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Live aus Mexiko - Teil 8

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Von Sternedieb, Mittwoch, 25. Dezember 2013, 12:13

Isla Mujeres - Tag 2

Der zweite Tag begann nach einer sehr unruhigen Nacht. Der Regen und der Wind rauschte an die Fenster, wobei es wohl doch nur der Wind war, denn am nächsten Morgen waren die Straßen trocken. Dann muss der Wind recht heftig gewesen sein ... ich sah mich nachts im Traum schon einen Tag verlängern, weil niemand mehr von der Insel kam.

Nach einem kurzen Spaziergang entlang des Hafens und einem einfachen Frühstück mit etwas Toast und einer Tasse Kaffee warf Senorita Taxista den 12 minus 11 Zylinder des "Golfmobil" an und es ging nochmal um die Insel. Mehr zu sehen wird es sicher nicht geben, aber am frühen Morgen dann sicher fast ohne Menschen auf der Strecke. Und es hat schon was, wenn man am an der Punta Sur ankommt und niemand ist da. Weder Verkäufer noch Besucher, einfach niemand. Nur der Wind, die Sonne, das Meer und wir kleine Zwerge, die das alles genießen können. Noch nicht einmal die Leguane waren wach, die sonst hier reichlich vorhanden sind und sich sonnen.


(Punta Sur am frühen Morgen)


Auch diesmal fuhren wir wieder entlang der Küste, stoppten aber diesmal an der Kirche Iglesia de la Virgen de Guadalupe. Eine kleine Kirche, die fast direkt am Meer steht und von innen direkt den Blick auf das Meer frei gibt. Die Kirche war erfreulicherweise geöffnet und wir trafen auf eine freundliche Frau, die gerade mit den Blumen beschäftigt war. Eine zweite lag auf der Bank und war mit ihrem Smartphone / Handy beschäftigt. Auch nett und in dieser Form selten erlebt. Wer auf dem zweiten Foto genau schaut, kann ein Knie erkennen.


(Iglesia de Guadalupe)


Und da sich direkt gegenüber der Kirche das auf Tripadvisor "hoch dekorierte" Mango Café befand und dieses auch schon geöffnet hatte, kehrten wir dort ein bzw. setzten uns dort an die Straße, da im Inneren natürlich Rauchverbot bestand. Leider gab es in diesem Café nur normalen Kaffee und keinen Espresso, weshalb das zweite Frühstück dort ausfiel und wir nur kurz etwas zur Erfrischung tranken. Auch interessant: ein Café nur mit einem Angebot an Kaffee zum selber "zapfen".


(Polo's Mango Cafe)


Also weiter ... etwas durch die Straßen und dann zum Mercado Municipal Javier Rojo Gómez, also dem Hauptmarkt der Insel. Noch etwas kleiner als der Markt auf Cozumel aber komplett "touristenfrei". Wenn man bedenkt, dass es darüber auf tripadvisor mit dem heutigen Stand gerade mal 7 Bewertungen dazu gibt und für das angesprochene Mango Cafe über 1000 wird klar, dass der Mercado Municipal für Touristen uninteressant ist. Ich persönlich finde die Märkte grundsätzlich interessant, wobei es auch hier einfach nur das ganz normale Leben der Inselbewohner zu sehen gibt. Das mag man oder eben nicht. Aber wer den Weg nicht hierher findet, verpasst einige landestypische Küchen mit Speisen für günstiges Geld, wie z.B. die Loncheria Alexia y Geovanny, wo wir das zweite Frühstück "einnahmen". Wer hier ein Bier bestellt, schickt die Bedienung praktisch über die Straße, wo schnell im kleinen Mercado eines organisiert wird.


(Loncheria Alexia y Geovanny)


Gleich danach ging die Mietzeit für unseren "Mietwagen" zu Ende und wir brachten diesen ins Hotel zurück, checkten gleichzeitig auch aus aus und machten uns auf den Weg zurück zum Hafen. So wie wir gekommen sind, verliessen wir die Insel und fuhren mit der Ultramar zurück nach Cancun. Vom Hafen in Cancun wieder mit dem Taxi zur ADO-Station und von dort mit dem Bus zurück nach Playa del Carmen. Und wo wir dann schon in Playa waren, entschlossen wir uns dort auch den Tag ausklingen zu lassen und das wenige Gepäck derweil bei der Gepäckaufbewahrung an der ADO - Station zu deponieren.

Nach einem kurzen Besuch am Strand, um die aktuelle Lage des Strandes von Playa del Carmen zu "prüfen" besuchten wir nochmals das Fusion Restaurant auf einen Cocktail. Ein Mojito sollte es bei mir sein, hatte ja versprochen ein Bild davon zu "liefern". Obwohl dieser auf Nachfrage zumindest mit braunem Zucker zubereitet werden sollte, kam er wieder (wie fast überall an der Riviere Maya) mit Puderzucker. Trotzdem schmeckte er und wurde so wie geliefert auch getrunken.


(Mojito im Fusion)


Nach einem kurzen Bummel auf der Quinta und Zigarettenkauf fiel uns das Tarraya wieder ein. Dies allerdings erst, nachdem wir einen Tisch im La Casa del Aqua für den Abend reserviert haben. Egal, dachten wir uns. Zuerst mal dort hin, eine kleine Vorspeise einnehmen und etwas trinken und dann eben weiter zum Abendessen. Das Tarraya begeisterte wieder aufs Neue, die entspannte und lockere Atmosphäre inklusive den einmalig günstigen Preisen passte. Gerne wären wir den kompletten Abend hier geblieben, wollten aber unser Versprechen halten und brachen dann doch noch auf, um unsere Reservierung einzuhalten. Eine ziemlich schlechte Idee, denn obwohl uns nachmittags im La Casa del Aqua gezeigt wurde, wo man sitzen und gleichzeitig auch rauchen kann und wir sogar noch eine Karte für eine kostenlose Margarita (brauchen wir eh nicht) bekamen, hatte die nun am Empfang stehende Dame nun keinen Plan von der Materie. Alles hatte sich nun geändert und am Tisch im Obergeschoss kann man angeblich nicht mehr rauchen. Kein Ding, wenn man das vorher weiß. Da ich solche Aktionen nicht allzu sehr mag, traten wir sofort den Rückzug an, nachdem die "Dame" dann erstmal nachfragen wollte, was denn nun Sache ist. Zur Ehrenrettung des Lokals muss man sagen, dass sich die Servicekräfte bei der Reservierung absolut professionell und gut verhalten haben. Was danach kam, dürfte nach meinem Ermessen in einem solchen Lokal nicht passieren.

Da wir nun doch nicht wieder zurück ins Tarraya wollten (sieht ja auch ein wenig dämlich aus) brachten wir unser Geld ins SUR Steakhouse, wo nach dem Essen eine ganze Menge an mexikanischem Pesos den Besitzer wechselten. Dadurch war das SUR nachdem Caguameria de Esquina und dem Tarraya (folgt) eines der Restaurants in Playa, die wir zweimal auf dieser Reise besuchten.

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Tags: Live aus Mexiko, Live von Isla Mujeres, Riviera Maya Live

Kategorien: Live Reiseberichte


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