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Willi18

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301

Samstag, 1. September 2018, 08:04

Eigentlich könnte man das Ganze ja auch anders sehen. Die Bemessungsgrundlage der KfZ-Steuer ist bzw. sollte dem Autokäufer bekannt sein.
?( Die aber dann bei Aufdeckung von "geduldeten" Schummeleien dann korrigiert wird, :mecker: beschuldigt bitte die Täter von Tatsachen und nicht die Verbraucher!
Die Berufung der Klägerin ist erfolglos geblieben.

302

Samstag, 1. September 2018, 08:18

Es geht hier nicht um das Beschuldigen sondern darum die Thematik auch von einer anderen Sichtweise zu beleuchten.

Jeder Käufer eines Fahrzeugs wusste doch, dass die Verbrauchs- und Messwerte unter realitätsfernen Bedingungen ermittelt wurden. Insofern hat jeder Käufer eine zu niedrige Steuer in Kauf genommen und das wird jetzt korrigiert. Zudem nur bei Neuwagen ab heute und damit kann wiederum jeder Käufer überlegen welches Fahrzeug er sich zulegt.

Also was soll die Aufregung? Oder war und ist es wieder mal das übliche Geschimpfe über die EU und die Bundesrepublik. Danach sieht es mir aus.
"Rücksichtslosigkeit ist kein Freiheitsrecht"

Willi18

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303

Samstag, 1. September 2018, 10:17

:pfft: Jeder Käufer von Fahrzeugen vor dem 17.08.18 ging im ersten Moment davon aus ein korrektes Fahrzeug zu erhalten.
Fakt ist das nachträgliche Messverfahren führte nach Neukauf erst zu Erhöhungen der besagten Steuer, also ohne Kenntnisstand des Käufer.
Wer ist nun der Betrogene?
Die Berufung der Klägerin ist erfolglos geblieben.

304

Samstag, 1. September 2018, 10:35

Artikel vom 01.02.2018

Ich zitiere:

Was heißt das für Autofahrer?
Für bereits zugelassene Fahrzeuge ändert sich gar nichts. Aber wer ein neues Auto kaufen will, sollte vielleicht vor dem 1. September 2018 zugreifen: Danach wird für den gleichen Neuwagen unter Umständen eine höhere Kfz-Steuer fällig.


Alles nicht ganz neu und für mich untauglich wieder mal das geliebte Politerbashing von altbekannter Stelle (manchmal auch unter neuem Namen) zu betreiben. Soviel von mir dazu. :gähn:
"Rücksichtslosigkeit ist kein Freiheitsrecht"

305

Samstag, 1. September 2018, 10:46

Tja mein lieber @RM
Ich wünschte mir, dass ich in dem Fall nur über die Industrie schimpfen könnte, doch dummerweise hängt die Politik bei so ziemlich jedem Skandal dick mit drin.
Irgendwie ist es bewundernswert, dass Leute wie Du ständig "weggucken" und selbst die größten Wirtschaftsverbrechen schön reden und versuchen ins lächerliche zu ziehen.
Das Problem ist nur, dass wenn es zu viele Leute mit dieser Charaktereigenschaft gibt, irgendwann alles den Bach runter geht.

Jahrelang wurden die geschönten Verbrauchswerte als Grundlage zur KFZ-Steuer benutzt.
Die Autoindustrie hat es so vorgegeben und die Politik hat es brav abgenickt :corräkt:
Nun wurde mit Hilfe eines anderen Landes der Dieselskandal publik gemacht und Autoindustrie/Politik mussten ihre Machereien/Geklüngel lösen.
Das die KFZ-Steuer nun nach realen Massstäben berechnet wird finde ich absolut OK und kann gut damit leben. :TOP:
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

Willi18

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306

Samstag, 1. September 2018, 10:55

:tüte: Klar, ich als Verbraucher sowie meine Nachbarn die ein neues Fahrzeug kauften sind die Zahler. :püh:
Die Berufung der Klägerin ist erfolglos geblieben.

Hasenbär

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307

Samstag, 1. September 2018, 15:06

Ich finde es einfach nur ekelhaft, was mit VW im speziellen für eine Hetzjagd betrieben wurde. Da wurde maßlos übertrieben auf einem, der gerade an den Pranger gestellt wurde draufgehauen. Das war in meinen Augen eine Riesen Sauerei. Na klar muss grundsätzlich was getan werden aber dass man sich von den Amis so vorführen lässt ... obwohl die ja nun wirklich die Allerletzten beim Klimaschutz sind :Günni: , das ist einfach nur ein Witz. Und unsere Medien pushen das bis auf die Spitze, so dass man regierungsseitig was tun musste. Nicht das da 100.000e Jobs dran hängen, Forschungsgelder, Spenden, Sportveranstaltungen und noch mehr ... Der Schaden für Deutschland wurde so richtig schön hoch getrieben.

Und was im Ergebnis in Zukunft von allen Autoherstellern an Diesel-Vorgaben einzuhalten ist, dass sind teils irrwitzige Werte. Das ist doch nur einseitiger Aktionismus. Wenn man bedenkt, dass z. B. die Harmony of the Seas täglich soviel Feinstaub rausbläst wie 21 Millionen VW Passat :Günni: , dann läuft hier eindeutig was komplett verkehrt (oder mediengesteuert).
Abgesehen davon ist der Diesel im Gegensatz zum Benziner immer noch der bessere Verbrenner. Die Abgase eines Benziners gehören also genauso rigoros auf den Prüfstand. Und das wird sicher bald der Fall sein. Warten wir mal ab, bis die Presse wieder ein Sommerloch hat und die Grünen mehr Steuereinnahmen generieren müssen. Da findet sich ein Weg :pfft:

und was die Steuern angeht ...
Betrifft das eigentlich auch Kreuzfahrtschiffe?
Gibt es im Grundgesetz nicht einen Gleichbehandlungsgrundsatz? :pfft:
Lieber Gott, lass es Hirn regnen... oder Steine ... egal, Hauptsache du triffst!

308

Samstag, 1. September 2018, 15:22

Für Menschen / Bürger in der hiesigen Republik. Nicht für Motoren in Schiffen und Dieselfahrzeugen.
"Wenn Corona morgen nicht vorbei ist, komme ich übermorgen wieder."
Helge Schneider

309

Samstag, 1. September 2018, 15:27


Das ist doch nur einseitiger Aktionismus.


Ist es auch. :pfft:

Die Überraschung unsererseits am Dubliner Flughafen war ziemlich groß, als sich heraus stelle, dass der gebuchte Qashqai ein Diesel war.
Jedenfalls haben wir während der Reise mal immer wieder so gaaaanz vorsichtig das Thema "Diesel" im Gespräch angeschnitten.
Die Leute haben sich ausgeschüttet vor Lachen... :kuller:

Das interessiert da überhaupt keine Socke. :gähn:

Gut, die heizen auf ihrer Insel ja auch noch mit Torf.

310

Samstag, 1. September 2018, 20:23

@Hasenbär
Ich gebe Dir uneingeschrenkt (fast) Recht !
Das einzige was mich stört ist, dass unsere Politik lange bescheid wusste und nichts getan hat.
Die Strafen in den USA sind bekannt und man weiß ganz genau wozu die Amis fähig sind (seit Jahren schießen die Amis immer wieder gegen Toyota). Es wurden somit unzählige Jobs fahrlässig aufs Spiel gesetzt und Milliardenverluste auf Steuerzahlerkosten ermöglicht.
Das zweite was mich stört ist die Tatsache, dass unsere Politik selbst nach dem Skandal sich von der Autoindustrie hilflos vorführen lässt.
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

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311

Samstag, 1. September 2018, 21:32

:patschi: Der Aktionismus ist gerade amüsant!!
Ja völlig wertfremd, der Übeltäter hat den KAT mittels Software absichtlich in ein Wertverhältnis gebracht um in der Herstellung, als auch in der Beurteilung, zu damaligen Messergebnissen mit mehr Leistung aufzuwarten. :ätsch:

Betrug mit Gewinnabsicht - Volltreffer. Und weil mal wieder einige Vorstandsmitglieder nicht den Schneid haben sich einem Gericht zu stellen (USA) wird der Steuerzahler, der ja schon besch...en ist, mit Steueraufwertung abgestraft.
Die Nachbesserung in der laufenden Produktion, eine Lachnummer mit Steueraufwertung.

Nein und nochmals Nein, das kann kein Rechtstaat sein der solche Praktiken deckt. :sorry: :sorry: :sorry:
Die Berufung der Klägerin ist erfolglos geblieben.

312

Donnerstag, 6. September 2018, 10:36

Doch statt die Hersteller gemäß dem Verursacherprinzip zum Einbau dieser Hardware zu verpflichten, vollzog die Merkel-Regierung den Schulterschuss mit der Autokonzernen. Diese sperrte sich dagegen, die zweistelligen Milliardenkosten dafür zu übernehmen, und bekam dafür trotz immer neuer Skandal-Enthüllungen volle Rückendeckung vom damaligen Verkehrsminister Alexander Dobrindt

http://www.fr.de/politik/meinung/leitart…digen-a-1577378

Einige Frankfurter schauen seit gestern dumm aus der Wäsche und die Autohäuser freuen sich vermutlich überweitere Verkäufe :forza: :cheers:
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H. Erhardt

313

Dienstag, 2. Oktober 2018, 09:53

Wie viele MdB sind Lobbyisten? 95% oder 98%? Politik war schon immer Opportunismus. Und, wer an der Krippe sitzt, frißt. Korruption ist der Natur des Menschen geschuldet ;-) Auch die Pofalla-Spielart. Vllt will Dobridt ja nach seiner politischen "Karriere" einen gut dotierten Aufsichtsratssessel in der Autoindustrie.
Das Gefährlichste an einer Fernreise ist der Weg zum Flughafen

314

Dienstag, 2. Oktober 2018, 14:00

Und wer an die Krippe nicht rankommt, wird schnell futterneidisch... :ironic:

315

Dienstag, 2. Oktober 2018, 15:37

Volkswagen trennt sich von Audi-Chef Stadler

"Rupert Stader ist nicht mehr Chef der Audi AG. Aufsichtsrat und der momentan in Untersuchungshaft sitzende Manager haben nach Informationen unserer Zeitung einen Aufhebungsvertrag unterzeichnet."

Quelle

Ich kenne natürlich keine Details des unterzeichneten Kontrakts. Aber ich bin mir ganz sicher dass "der Aufprall" ordentlich gedämpft wird. :pfft:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »revealmap« (2. Oktober 2018, 15:38)


Hasenbär

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316

Dienstag, 2. Oktober 2018, 19:43

Nur der Vollständigkeit halber... Wir haben den Steuerbescheid für unseren neuen Diesel mit 2.0l erhalten. Wir zahlen jetzt weniger als für den alten 1.9 TDI.
Lieber Gott, lass es Hirn regnen... oder Steine ... egal, Hauptsache du triffst!

Fitschi

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317

Dienstag, 2. Oktober 2018, 22:38

Wonach richtet sich die Steuer ? In Ö bezahlen wir „Motorsteuer“ je mehr Ps/kW die Karre hat desto mehr darf man löhnen.
Ich habe keine speziellen Talente. Ich bin nur passioniert neugierig.
Albert Einstein

318

Dienstag, 2. Oktober 2018, 23:17

@Hasenbär, wann genau wurde der alte Diesel zugelassen ?

@Fitschi, in Deutschland ist es selbstverständlich nicht ganz so einfach.
Grundsätzlich sind aber CO2 Ausstoss und Hubraum Hauptentscheidend.
Unterm Strich ist es also auch der Spritverbrauch, der ja von der Autoindustrie manipuliert wurde.
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

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Hasenbär

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319

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 21:31

Wonach richtet sich die Steuer ? In Ö bezahlen wir „Motorsteuer“ je mehr Ps/kW die Karre hat desto mehr darf man löhnen.


9,50 € je 100 cm³ (bei 2,0l = 190,00 €) + 2,00 € je g/km CO2-Zuschlag oberhalb der Freigrenze von 95 g/km (45 g/km x 2,00 € = 90,00 €) macht 280,00 €

Der alte (09/2001) hatte 1,9l und offensichtlich ne Menge mehr CO2 Ausstoß und/oder andere Besteuerungssätze
Lieber Gott, lass es Hirn regnen... oder Steine ... egal, Hauptsache du triffst!

320

Freitag, 5. Oktober 2018, 17:09

Damals galten komplett andere Berechnungsgrundlagen und daher kann man das eigentlich nicht wirklich vergleichen ;-)
Immerhin wurden von vor 2008 bis heute die Grundlagen stolze 4 mal verändert.
Wenn ein und das selbe Auto vor dem 01.09.2018 zugelassen wurde hat Glück, denn danach wird es idR (oft deutlich) teurer.
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

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