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Sternedieb

Master Amigo

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1

Dienstag, 5. Oktober 2021, 22:00

The Westin Leipzig oder wenn Mitarbeiter einen Supergau produzieren!

Das The Westin Leipzig bekommt es momentan mit einem „kleinen“ Problem zu tun.

Wegen einer Kette mit Davidstern soll Gil Ofarim in Leipzig Anfeindungen ausgesetzt gewesen sein. Der Musiker erwägt eine Anzeige. Am Abend nahmen Hunderte Menschen an einer Kundgebung vor dem Hotel teil.

Quelle: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/g…cc-097f01102ef7

2

Mittwoch, 6. Oktober 2021, 11:05

Habe ich es jetzt richtig verstanden, dass hier noch gar nichts bewiesen ist und erst einmal die Aussage von dem Sänger im Raum steht ?(
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

3

Mittwoch, 6. Oktober 2021, 11:23

Die Hotelmitarbeiter sind bis zur Klärung der Angelegenheit beurlaubt.
"Preiserhöhungen machen niemanden zum Klimaschützer"
Cristoph Butterwegge, Armutsforscher

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Master Amigo

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4

Mittwoch, 6. Oktober 2021, 11:43

Da wird jetzt von den Medien das große Rad gedreht und Gil Ofarim ("B-Promi") nutzt die Gelegenheit sich in Szene zu setzen, Aufmerksamkeit für sich zu erzielen und damit eine kostenlose PR zu erhalten.

Keine Frage, wenn der Mitarbeiter des Hotels den Künstler aufgefordert hat die Kette mit dem David-Sterne abzulegen, war das natürlich nicht i.O. Kann man als Antisemitismus/Diskriminierung werten, kann man als Betroffener (Gil Ofarim) zur Anzeige bringen.

Wobei wohl bisher der Sachverhalt/Ablauf noch nicht so ganz eindeutig ist.

In diesem Zusammenhang berichtet welt online dass Ofarim wegen dieser Diskriminierung an der Reception mit "den Tränen gekämpft hätte".

Nun ja - warten wir mal ab.

5

Mittwoch, 6. Oktober 2021, 12:08

Die Hotelmitarbeiter sind bis zur Klärung der Angelegenheit beurlaubt.
Klar, das musste man tun, aber trotz allem frage ich mich, ob es Beweise für den Vorgang gibt.
Selbst wenn es so passiert ist (was absolut nicht zu entschuldigen ist) finde ich den Weg über die soz. Medien nicht OK. Das riecht für mich immer nach einer gewissen Eigen-PR.

Wenn es so voll war wie geschrieben ist muss es ja genügend Zeugen geben
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

Sternedieb

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6

Mittwoch, 6. Oktober 2021, 20:36


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7

Donnerstag, 7. Oktober 2021, 09:04

Keine ungewöhnliche Reaktion.

In solchen Fällen raten Anwälte gerne zu einer s. g. "Gegenanzeige". Damit streckt man erst einmal die Ermittlungen und intensiviert diese. Polizei und Staawa müssen zunächst tätig werden und die Prüfung der Anzeige vornehmen. Der Hotelmitarbeiter gewinnt damit erst einmal Zeit, und wird etwa aus dem "Schussfeld" genommen. Egal ob er diese diskriminierende Aussage gemacht hat oder auch nicht.

Das ist ganz simple juristische Strategie und Taktik.




Zitatverwendung beachten!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cuate« (7. Oktober 2021, 11:49)


8

Donnerstag, 7. Oktober 2021, 15:00

Es erhöht den Streitwert und bringt dem Anwalt wie auch dem Gericht eine höhere Gebühr :cool:
Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen

9

Sonntag, 17. Oktober 2021, 11:06

Die Zweifel an der Darstellung von Herrn Ofarim wachsen. Auf Aufnahmen von Überwachungskameras im und vor dem Hotel ist die Kette, die Stein des Anstoßes gewesen sein soll, anscheinend nicht zu sehen.

Sollte dies tatsächlich der Fall sein hätte er dem Kampf gegen den Antisemitismus Schaden zugefügt.

Dieser Fall zeigt erneut auch wieder wie aufgeregt die mediale Welt sofort und ohne weitere Prüfungen auf den Zug der moralischen Entrüstung aufspringt.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen (Karl Valentin)"

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10

Sonntag, 17. Oktober 2021, 11:32

Das ganze Szenario mit Ofarim erschien mir von Beginn an fragwürdig.

Zudem kündigte er über mehrere Tage immer wieder an, den Vorgang zur Anzeige zu bringen, wartet aber über Tage damit ! Warum ?

Für mich hatte die Story immer einen fragwürdigen Beigeschmack (Gemschäckle), weil sich ständig der Eindruck verstärkte, dass Ofarim über Tage keine Gelegenheit ausgelassen hat, für sich pausenlos PR Arbeit zu machen um sich in Szene zu setzen.

11

Sonntag, 17. Oktober 2021, 12:07



Dieser Fall zeigt erneut auch wieder wie aufgeregt die mediale Welt sofort und ohne weitere Prüfungen auf den Zug der moralischen Entrüstung aufspringt.
Der ZdJ war aber auch schnell "bei der Sache"
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt