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Namibia 01.01.

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Von angie, Dienstag, 1. Januar 2013, 15:45

Herrschaften!

Heute haben wir einen Tierpräparator hier ganz in der Nähe besucht. Also, was hier so in der Nähe heißt. Erstmal die Schotterpiste der Lodge, bis zur Teerstraße, dann dort ganz runter bis auf die B6 und dann noch ein Stück Richtung Flughafen.

Der Laden war uns schon bei der Ankunft, als wir vom Flughafen abgeholt wurden, aufgefallen, durch die vielen bunten Tiernachbildungen, die da an der Straße stehen. Unter anderem die “Bremer Stadtmusikanten”, hier jedoch mit Warzenschwein & Pavian.

Wir dachten ja eher an ein großes Souvenirgeschäft. War es tatsächlich auch. ABER: Wie das immer hier so ist, man kommt ins Gespräch und fühlt sich gleich so, als ob man die Leute schon ewig kennt.

Jedenfalls erstmal mit der ganzen Familie Kaffee trinken und erzählen, wo man überall war, was man gesehen hat, wen man kennengelernt hat usw.

Ein bisschen in den Souvenirs gestöbert und dies und das schon mal zur Seite legen lassen. Dann fragte der Seniorchef, ob wir die Werkstatt besichtigen wollen. Ja klar, wollen wir.

Ja Leute, da ist uns aber die Kinnlade bis auf die Schuhe runtergefallen, was da so alles steht. Die gesamte afrikanische Tierwelt hat er versammelt. Einen kleinen “Showroom” gibt es auch, da steht sogar ein Elefant drin.

Viele fertig präparierte Köpfe hängen an den Wänden: “das ist aber nur der Rest!” - vor Weihnachten wurde das Meiste an die Auftraggeber verschickt.

Wenn das der Rest war, dann möchte ich mal sehen, wie es da drin aussieht, wenn die Werkstatt voll ist. 55 Leute arbeiten quasi rund um die Uhr, um die erlegten Tiere für die Jäger fertig zu machen. Das Fleisch verbleibt übrigens auf den Farmen.

Nachdem wir die komplette Werkstatt besichtigt hatten, führte er uns noch zu einem Tresor: die Schatzkammer. Herrschaften, unsere Kinnlade fiel noch tiefer, als tief. Elfenbein, im Werte von ???. Toll dass wir das sehen durften.

Der Monsieur le Chauffeur durfte noch einen zweiten Tresor besichtigen, da lagen historische Waffen drin. Ebenfalls von unschätzbaren Wert.

Die Leute sind hier wirklich der Hammer. Am späten Nachmittag kommt der Präparator noch zu uns in die Lodge. Er ist mit Freunden zur Pirschfahrt verabredet und will uns mitnehmen (glücklicherweise ist keine Jagdsaison). Abends sind wir hier noch zum Essen verabredet.

Außerdem haben wir noch die Hintergründe für die seltsame Betankungsaktion der Air Namibia in Angola erfahren. Der Sprit ist dort deutlich billiger, als hier in Namibia.

Wir kommen wahrscheinlich auch in den Genuss der Zwischenlandung. Jedenfalls wurde unser Flug ebenfalls von 21.45 Uhr auf 20 Uhr vorverlegt (ohne Angabe von Gründen) und wenn man der Allgemeinen Zeitung hier Glauben schenken darf, sind genau das die Flüge, die via Angola auf die Reise gehen.

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Kommentare (1)

  • 1

    Von cuate (Dienstag, 1. Januar 2013, 17:44)

    Zwischenlandung: So ein A340 verursacht erhebliche Start- und Landegebühren, jede Landung/Start mindert zusätzlich den Wert eines Flugzeugs/erhöht den Verbrauch. Da müßte das Kerosin in Luanda schon seeeehr günstig sein, um die Nachteile aufzuwiegen. Egal, Hauptsache ihr kommt pünktlich wieder zurück.

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