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281

Donnerstag, 2. April 2020, 21:00

"Mindestens 3,5 Milliarden Euro – auf diesen Betrag werden die Rückzahlungen geschätzt, die deutsche Pauschalreiseanbieter nun ihren Kunden überweisen müssten, weil wegen der Corona-Krise vorerst keine Reisen stattfinden. Und die Summe gilt auch nur unter der Annahme, dass zum Ende der Osterferien Mitte April der Reisebetrieb wieder aufgenommen werden kann. Davon ist aber kaum noch auszugehen. "

Quelle

Mal ganz ehrlich. Natürlich ist es bitter wenn man für seine Reise bezahlt hat, diese nicht angetreten werden kann oder ausfällt und möglicherweise das Geld nicht zurück bekommt.

Aber, dieses eingesetzte Geld, kann und darf nicht existenzbedrohend sein. Es wird maximal weh tun aber der ausgefallene Urlaub ist nicht lebensbedrohend.

Ich behaupte einmal, dass dieses Land und die ganze Welt im Moment ganz andere Probleme hat als ausgefallene Urlaubsreisen zu entschädigen.

Die Lösung die von der Bundesregierung angestoßen wurde könnte tausende von Arbeitsplätzen und hunderte von Unternehmen vor der Insolvenz retten. Das muss man auch mal akzeptieren können. Es gibt keine einfache umsetzbare Lösung.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »revealmap« (2. April 2020, 21:01)


282

Donnerstag, 2. April 2020, 21:07

Darum geht es nicht nur. Wenn die Regierung an den Bedingungen etwas drehen würde, könnte der eine oder andere vielleicht besser damit leben.
Mir soll einer erklären, warum Pauschalreise-Gutscheine staatlich abgesichert sind, Flüge hingegen nicht. :denk:

Hier ist es ganz gut erklärt:

https://reisetopia.de/stories/gutscheine…E102ujc7P_JVtG4
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk:

283

Donnerstag, 2. April 2020, 21:18

Die Meinung von Herrn Moritz Lindner und damit eine persönliche Ansicht. Er "untermauert" diese Sicht mit ihm passenden Verlinkungen. Das kann er, das darf er und seine Meinung ist ihm natürlich unbenommen. Eine persönliche Einschätzung halte ich aber als Erklärung für untauglich.

Ich habe eine andere Sicht der Dinge.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »revealmap« (2. April 2020, 21:21)


284

Donnerstag, 2. April 2020, 22:18

Selbst (kleinere) Reiseveranstalter haben mit den angestrebten Lösungen hinsichtlich der Airlinetickets, die bisher nicht verabschiedet wurden und noch der EU-Überprüfung standhalten müssen, Probleme:

https://www.reisevor9.de/inside/veransta…utscheine-mobil

PS: Habe kein Problem mit der für alle schwierigen Situation.
Aber eine pauschale Verschiebung der Ansprüche zum jetzigen Zeitpunkt um knapp 2 Jahre
ist aus meiner Sicht keine gute Lösung. Man könnte die Gutscheinumwandlung
z.B. auf zunächst 6 Monate befristen und parallel zur Krise weitere Entscheidungen treffen.


Mir ist schleierhaft, wenn ein Reiseveranstalter mit großem Marktanteil eine Rückzahlungshöhe
von vielleicht der Hälfte, also 1,75 Milliarden € durch einen Überbrückungskredit in etwa
gleicher Höhe erhält, aber dann auf knapp 2 Jahre gegenüber den Kunden nicht aktiv eintreten will.
"Wenn Corona morgen nicht vorbei ist, komme ich übermorgen wieder."
Helge Schneider

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cuate« (2. April 2020, 22:29)


285

Freitag, 3. April 2020, 07:27

Es wurde in Berlin von mehreren ReiseVerbänden eine für Alle gute Fondslösung vorgelegt, aber diese wussten die Lobbyisten der Touristik sehr gut abzuwinken.
Na klar sollen die Gutscheine abgesichert sein, theoretisch sind sie es ja auch, aber eben nur theoretisch :ironic:
Freedom's just another word for nothing left to lose...

286

Freitag, 3. April 2020, 07:40

(Zitat: „ggf. staatliche Rückversicherung“), könnte scheitern – und zwar am Kleingedruckten in den Versicherungspolicen. „Bei Pauschalreisen wird stets der Reisepreis abgesichert“, sagt Degott, „nicht aber ein Gutschein.“

https://www.handelsblatt.com/unternehmen…wVz2987rujR7f00
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Hasenbär

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287

Freitag, 3. April 2020, 13:52

Lieber Gott, lass es Hirn regnen... oder Steine ... egal, Hauptsache du triffst!

288

Freitag, 3. April 2020, 14:49

Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk:

289

Sonntag, 5. April 2020, 16:50

Geschäftsmodelle auf dem Prüfstand

"Die Corona-Krise trifft den Tourismus besonders hart. Das liegt zwar in der Natur der Sache, denn reisende Menschen sind das beste Transportmittel für Viren. Aber es liegt auch an manch fragwürdigem Geschäftsmodell, meint Verkehrsjournalist Thomas Rietig."


Quelle + Bericht: airliners.de


https://www.airliners.de/geschaeftsmodel…e-luft-41/54633
"Wenn Corona morgen nicht vorbei ist, komme ich übermorgen wieder."
Helge Schneider

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cuate« (5. April 2020, 17:35)


290

Montag, 6. April 2020, 19:43

Wobei das fliegen in den Urlaub für die Ösis dieses Jahr wohl ausfällt. (nur Urlaub im eigenen Land)
Bin gespannt, wann ein dt. Politiker sich traut das zu sagen
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk:

291

Montag, 6. April 2020, 19:43

Wobei das fliegen in den Urlaub für die Ösis dieses Jahr wohl ausfällt. (nur Urlaub im eigenen Land)
Bin gespannt, wann ein dt. Politiker sich traut das zu sagen
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk:

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292

Montag, 6. April 2020, 20:02

Das wird sich von ganz alleine erledigen. Welcher "Urlaubsflieger" wird denn noch übrig sein am Ende der Krise?
Meine Meinung: nur noch Etihad, Emirates und Qatar … und die auch noch mit irrwitzigen Staatsfördergeldern am Leben erhalten. Alle anderen besinnen sich auf Cargo und Big City Transfers.
Die knallharte Struktur von Ryanair kann vielleicht auch noch überleben aber alle anderen leben doch über ihre Verhältnisse oder knapp am Minimum. Das geht also nur mit höheren Preisen und die führen zu weniger Interesse, zumal auch das Geld bei der Kundschaft nicht mehr so locker sitzen wird.
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293

Montag, 6. April 2020, 20:02

Das wird sich von ganz alleine erledigen. Welcher "Urlaubsflieger" wird denn noch übrig sein am Ende der Krise?
Meine Meinung: nur noch Etihad, Emirates und Qatar … und die auch noch mit irrwitzigen Staatsfördergeldern am Leben erhalten. Alle anderen besinnen sich auf Cargo und Big City Transfers.
Die knallharte Struktur von Ryanair kann vielleicht auch noch überleben aber alle anderen leben doch über ihre Verhältnisse oder knapp am Minimum. Das geht also nur mit höheren Preisen und die führen zu weniger Interesse, zumal auch das Geld bei der Kundschaft nicht mehr so locker sitzen wird.
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294

Montag, 6. April 2020, 20:17

So schwarz sehe ich nicht. Es werden nicht nur die Airlines aus dem arabischen oder asiatischen Raum überleben. Die Lufthansa zum Beispiel wird es, so denke ich, mit massiver Staatshilfe auch nach der Krise noch geben. So wird es vermutlich noch mancher europäischen Airline gehen. Persönlich sehe ich mich im Spätherbst immer noch in Barcelona und darauf freue ich mich.

295

Montag, 6. April 2020, 20:17

So schwarz sehe ich nicht. Es werden nicht nur die Airlines aus dem arabischen oder asiatischen Raum überleben. Die Lufthansa zum Beispiel wird es, so denke ich, mit massiver Staatshilfe auch nach der Krise noch geben. So wird es vermutlich noch mancher europäischen Airline gehen. Persönlich sehe ich mich im Spätherbst immer noch in Barcelona und darauf freue ich mich.

Fitschi

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296

Montag, 6. April 2020, 20:24

Mit Urlaub in Österreich kann ich leben , wir haben ohnehin schon länger keinen gemacht.
War zwar nicht geplant, aber was soll es.
Ich gebe unser Geld momentan sowieso lieber für die eigenen Landsleute aus. Besser man stärkt die eigene Wirtschaft :cool:
Wer mit der Herde rennt....muß ständig Ärschen hinterherlaufen.........

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297

Montag, 6. April 2020, 20:24

Mit Urlaub in Österreich kann ich leben , wir haben ohnehin schon länger keinen gemacht.
War zwar nicht geplant, aber was soll es.
Ich gebe unser Geld momentan sowieso lieber für die eigenen Landsleute aus. Besser man stärkt die eigene Wirtschaft :cool:
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Hasenbär

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298

Montag, 6. April 2020, 21:01

So schwarz sehe ich nicht. Es werden nicht nur die Airlines aus dem arabischen oder asiatischen Raum überleben. Die Lufthansa zum Beispiel wird es, so denke ich, mit massiver Staatshilfe auch nach der Krise noch geben. So wird es vermutlich noch mancher europäischen Airline gehen. Persönlich sehe ich mich im Spätherbst immer noch in Barcelona und darauf freue ich mich.

Ja, habe ich auch nicht anders gesagt. Barcelona ist eine Mega-City. Ich rede von unzähligen Ferienfliegern im Sommer … also griechische Inseln, Zypern und Ägypten. Da wird nicht mehr viel übrig bleiben um die ganzen Hotels zu bedienen und ob die Menschen immer noch bereit sind, sich wie bisher in den Flieger zu quetschen … ?
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Hasenbär

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299

Montag, 6. April 2020, 21:01

So schwarz sehe ich nicht. Es werden nicht nur die Airlines aus dem arabischen oder asiatischen Raum überleben. Die Lufthansa zum Beispiel wird es, so denke ich, mit massiver Staatshilfe auch nach der Krise noch geben. So wird es vermutlich noch mancher europäischen Airline gehen. Persönlich sehe ich mich im Spätherbst immer noch in Barcelona und darauf freue ich mich.

Ja, habe ich auch nicht anders gesagt. Barcelona ist eine Mega-City. Ich rede von unzähligen Ferienfliegern im Sommer … also griechische Inseln, Zypern und Ägypten. Da wird nicht mehr viel übrig bleiben um die ganzen Hotels zu bedienen und ob die Menschen immer noch bereit sind, sich wie bisher in den Flieger zu quetschen … ?
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300

Montag, 6. April 2020, 22:21

Mit Urlaub in Österreich kann ich leben ,l:

Klar, aber da bist Du wohl mit hunderttausenden zusammen auf Wanderschaft und die Hotels werden das ggf auch ausnutzen :pfft:
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk: