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Irland 2018 - Tag 7

Bewertung:

Von angie, Donnerstag, 17. Mai 2018, 00:51

Herrschaften!

Heute erwachten wir bei strahlendem Sonnenschein. Ha, was für ein Glück!

Jetzt konnten wir das restliche Programm von gestern nachholen und ab ging es für uns nach Clonmacnoise, der wahrscheinlich bedeutensden frühchristlichen Klostersiedlung Irlands.

Für uns präsentiert sich Clonmacnoise heute malerisch an einer Biegung des größten Flusses des Landes, dem Shannon. Im 6. Jahrhundert war die Wahl der Lage schlichtweg strategischer Natur.

Ausnahmsweise soll das Kloster mal nicht vom heiligen Patrick gegründet worden sein, sondern wird Sankt Ciaran zugeschrieben. Leider hat dieser den Aufschwung der Anlage nicht mehr mitbekommen, denn er verstarb bereits 4 Jahre später an Gelbfieber im Alter von nur 33 Jahren.



Bei den ganzen Mücken, die da rumschwirren wundert es nicht, dass damals Gelbfieber und andere "nette" Krankheiten rasant um sich griffen.

Ob des schönen Wetters hatten heute einige hundert Menschen die gleiche Spitzenidee und so war es nicht weiter erstaunlich, dass neben den obligaten Reisebussen auch der PKW-Parkplatz knüppelvoll war.

Auch hier war wieder mal "German Day". Mindestens 2 deutsche Reisegruppen konnten wir identifizieren und noch einige Selbstfahrer.

Die heutige Anlage verfügt selbstverständlich über ein repräsentatives, modernes Besucherzentrum, das natürlich auch rollstuhlgerecht erbaut wurde und nicht nur über ein paar Pseudo-Behindertenparkplätze verfügt.

Mit unserer Heritage-Card war der Eintritt für uns wieder einmal kostenlos und nach der üblichen Eintragung ins Besucherbuch, wurde uns mal wieder ein Sticker angepappt und schon konnte es los gehen.

Zunächst erkundeten wir die Ausstellung mit den original Hochkreuzen, die einmal draußen auf der Anlage standen. An ihrer Stelle stehen heute Repliken, was aber überhaupt nicht auffällt, selbst wenn man es weiß.



Bis zum südlichen Hochkreuz ist die Klosteranlage rollstuhlgerecht hergerichtet. Danach wird es holperig.

Zur besseren Orientierung sollte man über einen Plan verfügen. Wer up-to-date ist, hat sich natürlich die App herunter geladen und lässt sich von dieser herum führen.

Schon an der Kasse wurden wir auf die nächsten Filmvorführungen im hauseigenen Kino aufmerksam gemacht und da wir die Wahl hatten, entschieden wir uns selbstredend für die deutschsprachige Veranstaltung.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Film 20 Minuten dauert.

Inzwischen war es 14 Uhr geworden und wir überlegten die weitere Vorgehensweise. Da immer noch die Sonne strahlte entschieden wir uns für einen weiteren Ausflug zum Lough Ree (Loch Ri).

Dieses Mal fuhren wir aber an die Westseite des großen Binnensees durch den der Shannon fließt, in die Hodson Bay an dessen Ufer das gleichnamige Hodson Bay Hotel prachtvoll hervor sticht.



Was ist es dort schön! Und was wird dort alles geboten! Ein riesengroßer Wasserpark befindet sich im See in Ufernähe. Dort werkelten gerade ein halbes Dutzend Taucher an den schwimmenden Spaßrutschen, um diese für die Sommersaison aufzumöbeln.

Etliche Dutzend Tretboote und Kanus lagen bereits startklar am Ufer und der Steg wurde für den Badebetrieb in Schuß gebracht. Sogar einen Lifter für Rollifahrer gibt es dort. :thumbsup:

Ein Stückchen weiter unten befindet sich ein kleiner Hafen an dem die bekannten Boote, mit dem man den Shannon befahren kann, anlegen können. Ein Wikingerschiff fährt die Gäste im Pendelverkehr nach Athlone und zurück.

Wir setzten uns im Hodson Bay Hotel draußen auf die Terrasse und genossen ein sehr spätes Mittagessen. Später schlenderten wir noch an der Uferpromenade entlang und kauften uns an einem Eiswagen ein Eis. Damit setzten wir uns auf eine der Uferbänke und schauten einfach aufs Wasser.

Als wir genug hatten, fuhren wir am späten Nachmittag zurück nach Tullamore. Morgen geht es schon wieder weiter zum nächsten Ziel: Kilkenny!


Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!

Es grüßen

Angie, der Monsieur le Chauffeur und der Hasenbär

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