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  • angie

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Namibia 2016 - Tag 9

Bewertung:

Von angie, Dienstag, 20. Dezember 2016, 07:59

Herrschaften und Oukies!

Heute Morgen haben wir nach dem Frühstück den Sophienhof verlassen. Es hat uns dort gut gefallen.



Zunächst ging es noch einmal nach Outjo zum Tanken und Bargeldreserven aufstocken. Vor der Stadtverwaltung - und ich meine wirklich Stadtverwaltung, das steht da nämlich genau so dran - kam eine Hochzeitsgesellschaft nach und nach angefahren. Es handelte sich um Hereros, die an ihrer wilhelminischen Kleidung immer gut zu erkennen sind. Ein Teil der Gäste wurde auf der Ladefläche von Pick-ups befördert.



Wir machten uns auf den Weg nach Kamanjab, der letzte Aussenposten der Zivilisation an der Grenze vom Damaraland zum Kaokoveld. Gleich am ersten Abzweig, kurz hinter Outjo, hatte sich ein Fahrzeug der Hochzeitsgesellschaft überschlagen.

Man kann ja sagen was man will, aber die Hilfsbereitschaft ist hier wirklich ernorm. Jeder bleibt sofort stehen und bietet Hilfe an.

Relativ ereignislos verlief die Fahrt über die asphaltierte Straße bis nach Kamanjab. Am Himba Orphan-Centre machten wir kurz Halt. Eigentlich hatten wir hier eine Besichtigung eingeplant, jedoch sind wir am Morgen erst spät losgefahren, da wir uns verquatscht hatten und so blieb es bei einem winzigen Aufenthalt mit noch winzigerem Gespräch mit einem jungen Himba.

Die Himba Männer sind nicht so leicht zu erkennen wie die Frauen, jedoch hatte dieser hier auch traditionell die 4 unteren Schneidezähne heraus gebrochen. Das machte eine Identifizierung leicht.



Weiter ging es nach Kamanjab "Downtown". Der Ort ist auch so ein Wüstenkaff mit hoher Arbeitslosigkeit am A.rsch der Welt. Hervorzuheben sind hier lediglich die "Falkenberg Garage", das ist die Firma, die unter anderem die ganzen Bergungen zwischen Damaraland und Grenze zu Angola durchführt - und das OppiKoppi Restcamp.

Oppikoppi wird von Schweizern geführt und ist die Anlaufstelle für jeden, aber auch wirklich jeden Selbstfahrer, der hier oben unterwegs ist. Es gibt einen Campingplatz und Bungalows, die einen guten Eindruck machten. Dazu gibt es ein Restaurant mit vernünftigen Gerichten zu vernünftigen Preisen und Personal, das auf zack ist. Im Innenhof des Restaurants gibt´s noch einen Pool, da kann man reinhüpfen während man auf sein Essen wartet.

Es gibt kostenloses Wlan und sogar die deutsche Allgemeine Zeitung liegt aus - von der haben wir gerade noch das vorletzte Exemplar ergattert.

Für besonders wichtige Leute gibt es sogar einen Hubschrauberlandeplatz. Da staunste aber!

Nach dem Mittagessen ging es für uns auf Wellblechpiste weiter - jedoch wegen der üblen Straßenverhältnisse nur recht langsam. Stetig ging es bergsauf, bis irgendwann der Grootberg Pass erreicht war.



Von dort führt ein Privatweg zur Grootberg Lodge auf dem Etendeka Plateau am Klip River Valley. Unten steht eine Art Pförtner, der nur 4x4 Fahrzeuge durchlässt, die auch über eine Untersetzung verfügen. Alle anderen müssen ihr Auto zwingend unten stehen lassen. Sie werden später eingesammelt und nach oben zur Lodge gefahren. Die Auffahrt hat es tatsächlich in sich - da steht schon mal der Schweiß auf der Stirn!

Die Lage ist ähnlich spektakulär wie an der Fish River Lodge am Canyon und in etwa auch fast genau so windig. Das Personal macht auf uns einen gut ausgebildeten Eindruck und das Essen ist das Beste, das wir bis jetzt auf der Reise hatten.

Die Bungalows sind eine Frechheit für diesen hohen Preis - das muß man ganz klar so sagen. Überhaupt ist man hier in der Preisgestaltung nicht ängstlich. Beispielsweise kostet hier das Rhino-Tracking 1750 N$! An der Waterberg Plateau Lodge haben wir dafür 400 N$ bezahlt. Alles pro Person - versteht sich.

Wir haben uns für morgen für einen Sundowner Drive am Nachmittag angemeldet. Die Fahrer kommen beim Abendessen von Tisch zu Tisch und preisen ihre Dienste bzw. die Fahrten den Gästen an.

Wir haben uns schnellstmöglich auf die Terrasse an unserem Bungalow zurück gezogen. Denn nach dem Abendessen begann das Singen & Tanzen mit Amarula-Song und allem drum & dran. Mit dem Fernglas konnte der Monsieur le Chauffeur ins Restaurant gucken. Gesungen wurde laut genug, das war klar und deutlich zu hören.

Lekker Slaap

Angie und der Monsieur le Chauffeur

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Kommentare (1)

  • 1

    Von Fitschi (Dienstag, 20. Dezember 2016, 23:52)

    Amarula song ?

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