfort und kürzere Reisezeiten

Das gilt aber wirklich nur für große Städte und vor allem nur für ICE. Man kann nicht pauschal sagen die Bahn. Wobei ich, nach eigener Erfahrung, sagen kann, daß der Sitzkomfort in ICE nicht wirklich wesentlich besser ist.

Und wenn ich den Vergleich von München nach Berlin mache....
DB ICE fährt 6,15 Stunden, Fahrpreis 105,-€
Flixbus 6,50 Stunden, Fahrpreis 22,-€
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J. Čapek