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Namibia

Bewertung:

Von angie, Dienstag, 11. Dezember 2012, 09:15

Herrschaften!

Wir sind gut angekommen - und fühlen uns im Augenblick als ob wir schon eine Woche unterwegs sind.

Mit dem Auto ging es am Sonntag Mittag nach Frankfurt. Zuvor hatten wir noch unseren Taschentiger "um die Ecke gebracht" und uns bei meinen Eltern zum frühern Mittagessen eingeladen. Der Parkplatz im Parkhaus am Flughafen war schon seit Monaten gebucht (mit 55 % Frühbucherrabatt = 100 € für 4 Wochen) und los ging es um 13 Uhr.

Im Autoradio war schon von heftigem Schneetreiben im Sauerland und Rothaargebirge zu Hören - na super! Kurz hinter Hagen ging das Drama dann auch los: mit 20 km/h "rasten" wir Richtung Frankfurt: "wenn das so weiter geht sind wir in 10 Stunden auch schon da!"

Zwischenzeitlich ging uns der Axxxx auf Grundeis. Der Reporter im Autoradio machte eine Liveschalte: "hier meldet sich der Außenreporter, ich stehe im Rothaargebirge im Schneesturm!" Ja schön, wir auch!!!

Hinter Gießen wurde es langsam besser und so erreichten wir nach fast 4stündiger Fahrt das Parkhaus am Flughafen.

(persönliche Notiz, falls wir es wieder vergessen: unser Auto steht 205/38!).


Koffer ausgeladen uns los ging es zum Air Namibia-Schalter. Der Eindruck, daß es sich hier um eine besonders spaßige Fluggesellschaft handelt, sollte sich nachdrücklich bestätigen. Im Vorfeld der Reise hatte ich mich ja schon über diesen Verein ausgiebig informiert. Leider gibt es keine andere Direktverbindung mehr, nachdem Air Berlin kürzlich seine Verbindung eingestellt hat (die haben sich in ihrer Informationspolitik dem Kunden gegenüber auch nicht mit Ruhm bekleckert!).

Am Schalter angekommen stellten wir uns an die Buisnessclass. Empfohlen wird von erfahrenen Namibiareisenden dort ein Upgrad vorzunehmen. So werden die überzähligen, freien Plätze verscherbelt. Das kostet aktuell 325 € Aufpreis. Das wäre es uns auch wert gewesen und allemal günstiger als sofort Businessclass zu buchen.

Soweit die Theorie. Hierbei muß man allerdings immer einkalkulieren, daß es sich um ein staatliches Unternehmen handelt, da ticken die Uhren in Afrika immer ein wenig anders und man muß mit allem rechnen: expect die unexpected!

Die zuständige Dame war auch ausgesprochen freundlich: "ja, kein Problem!" Da schaltete sich der Chef (deutsch Namibier) ein: "geht nicht mit Kreditkarte - nur Chash!" lautete die rüde Ansage. "Kein Problem" strahlte ich ihn an und legte meine Geldtasche auf die Theke. Die dunkelhäutige Dame fing schon an zu tippen - da kam der Chef wieder: "Das geht jetzt nicht!"
Die dunkle Dame wieder: " ich buche Sie schon mal ein und Sie kommen später noch mal." Jetzt der Chef wieder: "SPÄTER geht das auch nicht!" Konsterniert schaute die Dame erst den Chef an und dann uns: "der hat heute schlechte Laune, ich buche Sie jetzt in die Economieklasse und gebe Ihnen eine ganze 4rer-Reihe. da haben Sie dann auch viiieel Platz."

Damit waren wir dann auch sehr zufrieden und 650€ haben wir auch noch gespart. Die defizitäre Air Namibia muß es ja wirklich richtig dicke haben :ironie:

Nach dem CheckIn ging es dann in die Sky-Bar (gegenüber von McDoof). Dort hat man einen Stammtisch extra für die Namibia Reisenden eingerichtet. Eine feine Sache! Als wir dort ankamen saßen dort schon, wie zuvor vereinbart , der Wiesbadener und die Soni und warteten auf uns. Sehr schön, da konnten wir uns mit erfahrenen Leuten schon mal ein bisschen austauschen.

Zusammen ging es dann zum Flieger. Der Wiesbadener hat noch ein Upgrad erhaschen können - allerdings auch nur gegen Cash. In der Businessclass saßen dann auch nur ganze 2 Männekes. Hatte ich schon erwähnt, daß die Air Namibia es wirklich dicke hat?

Der Flug verlief unaufgeregt in der alten Maschine. Immerhin gab es einen Film auf der Leinwand - gut war etwas unscharf auf dem großen Monitor, aber wir konnten dem Handlungsverlauf folgen. Innerlich hatte ich mich schon darauf eingestellt das Boardentertainment selbst zu gestalten und für alle Fälle schon mal das Südwesterlied eingeübt. Mit 2 Schlaftabletten intus, konnte ich dann auch 4 Stunden einigermaßen schlafen. Dann ging auch schon das Licht an und es gab Frühstück.

Kurz darauf die Landung auf dem lustgsten Flughafen den ich je gesehen habe.

Auf dem Zebrastreifen über das Rollfeld - Achtung: Trecker von rechts. Mit blauen Traktoren werden die Gepäckwagen und anderes bewegt. Vor jeder Maschine, die dort steht, gibt es ein Schild: Joahannesburg, Kapstadt usw. So weiß jeder, der über das Rollfeld tapert, wo er einsteigen muß. Lustig!!! Leider durfte man nicht fotografieren.

Jetzt ging es zur berüchtigten Einreisekontrolle mit Visavergabe. Da hatte ich ja auch schon spannende Geschichten gelesen. Gerade fällt mir ein, daß ich noch die Pässe kontrollieren muß, ob die Aufenthaltsdauer auch richtig eingetragen wurde. Jedenfalls zog sich die Angelegenehit auch im Schneckentempo hin - egal, das Gepäck war soweiso noch nicht da.

Das hatten wir dann auch hinter uns und dann hieß es nochmal am Gepäckband endlos warten. Wir quatschten noch ein wenig und dann gab es plötzlich verdächtige Geräusche. Soni meinte: "Aha, die Lage spitzt sich zu!" Gepäck kam, wurde aufgelesen und ohne Zwischenfälle ging es in den Ankunftsbereicht. Für uns war noch niemand zu entdecken und so wurde erstmal Geld am Bankschalter getauscht. Auch das zog sich in die Länge.

Inzwischen hatte sich der Ankunftsbereich geleert und wir erspähten dann auch jemanden, der jemanden suchte: das waren dann wir. Unser Transfermann zum Bwanapolis von Carsten Möhle in Windhoek.

Dort wurden wir herzlich in Empfang genommen. Zum Ablauf berichte ich dann separat als Reisetipp. Soviel schon mal vorweg: Flughafentransfer, Frühstück, Stadtrundfahrt, Hoteltransfer. Das war super und die 65€ pro Nase sind es allemal wert.

Um 18 Uhr waren wir wieder mit dem Wiesbadener verabredet. Der holte uns in unserer Unterkunft Hotel-Pension Uhland ab und gemeinsam ging es in Joe´s Beerhaus. Eine Institution hier in Windhoek. Hier folgt demnächst auch noch ein Restauranttipp.

Auf meinen Geburtstag gab´s dann dort den einen oder anderen Rock-Shanti. Gegen 21.30 Uhr waren wir dann wieder im Uhland und wollten nur noch ab ins Bett. Heute fühlen wir uns, als ob uns ein Bus überrollt hätte und wir legen einen Ruhetag ein. Morgen steht dann die Fahrzeugübernahme auf dem Programm, anschließendes Einkaufen der Dinge die noch für den weiteren Reiseverlauf benötigt werden.

Dieser Artikel wurde bereits 10 167 mal gelesen.

Tags: Namibia

Kategorien: Live Reiseberichte


Kommentare (6)

  • 6

    Von Lotti (Samstag, 15. Dezember 2012, 21:50)

    Happy B-Day Nachträglich :)

  • 5

    Von Jaguar (Samstag, 15. Dezember 2012, 17:28)

    Da hab ich wohl was verpasst :(
    Angie ganz herzlich alles Gute zum Geburtstag
    heut Abend trink ich ein Glaserl auf dich :)

  • 4

    Von Auch Amigo (Freitag, 14. Dezember 2012, 23:25)

    nachträglich Angie-Peinlich

  • 3

    Von SinVCola (Donnerstag, 13. Dezember 2012, 05:25)

    Kommen auch Bilders?

  • 2

    Von Hobbit (Dienstag, 11. Dezember 2012, 13:39)

    Auch von mir nachträglich :tüte: alles Gute zum Geburtstag!

  • 1

    Von cuate (Dienstag, 11. Dezember 2012, 10:31)

    Glückwunsch nachträglich, Angie.

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