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  • angie

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29

Namibia 21.12.

Bewertung:

Von angie, Freitag, 21. Dezember 2012, 18:27

Herrschaften!

Die Internetverbindung ist extrem schlecht, ich versuche trotzdem Euch auf dem Laufenden zu halten.

Heute Morgen haben wir Swakopmund gegen 10 Uhr verlassen, vorher waren wir noch mal bei den Vellies bei der Firma Schier und haben nebenan an der Tanke den Wagen checken lassen.

Dann ging es auf die 350 km lange Strecke. 70 km bis Henties Bay Salt Road, danach rechts ab 250 km Gravelpad und der mikrige Rest war Teerstraße. Um 13 Uhr haben wir an dem einzigen Restpoint auf der ganzen Strecke unser Picknick veranstaltet (zwischen Brandberg zur Linken und Spitzkoppe zur Rechten). Dort hat uns auch "Hitradio Namibia" verlassen - die besten Hits der 80er, 90er und von heute. :D

Weiter und weiter ging es. Zuvor hatte schon "Hitradio Namibia" berichtet, daß es in Zentral Namibia geregnet hätte. Das merkten wir dann auch später. Ganz schöne Wasserlöcher und Überspülungen auf der Strecke. Entgegen kommende Fahrzeuge hat man trotzdem schon 2 km vorher durch die riesen Staubfahne bemerkt.

Wir haben unterwegs ganze Herden Esel, Rinder und Ziegen gesehen. 2 Strauße machen sich davon und eine Puffotter lag auf der Straße. Zum Glück war die schon von einem unserer Vorgänge überfahren worden. Zur Sicherheit sind wir auch noch einmal drüber gefahren (man weiß ja nie, nachher haben die auch 7 Leben!):

Vor Uis stehen unzählige Bretterbuden am Wegesrand. Frauen und Kinder versuchen den vorbei kommenden Touristen die dort vorkommenden Halbedelsteine anzudrehen. Wir haben immer nur freundlich gewunken und sind weiter gefahren.

Hinter Uis sind es die Hereroe Frauen, die in Bretterbuden selbstgebastelten Schmuck und Püppchen in typischer Hereroe Tracht verkaufen. Die Hereroe tragen noch heute die Kleidung der viktorianischen Kolonialzeiten.

Gegen 18 Uhr waren wir dann an der Damara Mopane Lodge. Wunderschön gelegen im Damaraland. In den Bergen gibt es eine Sundowner Terrasse. Ich glaub, das lasse ich mal sein, da hoch zu kraxeln :Nope: - es sei denn, die haben einen Sessellift für Fußkranke. Jedenfalls sind von unserem Eigenheim Leute darauf zu erkennen (mal gleich das Fernglas holen gehe!).

Die Zimmer sind freistehende Eigenheime mit schön angelegtem Garten und einem kleinen Mäuerchen drumherum. Das war es aber auch schon an positiven Dingen (gut, der Pool ist prima und der Rasen auch). Die Zimmer sind sehr abgewohnt, alles blättert ab. Sehr, sehr schade. Safe gibt es auch keinen im Zimmer.

In unserem Eigenheimgarten gibt es mehrere Beete mit Kürbis, ein Sonnenblumnbeet, Petersilie, Mais, Bananenstauden usw. Der Knaller: alles mit Pferdekötteln gedüngt (kann auch Esel sein) - da fühle ich mich gleich wie zu Hause!

Insgesamt gibt es 60 Eigenheime mit Garten. Wir sitzen in der ersten Reihe und haben alles im Blick!!! :cool:

Da es keine Minibar und Nix gibt, müssen wir jetzt unsere verderblichen Vorräte aus der Kühltasche aufessen. Da kann das Restaurant heute kein Geschäft mit uns machen. :selber:

Wenigstens ist ein Wasserkocher mit Tee & Kaffee, sowie Tassen vorhanden. Die Dusche sieht auch nicht so aus, als gäbe sie viel her. Naja, zur Not müssen wir wieder unsere bewährte Strategie: erst Pool mit Tauchen und dann Haare waschen gehen ausgraben.

Zimmerservice gibt es auch nicht und den Internetzugang habe ich dem Rezeptionisten abgeschwatzt, eigentlich gibt es keinen für Gäste. :thumbdown:

Bis jetzt ist das unsere schlechteste Unterkunft.

Der Monsieur le Chauffeur ist gerade losgestiefelt und will sich mal das Angebot des etwas überdimensionierten Souveniershops begucken.

Übrigens ist hier heute Sommersonnenwende, der längste Tag des Jahres und zu Hause ist es Wintersonnenwende, mit dem kürzesten Tag.

Dieser Artikel wurde bereits 657 mal gelesen.


Kommentare (2)

  • 2

    Von angie (Freitag, 21. Dezember 2012, 18:43)

    @ Hobbit

    3 Nächte!

  • 1

    Von Hobbit (Freitag, 21. Dezember 2012, 18:41)

    @angie,
    wie lange bleibt ihr in eurer "bisher schlechtesten Unterkunft"?

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