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Donnerstag, 20. Juni 2019, 12:36

Lufthansa - Streik, Streikandrohungen

Fluggäste der Lufthansa müssen sich im Juli auf Streiks einstellen
Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen

WXYZ

Master Amigo

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2

Freitag, 21. Juni 2019, 08:10

Ja weil die Gewerkschaften sich mal wieder profilieren müssen.

Wie schwach die Gewerkschaften inzwischen geworden sind, zeigen die weiter rückläufigen Mitgliederzahlen auf. In Deutschland gibt es über 40 Millionen Angestellte und Arbeiter. Davon gehören nur noch 5,975 Millionen Arbeitnehmer einer Gewerkschaft innerhalb des DGB an. Damit hat man inzwischen die 6 Millionen Mitglieder-Anzahl unterschritten. Zur Jahrtausendwende verzeichnete der DGB noch 7,8 Millionen Mitglieder.

Da muss man sich halt in Szene setzen und an erster Stelle seine Daseinsberechtigung dokumentieren, in dem man zu Streiks aufruft. Darunter müssen dann Pendler, Urlauber, Geschäftsreisende etc. leiden, nur weil sich einzelne Gewerkschaften profilieren wollen. Natürlich wird dann schnell wieder zum Ausdruck gebracht, dass der Streik ein Grundrecht ist. Stimmt, aber dieses Grundrecht nutzen einige Gewerkschaften schamlos aus und zwar für die ureigenen Interessen der Daseinsberechtigung.

WXYZ

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4

Freitag, 21. Juni 2019, 12:50

@Herzblatt

Danke für den Link. Der Artikel bestätigt wie unqualifiziert dieses Gewerkschaft (Ufo) agiert.

Ganz oben stehen zunächst die Interessen der Gewerkschaft. Ganz oben sollten allerdings die Interessen der Gewerkschafts-Mitglieder stehen.

5

Freitag, 21. Juni 2019, 15:36

Die Definition sagt es "unidentified flying object" :ironic: :cheers:

6

Montag, 14. Oktober 2019, 13:48

Gewerkschaft UFO will Lufthansa am Sonntag, 20.10.2019. bestreiken

Bei der Lufthansa soll am Sonntag in Frankfurt und München gestreikt werden. Die Gewerkschaft UFO rief die Beschäftigten auf, ihre Arbeit zwischen 6 und 11 Uhr ruhen zu lassen.

7

Freitag, 18. Oktober 2019, 16:37

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo will ihre ursprünglich nur für Lufthansa angekündigten Warnstreiks am Wochenende auch auf weitere Gesellschaften des Konzerns ausweiten. Lufthansa will die Ufo-Warnstreiks ins Leere laufen lassen und erhöht freiwillig die Löhne.

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat zum Warnstreik bei allen deutschen Lufthansa-Airlines aufgerufen. Neben den Beschäftigten bei Lufthansa selbst rufe man nun auch alle Mitarbeiter von Sunexpress Deutschland, Lufthansa Cityline, Germanwings und Eurowings zu einem befristeten Streik auf, teilte die Ufo am Freitagnachmittag an. Die Flüge der Lufthansa-Tochtergesellschaften sollen am Sonntag in der Zeit von 5:00 bis 11:00 Uhr bestreikt werden.
Freedom's just another word for nothing left to lose...

8

Freitag, 18. Oktober 2019, 16:57

Der für Sonntag geplante Streik bei der Lufthansa--Muttergesellschaft wurde von der Flugbegleitergewerkschaft abgesagt. Die Tochtergesellschaften sollen jedoch bestreikt werden.

WXYZ

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9

Samstag, 19. Oktober 2019, 11:09

Am Flughafen Düsseldorf werden am Sonntag etwa 60 Eurowings-Flüge entfallen. Dazu noch Flüge von SunExpress.

Zahlreiche Urlauber stehen dann in DUS auf dem Flughafen und feiern und bejubeln die Eurowings-Mitarbeiter und vor allem die Gewerkschaft UFO. Die Solidarität der Urlauber ist den Airline Mitarbeitern garantiert.

10

Sonntag, 20. Oktober 2019, 12:00

Seit dem Morgen befinden sich Flugbegleiter der Lufthansa-Töchter SunExpress, Cityline, Eurowings und Germanwings im Warnstreik. Die Gewerkschaft UFO verlängerte den Ausstand bis 24 Uhr, nicht wie ursprünglich geplant zwischen 5 Uhr und 11 Uhr.
Etliche Flüge fallen bereits aus.
Freedom's just another word for nothing left to lose...

11

Sonntag, 20. Oktober 2019, 14:28

Wobei nur Flüge der SunExpress Deutschland, nicht der türkischen Airline, betroffen sind.
„I'd agree with you. But then we'd both be wrong.“
Unbekannte Herkunft

12

Montag, 4. November 2019, 14:02

Ufo kündigt für den 07. und 08.11.2019 Streiks bei Lufthansa an

Die Belegschaften der Lufthansa treten nach den stockenden Tarifverhandlungen in den Streik. Damit drohen bundesweit Hunderte Flüge auszufallen.

Die Gewerkschaft Ufo hat einen zweitägigen Streik bei der Lufthansa-Kerngesellschaft angekündigt. Die Flugbegleiter sollen am kommenden Donnerstag und Freitag (7. und 8. November) alle Abflüge aus Deutschland bestreiken.

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Dienstag, 5. November 2019, 13:49

Lufthansa will den Streik zum 7./8.11.2019 mit juristischen Mitteln stoppen und hat eine einstweilige Verfügung gegen UFO beim Arbeitsgericht Frankfurt beantragt. Zudem werden den Kunden Umbuchungen angeboten:

https://www.hessenschau.de/wirtschaft/st…uchung-100.html
„I'd agree with you. But then we'd both be wrong.“
Unbekannte Herkunft

14

Mittwoch, 6. November 2019, 09:20

Lufthansa ermöglicht kostenlose Umbuchung
Lufthansa bietet allen Passagieren, die für Donnerstag und Freitag einen Flug von/nach oder über Frankfurt und München gebucht haben, die kostenlose Umbuchung an. Und zwar unabhängig davon, ob die Passagiere vom angekündigten Streik der Flugbegleiter betroffen sind. Die Tickets können innerhalb der nächsten zehn Tage auf einen anderen LH-Group-Flug umgebucht werden. Auf innerdeutschen Strecken können die Fluggäste die Deutsche Bahn nutzen. Den Passagieren wird geraten, sich auf der Lufthansa-Website über den Satus ihres Fluges zu informieren. Heute Mittag will die Airline dort einen Sonderflugplan für die beiden Streiktage veröffentlichen. (steht ja auch schon im obigen Link)

Gleichzeitig hat Lufthansa ,wie cuate obig schon vermerkt, eine einstweilige Verfügung gegen den Streik beantragt. Die Gerichtsverhandlung ist für heute, 9.30 Uhr, angesetzt. Parallel dazu lädt LH-Chef Carsten Spohr Vertreter der Streik-Gewerkschaft UFO sowie von Verdi und Cabin Union für heute, 18 Uhr, zu einem Gespräch ein. UFO hält die Einladung für eine "reine PR-Maßnahme", will aber trotzdem an dem Gespräch teilnehmen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dodo« (6. November 2019, 09:22)


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Mittwoch, 6. November 2019, 11:56

Streik darf stattfinden

"Das Arbeitsgericht in Frankfurt entscheidet: Der geplante Streik der Flugbegleiter bei der Lufthansa ist rechtens. Einen Eilantrag des Unternehmens gegen den Arbeitskampf der Gewerkschaft Ufo lehnt das Gericht ab."

Quelle

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Mittwoch, 6. November 2019, 13:12

Lufthansa hat umgehend Berufung am Landesarbeitsgericht Frankfurt eingelegt.
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Unbekannte Herkunft

17

Mittwoch, 6. November 2019, 15:53

... trotzdem hat das Unternehmen vorsorglich für die kommenden beiden Tage 1.300 Flüge gestrichen.

"Die Lufthansa hat wegen des ab Donnerstag angekündigten 48-Stunden-Streiks der Flugbegleiter 1300 Flüge gestrichen. Der Sonderflugplan sieht vor, dass am Donnerstag 700 und am Freitag 600 von jeweils rund 3000 Verbindungen der gesamten Lufthansa-Gruppe ausfallen, wie das Unternehmen mitteilte."

Quelle

WXYZ

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18

Mittwoch, 6. November 2019, 18:17

Gewerkschaften - die Totengräber der Wirtschaft.

Immer häufiger reagieren Unternehmer darauf und verlagern z.B. Produktionsstätten ins Ausland. Die Lufthansa hat bereits 2015 die Eurowings Europa in Österreich gegründet. Deren 12 Maschinen sind in Österreich zugelassen, das Personal dort angestellt. Damit entzieht man sich dem Zugriff Deutscher Gewerkschaften.

19

Mittwoch, 6. November 2019, 19:16

Bestätigt

Auch das Landesarbeitsgericht Hessen hat soeben bestätigt, daß der Streik rechtmässig sei.

180.000 betroffene Fluggäste suchen Alternativen.


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Noch ein Hinweis zu Eurowings Europe:

Der Lufthansakonzern konzentriert das Konstrukt Eurowings Europa, Eurowings Deutschland, Germanwings auf praktisch ein AOC. Die Basis in Wien ist in Auflösung, 4 Maschinen fliegen demnächst Wetlease unter Austrian - Flugnummer. Man kann schon sagen, daß der eingeschlagene Weg sich nicht bewährt hat. Im Wesentlichen lag es daran, daß Personal zwischen den Tochter-Airlines nicht ausgetauscht werden konnte. Fiel beispielsweise ein Flug aus und es standen dann 3 Maschinen auf dem Vorfeld, ohne starten zu dürfen, dann war auch da das Verständnis der Reisenden begrenzt.
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20

Mittwoch, 6. November 2019, 20:06

Auch das Landesarbeitsgericht Hessen hat soeben bestätigt, daß der Streik rechtmässig sei.

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Dieses Kinderspiel hätte sich LH sparen können (war ja nicht das erste mal :pfft: ), doch stattdessen hat man Zeit verloren sich zu einigen.
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk: