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Dienstag, 19. November 2019, 21:39

Operativer Geschäftsbetrieb

der ThomasCook Deutschland GmbH wird nach Angaben der Insolvenzverwalter wohl zum 01.12.2019 eingestellt.

Heute wurde der Verkauf von 106 der 126 Reiseübros an den Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof vereinbart.
Somit sollen 500 Arbeitsplätze gesichert sein. Das Vorhaben muß noch von der Kartellbehörde genehmigt werden.
„I'd agree with you. But then we'd both be wrong.“
Unbekannte Herkunft

62

Donnerstag, 21. November 2019, 14:17

Das Aus von Thomas Cook Deutschland ist endgültig besiegelt. In der kommenden Woche soll das Insolvenzverfahren eröffnet, der Veranstalterbereich mit den Marken Neckermann Reisen, Air Marin und Thomas Cook Signature eingestellt werden. Fast 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ihre Jobs verlieren.

https://www.touristik-aktuell.de/nachric…Bo0L2EF1crNv1fY
Freedom's just another word for nothing left to lose...

63

Donnerstag, 28. November 2019, 13:37

Wie lange muss man der Zürich Versicherung Zeit für die Entschädigung einräumen?
Wurden schon Zahlungen an Jemanden getätigt?
Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen

64

Donnerstag, 28. November 2019, 13:45

Vor rund 14 Tagen haben die letzten Betroffenen (Reisen ab 01.01.2020) endgültig die Bestätigung erhalten, daß ihre Reise nicht stattfinden wird. Diese Forderungsanmeldungen werden vermutlich noch nicht abgeschlossen sein. Und damit kann man die endgültige Quote auch nicht festlegen. Theoretisch könnte man vorab eine (Abschlags-) Zahlung leisten mit dem Risiko, Gelder zurückfordern zu müssen. Vermutlich will man das vermeiden.
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Unbekannte Herkunft

65

Donnerstag, 28. November 2019, 14:04

:danke: cuate
Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen

66

Freitag, 29. November 2019, 05:26

Die werden die Quotelung erst abschließen wollen, wie cuate schon schrieb.

etwas OT: Gestern trudelten die Zahlungen von der Glauch-Pleite in den Reisebüros ein, 6 Jahre später noch 2,50 € zu verbuchen ist doch klasse :grin:
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Mittwoch, 11. Dezember 2019, 07:05

Bundesregierung plant Entschädigung für Thomas-Cook-Urlauber

Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios will die Bundesregierung heute im Kabinett beschließen, Pauschalurlaubern des insolventen Reiseunternehmens Thomas Cook finanziell zu helfen.

Dabei geht es Regierungskreisen zufolge um jenen Betrag, für den der zuständige Versicherer, die Zurich Versicherung, aller Voraussicht nach nicht aufkommen wird.


Quelle

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »cuate« (11. Dezember 2019, 10:04)


68

Mittwoch, 11. Dezember 2019, 10:07

Aus meiner Sicht erwartungsgemäß. Die Rechtslage einerseits recht eindeutig - aus einer Reiseveranstalter-Insolvenz dürfen dem Reisenden keine Kosten entstehen - , die Umsetzung durch den Bund mangelhaft.
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Unbekannte Herkunft

69

Mittwoch, 11. Dezember 2019, 10:44

"Der Bund wird Pauschalurlaubern des insolventen Reiseunternehmens Thomas Cook finanziell helfen. "Schäden, die nicht von anderer Seite ausgeglichen werden, wird der Bund ersetzen", teilte die Bundesregierung nach einer Kabinettssitzung mit."

Quelle

Eine gute Nachricht für den betroffenen Pauschalurlauber, eine schlechte für den Steuerzahler. Dem Vernehmen nach dürften auf diesen damit Kosten von ca. 390 Mio. € zukommen.

70

Mittwoch, 11. Dezember 2019, 11:20

Aus meiner Sicht erwartungsgemäß. Die Rechtslage einerseits recht eindeutig - aus einer Reiseveranstalter-Insolvenz dürfen dem Reisenden keine Kosten entstehen - , die Umsetzung durch den Bund mangelhaft.


Ich gönne es den Geschädigten auch wenn das mangelhafte Versagen vom Bund zu Lasten der Steuerzahler geht !
Nach außen hin scheint es sehr Gönnerhaft zu sein, aber letztendlich möchte man lediglich einer drohenden Klage aus dem Weg gehen :pfft: .

Vielleicht setzen die jetzt endlich die EU-Forderungen nach einem Vollschutzes bei Pauschalreisen um (?)
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk:

71

Mittwoch, 11. Dezember 2019, 11:53

Da werden in meinen Augen mind. 2 RVA querschießen, um konkrete gemeinsame Vorschläge zu entwickeln. Ich möchte wetten, dass es sich sehr lange hinausschieben wird. :ironic:
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72

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 16:19

Hier eine Zusammenfassung, wie es um die nun anstehende Reform der Kundengeld-Absicherung für Reiseveranstalter-Pleiten steht.
Der Text sollte für Jeden frei lesbar sein.
https://www.fvw.de/veranstalter/brennpun…TZrmZmDD6ed8lQ4
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73

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 16:38

Nun für mich zum 3. Mal, Anmeldung für das Insolvenzverfahren, ....da muss man echt Geduld mitbringen, wenn man sein Geld wieder möchte.

...diesmal Post einer Rechtsanwältin als Insolvenzverwalterin,

Infos >>> https://thomas-cook.insolvenz-solution.de

Frist zur Anmeldung der Forderungen12.05.2020
Der Prüfungsprozess wird vermutlich fortlaufend vertagt werden und auch die Abwicklung mehrere Jahre in Anspruch nehmen
Erst nach Abschluss des Prüfungsprozesses erfolgt die etwaige Quote

Berichtstermin 10.02.2020 in Bad Homburg
Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen

74

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 16:43

Jaguar, geh mal davon aus, daß der Komplettpreis an Dich erstattet wird. Ein Teil über den Versicherer, der Rest vom Bund.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tho…digung-101.html

Eine Anmeldung zur Insolvenztabelle würde ich die nächsten 4 Monate erst mal auf Eis legen,
bis sich die Rückzahlungen im Detail geklärt haben.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cuate« (12. Dezember 2019, 16:45)


75

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 17:05

Wie der Ablauf sich entwickelt bin ich gespannt ....Zürich Versicherung zahlt einen Teil,
beim Bund muss man dann sicher nochmals seine Forderungen stellen? :denk:
Die älteren Reisende sind sicher über die elektronische Verarbeitung überfordert
Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen

76

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 20:35

Ja, sicher ... :thumbsup:
Davon abgesehen wird auch eine konservative Verarbeitungsoption angeboten werden.

@cuate
Eine "eindeutige Rechtslage" zu mutmaßen finde ich offen gestanden sportlich.

Hauptsache es gibt keinen Untersuchungsausschuss ...
Alle Nächte sind gleich lang ... aber unterschiedlich breit! :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lisbeth« (12. Dezember 2019, 20:40)


77

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 22:35

@jaguar

Die Abwicklung ist ja noch nicht festgezurrt, was über die Quote der Zurich - Versicherung hinausgeht.
Es besteht evtl. ja auch die Möglichkeit, die bereits vorliegenden Daten für eine Gesamtabrechnung
durch Zurich sinnvoll zu nutzen und von dort aus komplett abzurechnen.

Die Versicehrung schickt hernach ihre Rechnung über die Millionen-Differenz nach Berlin.

Aber das wäre nur eine, wenn auch relativ praktikable Möglichkeit.
Die nächsten Tage / Wochen werden zeigen, ob das für die Verbraucher unkompliziert ablaufen wird.
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Unbekannte Herkunft

78

Freitag, 13. Dezember 2019, 06:31

beim Bund muss man dann sicher nochmals seine Forderungen stellen?


Die Kunden müssen aktuell nicht selbst aktiv werden, um ihre Rechte zu wahren.

Die Bundesregierung wird sie Anfang 2020 über die weiteren Schritte zur Abwicklung informieren.


https://www.bundesregierung.de/breg-de/a…IN-9haxqjdu36so
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