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Irland 2018 - Tag 3

Bewertung:

Von angie, Samstag, 12. Mai 2018, 22:13

Herrschaften!

Nach einem weiteren ausufernden Frühstück ging es heute früh für uns in Richtung Osten, nach Newgrange, zu den neolithischen Hügelgräbern.

Achtung: Die Hügelgräber von Newgrange, Knowth und Dowth können nicht direkt angefahren und besucht werden! Es ist zwingend notwendig das Besucherzentrum in Brú na Bóinne anzusteuern. Dort - und nur dort gibt es die begehrten Tickets!



In Brú na Bóinne gibt es einen riesen Parkplatz, der schon morgens gut gefüllt war. Etliche Reisebusse mit Touristen aus aller Herren Länder waren auch bereits vor Ort.

Von diesem Parkplatz geht es nun einige hundert Meter weiter in das ultramoderne Visitor Centre. Dort werden die Besucher in Gruppen eingeteilt, bekommen einen Aufkleber mit der entsprechenden Uhrzeit angepappt. Für die ganz Doofen ist der auch noch farbig unterlegt.

Nachdem die Eintrittsformalitäten abgewickelt sind, kann man sich im Gebäude die Ausstellung anschauen und/oder einen Film. Der Film wird in diversen Sprachen gezeigt, welche Sprache gerade dran ist, verkündet der Lautsprecher.

Achtung: für den dämlichen Fall, dass man online Tickets bestellt hat, sollte man sich nicht darauf verlassen, dass die Führung auch zu der gebuchten Uhrzeit statt findet! Wir wurden der Gruppe zugeordnet, die erst 1 Stunde später abfuhr. :püh:

Das Besucherzentrum ist komplett rollstuhlgerecht ausgebaut, ein Lift führt in die untere Etage. Dort befinden sich die Toiletten, ein Souvenirshop sowie das Café.

Von dort geht es dann über eine Brücke über den Boyne River und weiter zu dem Busplatz. Dort werden die Besucher in die entsprechenden Busse verfrachtet und los geht es zu dem gebuchten Grab. Halbstündlich fahren die Gruppen los.

An der Grabstätte angekommen gibt es einen kurze Erklärung vor dem Hügeleingang und dann marschieren alle im Gänsemarsch hinein bzw. stellenweise muss in gebückter Haltung gekrabbelt werden. Nix für Leute mit Platzangst!

Wenn alle wieder draußen sind, darf man sich auf dem Gelände noch so lange aufhalten wie man möchte. Wenn man zurück will, stellt man sich unten wieder an die Haltestelle und wartet auf den nächsten Bus, der die Gäste wieder zurück fährt.

Achtung: wer vor hat sich eine Heritage-Card zuzulegen, sollte auf eine Vorbuchung verzichten, denn man zahlt sonst 2x!

Auf Grund der Summe der gemachten Erfahrungen würde ich von einer Ticketvorbuchung grundsätzlich abraten. Wenn die Wartezeit für Newgrange zu lang erscheint, einfach auf ein anderes, nicht minder interessantes, Grab ausweichen.

Nächster Besichtigungspunkt war "Die Schlacht am Boyne". Diese fand am 1. Juli 1690 statt. Die Kontrahenten waren der protestantische König Wilhelm III. (von Oranien) und sein katholischer Schwiegervater, König James II. Mit den Nachwirkungen dieser Schlacht hat Irland und ebenfalls auch Großbritanien bis heute noch zu tun.



Das Besucherzentrum befindet sich im neu renovierten Old Bridge House, einem Herrenhaus aus dem 18ten Jahrhundert. Angeschlossen sind eine tolle Parklandschaft mit wechselnden Kunstobjekten, sowie eine Gastronomie. Lediglich das Visitor Centre kostet Eintritt, der aber ebenfalls durch die Heritage Card abgedeckt ist - alles andere ist frei zugänglich!

Als 3. und letzter Besichtigungspunkt stand heute bei uns das bekannte Slane Castle auf unserer Agenda. Insbesondere unter Musikfreunden hat das Schloss einen Namen, denn hier geben sich seit 30 Jahren internationale Musikgrößen die Klinke in die Hand. Und die irischen Musik-Dinosaurier U2 haben hier sogar eines ihrer Alben aufgenommen.



Die Adelsfamilie ist nicht nur umtriebig, sondern auch sehr geschäftstüchtig und so wurden kürzlich die Nebengebäude für einen zweistelligen Millionenbetrag grundsaniert und eine Whiskey Destille aus dem Boden gestampft. Seit 6 Wochen kann man dort Führungen und Tastings buchen Kostenpunkt: 18 Euro pP. Die Marke "Slane Whiskey" sollte man sich merken!

Nach der Verkostung ging es für uns noch in das Hauptschloß, wo wir im Bar-Bistro zu Abend gegessen haben. Es gibt noch ein formales Restaurant, Suiten und Außenplätze auf der Terrasse. Auf großen Bildschirmen werden die eigenen Konzertmitschnitte gezeigt und natürlich zieren zahlreiche Portraits der Stars die Wände.

Für uns war es ein lohnenswerter Aufenthalt!

Es grüßen

Angie, der Monsieur le Chauffeur und der Hasenbär

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