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  • revealmap

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Barcelona im Herbst 2017 - Tag 2

Bewertung:

Von revealmap, Montag, 6. November 2017, 19:06

Der zweite Tag in Barcelona forderte unsere ganze Kondition. Nach einem mittelprächtigen Frühstück im Grupotel Gravina machten wir uns bereits kurz vor 9.00 Uhr auf um die Stadt zu erkunden.

Als erstes Ziel steuerten wir den Mercat de la Boqueria, auch Mercat de Sant Josep genannt, an.



Allerdings nicht einfach über La Rambla, sondern mit Google-Maps-Unterstützung, durch das Gassengewimmel der Altstadt. Ist viel schöner und interessanter. :ironic:

Der Markt selbst gilt wohl als der bekannteste Markt der Stadt. Ob er, wie häufig beschrieben, auch der schönste ist, das kann dem Besucher überlassen bleiben. Auf jeden Fall lohnt er einen Besuch. Allerdings, das durfte ich an diesem Tag lernen, nicht unbedingt bereits kurz nach 9.00 Uhr. Um diese Uhrzeit sind, vor allem an den Fischständen, doch noch recht ordentliche Lücken vorhanden. Hat mich tatsächlich sehr verwundert, sind doch Marktbeschicker früh am Tag unterwegs und so manch anderer Markt neigt sich um diese Uhrzeit bereits dem Ende entgegen. :denk:

Egal, der Vorteil des frühen Besuchs war auf jeden Fall, dass zwar viele einheimische Käufer jedoch nur wenige Touristen auf dem Markt unterwegs waren.



Das Angebot, das könnt ihr den Bildern entnehmen ist vielfältig; für mich sind die "Meeresfrüchte" immer ein Highlight. Dass der Markt auch bei den Touristen auf der Agenda ganz oben steht, das stellt man an manchen Marktständen auch fest.











Ob die Ausgestaltung dieses Standes von Halloween beeinflusst war kann ich nicht sagen :skeptisch:



Ganz sicher hätten wir auf dem Mercat de la Boquerìa ein besseres Frühstück als am Hotel einnehmen können. Möglichkeiten, auch für ein Austernfrühstück, wären vorhanden gewesen. Austern mit Schampus sind allerdings eher nicht unser Ding. :Nope:

Nach dem Schlendern durch den Markt ging es quer über die Rambla rein in die Altstadt. Das nächste Ziel sollte die Kathedrale der Stadt sein. Doch es haben entweder Google oder ich versagt. Wir irrten etwas durch die engen Gassen und befanden uns dann eher zufällig vor der Basílica de Santa Maria del Pi.



Die Kirche im gotischen Stil steht am gleichnamigen Platz und wenn man schon mal da ist, dann lohnt sich auch der Blick ins Innere.



Nach diesem kurzen Abstecher landeten wir dann doch irgendwie :pfft: an unserem nächstem Ziel, der Kathedrale von Barcelona, La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia.



Hier stand nicht nur eine Besichtigung der Kathedrale auf dem Programm, nein, hier ist es möglich der Kirche, respektive der Kathedrale mal auf's Dach zu steigen. :D

Kurz vor 10.00 Uhr, wir hatten unverschämtes und ungeplantes Glück, gab es nur wenige Touristen die sich mit uns auf die Besichtigungstour machten. Als wir später das Gotteshaus verließen standen die einlasswilligen Gäste bereits in einer großen Schlange vor den Toren. :ironic: Glück gehabt. :cool:





Der Einlass in die Kathedrale und die Besichtigung waren kostenlos, für die Aufzugfahrt auf das Dach wurden 3,50 €/Person fällig. Ein durchaus erschwinglicher und vor allem sehr lohnenswerter Preis. Mitten in der Altstadt kann man von dort oben den Blick in alle Himmelsrichtungen schweifen lassen. Auf den alten Hafen Port Vell, den Hausberg der Stadt - den Montjuïc, Richtung Tibidabo und und und .... Schaut einfach selbst:

















Nach diesen sehr schönen Blicken über die Dächer der Stadt ging es wieder zurück in das Gassengewimmel der Altstadt. Der Port Vell, der alte Hafen der Stadt, stand als nächstes Ziel auf meiner Agenda. Allerdings nicht auf direktem Weg sondern irgendwie kreuz und quer durch die Gassen - einfach mal so treiben lassen und die Atmosphäre aufnehmen.

So landeten wir, wieder eher zufällig, vor dem Konzertsaal Palau de la Música Catalana mit seiner eindrucksvollen Fassade.





Weiter ging der Fußmarsch und nun aber ausnahmsweise gezielt, zum derzeitigen "Hotspot" der Stadt. Zum Sitz der katalonischen Regionalregierung. Dieser liegt, wie auch das Rathaus von Barcelona, am Plaça Sant Jaume. Bei unserer Ankunft waren neben einigen Demonstranten und Polizisten vor allem Journalisten in sehr großer Anzahl vertreten. Wie auch sonst während unseres Aufenthaltes war die Lage sehr ruhig.







Vom Plaça Sant Jaume sollte nun der Weg direkt über die "Rambla" zum Port Vell führen. Das wäre auch fast geglückt, hätte ich nicht in den Augenwinkel einen sehr schönen Platz mit einladenden Restaurants entdeckt. :pfft: So bot sich uns dann am Plaça Reial die Gelegenheit die Füße mal auszustrecken und uns eine erste Ruhepause an diesem Tag zu gönnen. :cheers: Nicht ohne einige Bilder von diesem Platz zu machen.







Irgendwo hab ich später gelesen, dass es sich bei den auf diesem Platz stehenden Straßenlaternen um ein frühes Werk des zu dieser Zeit noch unbekannten Gaudi handelt.

Nach der wohlverdienten Pause ging es dann endlich zum Port Vell um von dort durch den Stadtteil Barcelonata zum Passeig Maritim zu gelangen.













Dort konnten wir dann Ende Oktober bei strahlendem Sonnenschein und angenehmer Wärme am Strand ein Mittagessen mit toller Aussicht genießen - mehr geht eigentlich nicht. :urlaub1:



Gut gestärkt ging es im Anschluss den Passeig Maritim weiter entlang, vorbei am "Goldenen Fisch", bis zum Port Olímpic. Dort wurde die Umgebung ebenfals ausgiebig erkundet. Toll diese Strandpromenade mit dem endlos scheinenden Strandabschnitt.







Da der Tag noch jung war :pfft: beschlossen wir noch einen Abstecher zum Parc de la Ciutadella zu machen. Der liegt ja quasi um die Ecke und ist in wenigen Minuten zu erreichen beruhigte ich meine bessere Hälfte. Das ist durchaus richtig wenn man den korrekten Weg wählt. :hschein: Macht Mann das nicht, läuft man einige Meter zuviel und kann auf dem Weg noch den Bahnhof "Estación de Francia" besichtigen. Der Weg wurde natürlich absichtlich so gewählt!!!





Der Bahnhof ist, wenn man schon mal da ist, tatsächlich sehenswert und eine saubere kostenlose Toilette gibt es dort auch. Bei einem Stadtbummel nicht immer ganz unwichtig. :ironic:

Nur etwa hundert Meter weiter erreicht man dann den Parc de la Ciutadella. Vorbei am Eingang zum Zoo von Barcelona führte uns der Weg, vorbei an einem kleinen Teich, in Richtung des mächtigen Brunnens der Parkanlage, der Cascada Monumenta. Der Name ist Programm, diese Brunnenanlage ist tatsächlich mächtig und imponierend.









So langsam begannen nun unsere Füße "zu glühen" und so machten wir uns auf den Rückweg. Nicht ohne uns noch den in der Nähe befindlichen Triumphbogen anzusehen.





Leider fand wohl in den Tagen vorher hier ein Weinfest statt so dass der Blick auf den Triumphbogen etwas verstellt war.

Den Abschluss unseres "kleinen" Stadtspazierganges an diesem Tag bildete auf dem Rückweg zum Hotel noch ein Abstecher zum nun gut gefüllten Mercat de la Boquerìa. Dem Stadtbummel geschuldet gab es an der Plaza Universtat lediglich noch ein kurzes Abendessen bevor der Tag zu Ende ging.

Dieser Artikel wurde bereits 3 235 mal gelesen.

Tags: barcelona, Barcelona Allgemein, Grupotel Gravina


Kommentare (1)

  • 1

    Von WXYZ (Dienstag, 7. November 2017, 09:21)

    So exzellent die Fotos, so vorzüglich der Bericht. Kompetent und sachlich - Klasse.

    Wie vielfältig sich der Mercat de la Boqueria präsentiert, zeigen die (Früchte des Meeres) Bilder seht deutlich.

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