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WXYZ

Master Amigo

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41

Freitag, 30. Oktober 2020, 10:18

@LivTravel

Sorry aber ich glaube, Du machst es Dir sehr einfach - zu einfach.

* Jeder Corona-Test ist nur ein Momentaufnahme. Er sagt Dir das Du aktuell zum Zeitpunkt des Test nicht infiziert bist. Das kann Morgen, nächste Woche, nächsten Monat u.U. ganz anders sein.

* Du kannst alle nur möglichen Vorsichtsmaßnahmen beachten. Wenn sich das Virus weiter ausbreitet, bist Du genau so gefährdet. Ein penetranter Selbstschutz reduziert zwar die Gefahr einer Infektion, aber ein gesicherter Schutz ist es nicht. Ganz im Gegenteil, mit einer Reise (egal ob nach Australien, nach Österreich, an die Ostsee oder auf die Kanaren) erhöht sich die Anzahl Deiner Kontakte und damit automatisch das Gefährdungspotential für Dich.

* Ansonsten ist Deine Buchung z.Z. reine Theorie. Egal ob die USA, Kanada oder Australien, Du darfst dort nicht einreisen. Zur Zeit nicht und absehbar mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch nicht bis Mitte 2021, eher noch länger. Und mit welcher Airline willst Du reisen ?

* Allerdings hat Deine Buchung auch einen positiven Effekt. Du unterstützt damit aktiv einen Reiseveranstalter, denn der kassiert ganz sicher bei Dir die Anzahlung von angenommen 25% und das für eine Reise, die zumindest in den ersten 6 Monaten 2021 nicht stattfinden wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »WXYZ« (30. Oktober 2020, 10:20)


42

Freitag, 30. Oktober 2020, 11:07

ja, das stimmt. Es wäre wirklich ein positiver Effekt für das Reisebüro und das kann man gut gebrauchen.

Ich für meine Teil werde warten. Einerseits um meine Vorfreude zu bremsen. Ich bin immer so enttäuscht, wenn ich dann umbuchen muss. Das zieht mich total runter.

Wir hatten letzten Januar (vor corona) Ferien in Sardinien für Ende September gebucht. Wir waren dann auch dort. Aber ich habe die ganze Zeit gezitttert, dass das Hotel noch nicht Konkurs ist. dass der Flug nicht gecancelt wird etc. Nach der Erfahrung plane ich zwar Reisen und lese darüber. Aber buchen werde ich nun noch nicht.

43

Montag, 9. November 2020, 19:21

Stornierung kostenfrei ...

... und das oft bis zu 14 Tagen oder gar 6 Tagen vor Abreise. Das berichtet heute handelsblatt.com sowohl für den Winter 20/21 als auch für Reisen in der Sommersaison 2021.

Mittlerweile seien auch die großen Reiseveranstalter so verzweifelt, dass sie die Stornogebühren weitgehend kippen, um Urlaubsreisende zur Buchung zu bewegen.

Ein Mittel, das tabu war und auch zu einem gewissen Teil Umsatzträger in vielen Jahren. Lediglich die Airlines ziehen noch nicht ausreichend mit. Allerdings würden die "Urlaubslieferanten" unter starken Verhandlungsdruck gesetzt.

Ein "Zurück" wird wie in so vielen Bereichen später schwierig.
"Wenn Corona morgen nicht vorbei ist, komme ich übermorgen wieder."
Helge Schneider

44

Montag, 9. November 2020, 20:47

Ich finde es gut und wir haben so ein Angebot genutzt und Pfingsturlaub gebucht.
Keine Anzahlung und kostenlose Stornomöglichkeit bis 6 Tage vor Abflug und die Rechnung wird auch erst 6 Tage vor Abflug fällig.
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre
H. Erhardt

Fitschi

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45

Montag, 9. November 2020, 20:48

Meine Freundin wollte für das Frühjahr 2021 ein Hotelzimmer buchen. Ihre Familie besucht dieses Hotel seit 15 Jahren, man könnte sie durchaus als Stammgäste bezeichnen, oder ?
Anders als in den Jahren zuvor wollte das Hotel eine Anzahlung haben. Auf die Nachfrage wieso das plötzlich , meinte die Rezeptionistin......das Hotel müsse schließlich auch leben und meine Freundin könnte ja eine Stornoversicherung abschliessen.
Sie hat nun ein anderes Hotel gebucht :pfft:
Nimm die Menschen wie sie sind.....es gibt keine Anderen...
(nach Konrad Adenauer)

46

Dienstag, 10. November 2020, 05:33

Ein "Zurück" wird wie in so vielen Bereichen später schwierig.
Sehe ich ebenso. Auch gerade aus Vermittlersicht, wobei viele jubeln.
Natürlich sehe ich es als Kunde positiv und würde es selbstverständlich begrüßen, wie auch viele Vermittler es begrüßen, um
überhaupt noch einen Anreiz zum Buchen zu finden.

Nur die RVA und Vermittler (egal ob off- oder online) werden diesbezüglich wieder etliche Buchungen viele Male in die Hand nehmen müssen, um am Ende - sehr oft - nicht nur zu stornieren, sondern auch wieder die Provision zurück zu zahlen.

Es wurde auch intern so abgesprochen, nur, so meine Meinung, ohne den Agenturvertrag dementsprechend anzugleichen.
Ohne eine sichere Vermittlungsprovision, sehe ich tatsächlich den Agenten als sinnlos an.
Anders als in der Schweiz, sind Beratungsentgelte hier nicht obligatorisch und ich sehe auch keine Änderung. Dafür fehlt
in der Branche hier in DE der Zusammenhalt.
Freedom's just another word for nothing left to lose...

47

Montag, 16. November 2020, 12:55

:denk: Eine Änderung der AGB könnte da helfen - "Bearbeitungsgebühr" -
, oder wie man das benennen möchte könnte da die RV und Vermittler etwas sicherer abfedern. :ironic:
:forza: