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Live aus Mallorca - Oktober 2013 - Teil 2

Bewertung:

Von Sternedieb, Montag, 7. Oktober 2013, 21:41

Tag 2 stand im Zeichen der Erholung und im Besichtigung der Umgebung.

Nachdem die Nacht etwas früher als geplant um war und im Nachbarzimmer des Hotels ein kleines Kind als menschlicher Wecker agierte und deutlich lautere Weckrufe als ein Hahn "ausstieß", war ich schon relativ früh auf den Beinen und musste erkennen, dass entweder das Hotel recht hellhörig ist oder das Kind Töne erzeugen kann, welche problemlos und lange anhaltend Mauern durchdringen können.

Nach einem guten Frühstück ließen wir uns dann in die Tourismusmaschinerie von Cala Millor hineinziehen. Freud und Leid des Massentourismus liegen so nah zusammen... AI hat auch hier Einzug gehalten, wodurch die entsprechenden Hotels wohl aus Platzgründen wahre Legebatterien an den Pools herrichten mussten. Auffällig war ein großer und breiter Algenteppich entlang des gesamten Strandes, der sich stellenweise zu teils beeindruckenden Bergen türmte. Das kann gelegentlich vorkommen - aber die Algenberge sahen nicht danach aus, als ob sie regelmäßig entfernt werden würden. SO viel sammelt sich nicht in einer Nacht und auch nicht in 1-2 Wochen an. Wer sich dennoch an den Strand legen möchte, der sollte pro Liege und Schirm € 4,- einkalkulieren.


(Bilder: Strand von Cala Millor)


Die Gastronomie entlang der Strandpromenade bieten keine wirkliche Highlights. Zwar bekommt man alle paar Meter Speis und Trank angeboten... aber in aller Regel handelt es sich um einen touristischen Einheitsbrei und viele Restaurants sind haben noch das Design aus den 80er Jahren! Tröstlicherweise bekommt man aber fast überall auch ein Hefeweizen zu fairen Preisen, wonach uns aber heute noch nicht der Sinn stand. Erwähnenswert ist ein durchgehender, rot gestrichener/ gepflasterter Radweg entlang der gesamten Promenade, auf dem sich zahlreiche Vierer - Tandems, Rader, etc. tümmeln. Allzu sportlich sollte man da zwar nicht unterwegs sein, da teilweise auch Fußgänger darauf unterwegs sind... aber immerhin gibt es einen Radweg, der theoretisch eine saubere Trennung möglich macht.

Unsere Wanderung endete in einer netten, einfachen Bar in Cala Bona. Dort ist zwar alles recht englisch geprägt und das sogar so weit, dass der englischen Familie am Nachbartisch automatisch Essig zu den Pommes Frites serviert wurde... wir hielten uns an Pan con Aioli y Aceitunas (Oliven), was die Wirtin sehr gefreut hat, genauso wie auch die lockere Konversation auf spanisch. Wahrscheinlich hat sie deshalb auch noch sicherheitshalber ca. 3-4 Knoblauchzehen zusätzlich in die Aioli gehauen. Lecker war sie, aber ich hab dann trotzdem verzichtet und jemand anders essen lassen.



Zurück ging es dann aus Bequemlichkeitsgründen mit dem Taxi (genau dafür stand unser Mietwagen heute wohl auch ungenutzt vor dem Hotel), denn uns stand nach einem Schläfchen am Pool. Welches leider von recht lautstark plantschenden Familien mit Kleinkindern gestört wurde, da die verzückten Eltern teils intensivere Geräusche von sich gaben als die Pferde, Esel und Hähne des nahegelegenen Reitstalls bzw. der Bonanza - Ranch. Aber damit muss man halt in Hotels rechnen, die keine Altersbeschränkung vorgeben, insofern - geschenkt. Da will ich gar nicht meckern, denn die kleinen Kinder können nun wirklich nichts für ihre Eltern - und die Eltern mit ihrem "Bububu", "Bababa", "UuUuUhhhhh", etc. waren nun mal deutlich lauter und nerviger als die (zurecht) entzückt juchzenden Kleinkinder. Nochmal: Die Kinder störten nicht. Aber die um akustische Animation bemühten Eltern, die teils arg wiehernde Laute von sich gaben, wenn sie ihre Kinder auf Gummitieren durch den Pool schipperten. Liebe Eltern - Ich verstehe euch gut und es ist Klasse, dass ihr eure wache Umgebung an eurem Stolz über die süßen Kinder teilhaben lassen wollt und die ganze Welt umarmen könnt, aber macht das wenn die Welt wach ist und nicht dann, wenn sie etwas Ruhe haben möchte.

Vor dem Abendessen, welches wir nach den gestrigen Buffetschlangen (absolut nicht dramatisch, aber geht nach unserem persönlichen Befinden auch entspannter) eher spät einnehmen wollten, waren wir noch auf der Suche nach einer geeigneten Location für einen Aperitif in Hotelnähe. Der Himmel zog sich langsam zu, es sah nach Regen aus... allzu weit wollten wir daher nicht mehr laufen, denn wir wollten ja auch halbwegs trocken zurück ins Hotel. Interessante Erfahrung in einem sogenannten "Restaurant", welches neben dem geschlossenen "bei Josef" liegt und angeblich seit 1982 besteht und derzeit keinen einzigen Gast hatte: Dort weigerte man sich auch auf höfliche Nachfrage, uns nur etwas zum Trinken zu bringen.

Getränke bitteschön nur in Verbindung mit Abendessen, was angesichts eines abends gegen 19.30 Uhr noch komplett gastlosen Restaurants schon eine sehr putzige und für mich eine wenig verständliche Entscheidung ist. Na dann ... eben doch an die Hotelbar bzw. auf deren Terrasse, denn hier gab es schon gestern einen guten Service.

Pünktlich beim Abendessen setzte dann auch ein leichter Regen ein, der aber glücklicherweise nur von kurzer Dauer war.

Dieser Artikel wurde bereits 694 mal gelesen.

Tags: Mallorca Live

Kategorien: Live Reiseberichte


Kommentare (1)

  • 1

    Von Fitschi (Dienstag, 8. Oktober 2013, 18:47)

    Was ist den das für ein Nobelladen der sich weigert nur Getränke zu verkaufen?
    Bitte um eine Anti-Reisetip............so etwas gehört aufgezeigt!

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