Millionen von LKW`s und PKW`s in der Türkei sind in einem sehr bemitleidenswerten Zustand. Ich hab mich auch bei so manchem Modell gewundert, dass es noch fuhr. Auf türkischen Straßen sterben doppelt so viele Menschen wie in den Ländern der Europäischen Gemeinschaft. Das soll sich ändern, nicht zuletzt, weil die Türkei bekanntlich die EU-Mitgliedschaft anstrebt. Bis 2013 soll der Sicherheitsstandard türkischer Autos auf europäischem Niveau sein. Um das zu erreichen, baut Ankara auf deutsche Hilfe: Im Auftrag des türkischen Verkehrsministeriums hat der TÜV Süd 189 Prüfstationen eröffnet, in denen türkische Fahrzeuge mit deutscher Gründlichkeit getestet werden. Noch gehen die TÜV-Prüfer vom Bosporus nicht mit der gleichen Härte vor wie ihre Kollegen hierzulande - sonst müssten sie 80 Prozent aller Autos sofort aus dem Verkehr ziehen. Dennoch stoßen sie auf blankes Unverständnis bei vielen Fahrzeugbesitzern, wenn sie marode Bremsleitungen oder defekte Scheinwerfer beanstanden.
dort fährt jeder gerade in die Richtung, wie es ihm gefällt!?
Teilweise wird zweispurig gefahren, dann wiederum gibt es zwischen den beiden Strassen noch eine Dritte dort fährt jeder gerade in die Richtung, wie es ihm gefällt!?
Das sind diese sog. Anfahrtsstrassen zu den Hotels. Ein bißchen gewöhnungsbedürftig und beim zweiten Mal war ich schon ganz cool.
Wie gesagt, wenn man nicht auf den guten alten teutschen (!) Verkehrsregeln und dem dazugehörigen Fahrstil beharrt und sich den Sitten in Sachen Verkehr dort anpasst, kommt man gut voran und hat `ne Menge Spass.
mir ist da beim ersten Mal nicht nur Angstschweiß sondern auch ein Angstschrei entwichen, als uns da einer entgegen kam.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Freundin« (19. Februar 2009, 09:23)
Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass viele trotzdem in ihrem selbst gewählten Tempo einfach da drüber donnern. Das stimmt, zumindest was die Ladungssicherung angeht. Aber auch das ist wieder kein ausgesprochen türkisches Problem, sondern vielmehr mediterrane Mentalitätsfrage. Auf Malta ist das genauso. Verkehrsregeln sind Empfehlungen. Was ist daran eigentlich schlimm? In GB ist es beispielsweise keine Ordnungswidrigkeit, wenn man als Fußgänger bei Rot über die Ampel geht, solange dadurch keine Gefährdung entsteht. Ich finde das okay. Wenn links und rechts nichts zu sehen ist, warum sollte ich da stehenbleiben? ich tue es in D nur, weil ich damit rechnen muss, dass hinter der Litfassäule ein Sheriff steht, und nur darauf wartet, dass ich eine Verkehrsregel mißachte und er mich abkassieren kann. Ich persönlich finde das Fahrverhalten der Türken übrigens genial. Sehr flexibel, sie rechnen auch mit Fahrfehlern anderer und regen sich nicht künstlich auf. Auch das Hupen ist anders gemeint als es Deutsche oft verstehen. In D heißt es oft: Hoppla hier komme ich, ich habe Recht und Vorfahrt, also verschwinde. In der Türkei bedeutet es meistens: Pass auf, ich bin da, übersieh mich nicht versehentlich. Mir ist das jedenfalls sympathischer als dieses Beharren auf der StVo, egal, ob sie in einer bestimmten Situation Sinn macht oder nicht.Aber nur mit deutschem TÜV ist auch nichts geändert! Eine Fahrt auf der D400 zwischen Antalya und Side macht schnell die Probleme klar. Verkehrsregeln sind eher als Empfehlungen anzusehen und der Begriff Ladungsicherheit wird es wohl im Türkischen nicht geben!
des TüV in der Türkei. Teilweise zum Schmunzeln, teilweise haarsträubend ....Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hobbit« (7. Februar 2011, 16:14)