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Namibia / Südafrika 2017 - Teil 11

Bewertung:

Von angie, Mittwoch, 20. Dezember 2017, 18:50

Herrschaften und Oukies!

Heute Morgen haben wir uns von unseren wirklich zauberhaften Gastgebern, Charmel & Ross, der Chapmans Safari Game Lodge verabschiedet. Selten haben wir eine so umwerfende, herzliche Gastfreundschaft erlebt. Toll! Mit nur 8 Gästezimmern ist diese Unterkunft wirklich sehr persönlich. Schade, dass die Lodge in absehbarer Zeit verkauft wird. Die Eigentümer wollen sich auf Sansibar niederlassen.

In etwa 3 Stunden Fahrzeit war unser nächstes Etappenziel, das Protea Hotel der Marriott-Gruppe in Kimberley, erreicht. Kimberley, die Stadt mit dem schönen Beinamen "The city that sparkles", ist die Hauptstadt und mit ihren knapp 200.000 Einwohnern zugleich auch die größte Stadt der Provinz Northern Cape. Hier wollten wir vor allem das Big Hole besichtigen.



Doch die Stadt hat noch eine Besonderheit zu bieten: hier gibt es eine zwei Kilometer lange Straßenbahnstrecke, damit fährt in Kimberley die einzige Straßenbahn in ganz Südafrika. Sie wurde 1887 in Betrieb genommen und dient heute vor allem den Touristen als Fortbewegungsmittel.

Wenn man das Big Hole sehen möchte, so kommt man automatisch auch zum Kimberley Mining Village, ein Freiluftmuseum im Zentrum der Stadt. Gegenüber befindet sich ein Parkplatz, von dem aus man durch eine Unterführung den Komplex erreicht. Direkt daneben befindet sich der Eingang zum Big Hole und zum Kimberley Mine Museum.

Das Mining Village ist täglich ab 8:00 geöffnet und kostet keinen Eintritt. Hier wurden die alten Häuser von Kimberley um das Jahr 1880, zur Zeit des Diamantenrausches, originalgetreu nachgebaut. Man kann schön im Schatten der Häuser durch die Straßen schlendern und überall hineinsehen. Sie sind liebevoll ausgestattet mit allerlei alten Dingen. Es gibt voll eingerichtete Wohnhäuser, einen Tabakladen, ein Ballhaus, Barnato's Boxing Akademie, eine alte Arztpraxis, die alte Schmiede, das Büro für Goldankauf und einige Geschäfte und Pubs.

Das älteste Haus wurde 1877 aus England importiert und war damals der reine Luxus, denn die meisten Arbeiter wohnten in Zelten oder notdürftig zusammen gezimmerten Hütten. In einigen Häusern werden heute noch Erfrischungen oder Souvenirs verkauft und mitten drin kann man sogar in einem B & B wohnen. Das Restaurant "The Ox" ist sogar bis 22 Uhr geöffnet. Erstaunlicherweise ist hier auch an die Rollstuhlfahrer gedacht worden. Überall sind Rampen anbetoniert und es gibt auch entsprechend ausgeschilderte Behindertentoiletten.

Das Protea Hotel mit seinen 94 Zimmer liegt direkt nebenan und verfügt über einen eigenen Seiteneingang zum Village, sowie ebenfalls einer eigenen Aussichtsterrasse auf das Big Hole. So kann man diese Sehenswürdigkeiten auch als "Fußkranker" hervorragend, ohne das Auto bewegen zu müssen, erkunden.

Zwischen der City Hall und dem Kimberly Mine Museum verkehrt täglich zwischen 9:00 und 16:00 die historische Stadtbahn, die Kimberley Tram. Wir haben sie leider noch nicht in Aktion gesehen. Dafür sieht man einen abgestellten Wagon auf dem Gelände des Museums. Es handelt sich um den De Beers Railway Coach, der von Cecil John Rhodes genutzt wurde, um zwischen Kapstadt mit Kimberley zu pendeln.

Heute Abend werden wir im Hotel essen und morgen früh, nach dem Frühstück, wollen wir uns dem Big Hole Komplex und dem Diamantenabbau widmen.


Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und lekker Slap!

Angie & der Monsieur le Chauffeur

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