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Victoria Fälle 2015 - Teil 12

Bewertung:

Von angie, Mittwoch, 23. Dezember 2015, 18:27

Herrschaften & Oukies!!!

Wer hat das gebucht? Wenn ich den Vollpfosten erwische!

Gestern Abend waren wir nebenan im Old House zum Abendessen. Und während wir da so nett saßen, kam die Gästebetreuung auf uns zu und erklärte gut gelaunt, dass unser für 6.30 Uhr gebuchter Game-Drive durch den Chobe Nationalpark bereits früher losgeht, da wir nur zu Viert wären.

Der Fahrer/Guide, namens Sox, käme um 5.15 Uhr zu uns, zu den Chobe River Cottages, und würde uns dort exklusiv abholen. :shock: Die Begeisterung über diese tolle Nachricht hielt sich bei uns doch schwer in Grenzen, denn dies bedeutete spätestens um 4.30 Uhr raus aus den Federn.... :pfft:

Während wir da so saßen und noch über diese "freudige" Nachricht diskutierten, sehe ich plötzlich, wie dem Mr. Tee die Gesichtszüge entgleiten. Des Rätsels Lösung kam auf 4 Beinen unter dem Holzpodest des Restaurants hervor, hatte Nachwuchs dabei, eine Steckdose vorne dran und machte oink-oink. Das Hauswarzenschwein mit Kind trabte durch den Garten.

Das Essen war gut, reichlich und preiswert. Die Pizzen waren sogar so riesig, dass Mrs. Bee die Hälfte als Take-away mitnahm. Eine Nachspeise hatte sich somit auch erledigt.



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Heute Morgen marschierten wir dann im Düstern in geschlossener Formation zum Gate und genau in diesem Augenblick fuhr auch unser Game-Drive-Wagen mit Sox vor. Pünktlich wie die Maurer! Alle Mann einsteigen und los ging die Fahrt zum Nationalpark.

Warum habe ich nur auf den Monsieur le Chauffeur gehört? Gestern Abend hatte ich noch in Erwägung gezogen meinen Fleece-Pulli mitzunehmen, aber da wurde ich ausgelacht. Also habe ich den nicht mitgenommen - schwerer Fehler! Ich habe mir den Hintern abgefroren.

Durch das frühe Aufstehen waren wir die ersten im Chobe Park. Noch vor dem Parkeingang kam uns mitten auf der Transitstrecke eine Hyäne entgegen. Sox, unser Fahrer, erklärte uns, dass die Hyäne die Straße nach Tieren absucht, die in der Nacht überfahren wurden. Wenn das nicht clever ist!



Kurz darauf gab es am Horizont eine Elefantenherde zu sehen, die über die Straße querte und in Richtung Fluss marschierte. Ständig gab es irgendetwas zu sehen und die Anzahl der Game-Drive-Fahrzeuge nahm zu. An einem Punkt wollte unser Fahrer ein anderes Auto vorbei lassen, blöderweise hatte er die Freilaufnaben nicht richtig gelockt, so fuhren wir uns erstmal im Tiefsand fest. Aber unter der tatkräftigen Mithilfe vom Monsieur le Chauffeur ging das Ausbuddeln flott von der Hand.

In einigen Fahrzeugen erkannten wir Leute, die gestern mit uns an der Botswana-Immigration standen. Denen wurde natürlich freundlich zugewinkt. Wie viele Fahrzeuge da tatsächlich unterwegs sind, zeigte sich am offiziellen Picknick-Spot, an dem aussteigen auch erlaubt ist. Und in all dem Trubel steht ein Overlander mit umgebauten Landcruiser und mit einem deutschen Kennzeichen! Z für Zwiggau. Was war das ein großes "Hallo"! :shock:

Nachdem wir zusammen ein Tässchen Kaffee geschlürft und uns nach dem woher und wohin ausgetauscht hatten, drängte uns Sox schon wieder zum Aufbruch. Wahrscheinlich treffen wir die Beiden um Neujahr herum in Maun am Okavangodelta wieder.

Den Rückweg zum Gate mit Toiletten schafften wir gerade noch so, bevor ein größeres Unglück geschehen konnte. Das ganze Gerüttel und Geschüttel in der Karre plus Kälte hatte mir schwer zugesetzt.

Zurück an den Cottages genehmigten wir uns ein ausgiebiges Frühstück und verschwanden nach einer kurzen Dusche zum Mittagschläfchen.



Um 15 Uhr hatten wir schon wieder den nächsten Programmpunkt: Chobe River Cruise. Was für ein Betrieb auf dem Fluß - fast wie auf dem Nil zu seinen besten Zeiten. Am späten Nachmittag kamen die Hippos zum Fressen an Land und die Elis zum Trinken an den Fluß.



Die größte Aufregung entstand, als einer Engländerin der Hut vom Kopf in den Fluß geweht wurde. Dank meines Gehstocks konnte dieser jedoch gerettet werden.

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