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Dienstag, 8. Juni 2021, 13:37

Lokführergewerkschaft GDL kündigt Streik im Bahnverkehr an

... und es könnte wieder mal soweit sein. Die GDL mit ihrem geltungssüchtigen Vorsitzenden Weselsky droht wieder:

"Bahnkunden müssen sich auf einen Streik einstellen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer erklärt ihre Tarifverhandlungen mit dem Unternehmen für gescheitert und beschloss die Einleitung von Arbeitskampfmaßnahmen."

Ein konkreter Termin steht noch aus.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen (Karl Valentin)"

WXYZ

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2

Dienstag, 8. Juni 2021, 14:31

@revealmap

Da muss man dann neben dem Verzicht auf die Fahrt mit der DB, auch wieder in der Tagesschau den entsetzlich fürchterlichen Claus Weselsky ertragen.

Höchst selten zappe ich bei der Tagesschau kurz auf einen anderen Kanal. Nur bei Gauland, Chrupalla und Weselsky schalte ich ab.

Das hat Deutschland nicht verdient, solche Personenkreise zu ertragen. :ironic: :übel:

3

Dienstag, 10. August 2021, 11:21

Streik - Warnung für Reisende

Ab Mittwochmorgen 2 Uhr am 11.08.2021 bestreikt die GDL den Personenverkehr.
Der Streik endet am 13. August 2021 um 2 Uhr.
"Preiserhöhungen machen niemanden zum Klimaschützer"
Cristoph Butterwegge, Armutsforscher

4

Dienstag, 10. August 2021, 22:49

Das hat Deutschland nicht verdient, solche Personenkreise zu ertragen. :ironic:




Da seid Ihr schon Zwei... :wink2:

5

Freitag, 20. August 2021, 14:24

Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn hat die Lokführergewerkschaft GDL einen weiteren Arbeitskampf angekündigt. Es werde ab Samstag bis Mittwochfrüh gestreikt, teilte die GDL mit. Im Personenverkehr beginne der Streik am Montag, 23. August, um 2 Uhr. Schon ab Samstag 17 Uhr wird der Güterverkehr bestreikt. Die Arbeitsniederlegungen sollen am Mittwoch um 2 Uhr enden.
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WXYZ

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6

Donnerstag, 26. August 2021, 09:46

* Weselsky ist ein profilsüchtiger Egomane. Er verfolgt nur das Ziel, seine Gewerkschaft gegenüber dem Wettbewerb höher zu positionieren.

* Wie viele Lokführer vertritt Weselsky eigentlich faktisch ? Dazu von ihm keine eindeutige Aussage. Sind es 25%, 35%, 40% ? Ganz sicher nicht mehr.

* Wofür eine Corona Prämie für die Lockführer ?

> Während die Zugreisenden z.T. "dicht an dicht" zusammensitzen, sitzt der Lokführer vorne alleine in der Lok oder im Triebkopf, schön geschützt vor jedem Corona-Kontakt. Quasi super isoliert. Und dafür soll er noch eine Prämie enthalten.

* Die Aufritte von Weselsky sind unverschämt, stil-und respektlos. Inzwischen wird er selbst vom DGB Vorstand kritisch gesehen und erhält vom dort kaum noch Rückendeckung. In Zeiten von Corona solch einen Streik anzuzetteln, ist ein Affront gegen die Gesellschaft, ohne jeden Ansatz von Sensibilität. Ein vorsätzlicher Tritt in den Hintern der Pendler und Fernreisenden. Geleistet von einem selbstsüchtigen Profilneurotiker.

Sternedieb

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7

Samstag, 4. September 2021, 20:32

Grundsätzlich bin ich dafür, wenn Angestellte für mehr Geld kämpfen und das auch bekommen. Wenn es aber der Gewerkschaft mehr um Werbung für dieselbige geht, finde ich das persönlich nicht so schön. Ob es hier der Fall ist, muss jeder für sich entscheiden.

8

Sonntag, 5. September 2021, 15:20

Nun gebt den Lokführern nicht alle Schuld. Fakt ist doch, dass die Bahn kein konkretes Angebot gemacht. Fakt ist, dass die GDL den Abschluss des öffentlichen Dienstes fordert. Das ist doch wohl legitim und nicht überhöht. Für das Tarifeinheitsgesetz kann die GDl nichts, das haben uns Politiker eingebrockt. Streik wirkt nur dann, wenn sich aus dem Streik auch Konsequenzen ergeben. Für die Betroffenen ist das hart. Die Lokführer nehmen ihr Grundrecht wahr, mehr nicht. Die abgelehnten Einstweiligenverfügungen zeigen ja die Rechtslage. Die Bahn soll aufhören die GDL verarschen zu wollen. Diese Tarifpolitik nach Gutsherrenart ist eingentlich vorbei. Es sollte ein konkretes, mit Zahlen unterlegtes Angebot geben, da kann man dann drüber reden.
Wir können zwar nicht wie die Kinder werden, aber verhindern, dass die Kinder so werden wie wir.

9

Sonntag, 5. September 2021, 16:20

Ich sehe es ähnlich.


Das Management der Bahn hat sich allein im ersten Coronajahr 2020 Boni und Zusatzzahlungen in Höhe von 220 Millionen Euro gegönnt. (Immerhin ein Unternehmen welches von Steuergeldern lebt !) Da ist es schwer zu verstehen, dass die Bahner noch nicht einmal eine einmalige Coronaprämie für 2021 erhalten sollten, wie es in etlichen Branchen getan wurde.

Mittlerweile ist die Bahn der GDL dann doch ein wenig entgegen gekommen und wenn sich die GDL nun auch noch ein wenig auf die Bahn zu bewegt, sollte es doch eigentlich passen.
Den lächerlichen Versuch den Streik gerichtlich stoppen zu lassen, hätte man sich sparen können.


Bei einiger, teilweise berechtigter Kritik, sollte man trotzallem froh sein, dass es Gewerkschafften und ein Streikrecht gibt. Sonst hätten wir vermutlich Mittelalterliche Bedingungen.
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

10

Sonntag, 5. September 2021, 20:44

Vorab. Ich bin selbst seit fast 30 Jahren Mitglied einer Gewerkschaft, war über 25 Jahre Betriebs- und Personalrat. Für den aktuellen Streik der GDL habe ich inzwischen keinerlei Verständnis mehr. Das Streikrecht einer Gewerkschaft iund der Arbeitnehmer st unbestritten wichtig und richtig.

Es darf jedoch nicht missbraucht werden. Genau diesen Eindruck habe ich im Moment. Der Vorsitzende der GDL verweigert weitere Verhandlungen und lehnt die Gesprächs- und Verhandlungsangebote ab ohne substantiell auf diese einzugehen. Das widerspricht der Intention von Tarifgesprächen und der Suche nach einem für beide Seiten tragbaren Kompromiss. Das letzte Angebot der Bahn entsprach in weiten Teilen dem letzten Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen. Es wurde ohne weitere Gespräche von der GDL abgelehnt.

Es geht hier augenscheinlich nicht mehr um den Abschluss an sich sondern um das Überleben einer Spartengewerkschaft und deren Funktionäre und genau das finde ich verwerflich. Mich widert das Gehabe und Gerede von Weselsky nur noch an.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen (Karl Valentin)"

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »revealmap« (5. September 2021, 21:45)


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Montag, 6. September 2021, 22:18

Das Angebot der DB galt nicht für alle Arbeitnehmer, sondern nur für länger Beschäftigte. Deshalb war das Angebot ein vergifteten Angebot. Leider stellt sich der DGB nicht auf die Stelle Seite der GDL sondern auf die seines Mitglieds, der EVG. Die GDL gehört dem Beamten und an. Der Streit um das Tarifeinheitsgesetz wird also zwischen den Gewerkschaftsorganisationen fortgesetzt.
Wir können zwar nicht wie die Kinder werden, aber verhindern, dass die Kinder so werden wie wir.

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Montag, 6. September 2021, 22:36

Grundsätzlich gelten die Tarifabschlüsse erst einmal nur für die Mitglieder der jeweiligen Gewerkschaft. Unabhängig von der Beschäftigungsdauer.

Insofern kann diese Behauptung der GDL nicht zutreffend sein. Wer Mitglied dieser Gewerkschaft ist, hätte ein Anrecht auf die Vereinbarungen eines Abschlusses. Strittig scheint zu sein dass angeblich neue Gewerkschaftsmitglieder nicht profitieren sollen. Inwieweit dies so sein soll kann ich nicht beurteilen.

Würde übrigens die GDL ein besseres Angebot als die EVG erzielen könnte diese nachverhandeln und ihrerseits streiken. Der Anschein, dass es sich um einen Machtkampf und Existenzkampf einer Spartengewerkschaft handelt verfestigt sich.

In einer Nachrichtensendung habe ich auf einer Kundgebung Gewerkschaftsvertreter der GDL bei 3iner Kundgebung reden hören. Sinngemäß sagte er, dass die GDL das Ergebnis des Abschlusses diktieren werde.

Das ist für mich keine Verhandlungsbereitschaft wie sie unter Tarifpartnern selbstverständlich sein sollte.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen (Karl Valentin)"

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Dienstag, 7. September 2021, 21:09

Diese Muskelspiele sind doch normal und gehören, wie im Wahlkampf, dazu. Die Bahn hat schon vorher gesagt, dass ein Abschluss, wenn der mit der GDL besser sein sollte, auch für alle gelten wird.
Da der DGB daran interessiert ist, die GDL als Nichtmitglied klein zu halten, Mitglieder der Eisenbahnergewerkschaft bringen dem DGB schließlich Geld, sind dessen Aussagen auch sehr kritisch und als nicht unparteiisch einzuordnen.
Wir können zwar nicht wie die Kinder werden, aber verhindern, dass die Kinder so werden wie wir.