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21

Sonntag, 1. Juli 2018, 20:23

Showdown für die Regierung. Reiht sich Deutschland heute in die Riege der politisch instabilen Länder ein. :denk:

Noch habe ich ein klein wenig Hoffnung dass die Vernunft über den Populismus siegt. Noch ....
"Rücksichtslosigkeit ist kein Freiheitsrecht"

22

Sonntag, 1. Juli 2018, 22:20

Wunderbar, dass das Wort Populismus erfunden wurde.
Man ließt es mittlerweile in jedem 2. Satz :püh:
Man kann das Wort immer nutzen, wenn es nich so läuft, wie man es gerne hätte und alle die, die keine Selbstkritik vertragen, haben einen Sündenbock für ihr eigene Versagen.
Der richtige und einfache Weg wäre zu hinterfragen, warum der Populismus überhaupt eine Chance hat.
Dss ist der einzige Weg den Populismus zu besiegen - man muss nur den Ar... in der Hose haben diesen Weg zu gehen
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Aramis« (1. Juli 2018, 22:23)


23

Sonntag, 1. Juli 2018, 22:55

Nach Rücktritts-Angebot: Wird jetzt ein neuer Bundesinnenminister ausgeschrieben?

Mindestens
"Wenn Corona morgen nicht vorbei ist, komme ich übermorgen wieder."
Helge Schneider

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »cuate« (1. Juli 2018, 23:21)


24

Montag, 2. Juli 2018, 09:48

Er tritt doch nicht selbst und von alleine zurück. Neues Unions-Parteitreffen heute um 17:00 Uhr. Und dann muß die Kanzlerin die Entscheidung verkünden ...
"Wenn Corona morgen nicht vorbei ist, komme ich übermorgen wieder."
Helge Schneider

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25

Montag, 2. Juli 2018, 10:59

Wenn der gute Seehofer nicht von alleine (und von Angela gedrängt) zurück tritt, verliert er endgültig sein Gesicht. Dann wird Merkel ihm die Koffer offiziell vor die Türe stellen, auch wenn das die Partnerschaft CDU-CSU gefährden könnte.

Seehofer hat hoch gepokert und verloren. Er wollte Merkel und die Bundesregierung an den Pranger stellen und sich damit glanzvoll (zum Wohle Bayerns) in Szene setzen. Das ist ihm nicht gelungen. Er hat versagt.

So wie Seehofer sich verhält, hätte er sich verhalten können, wenn er einer Oppositionspartei vorstehen würde. Seehofer ist aber mit der CSU ein Mitglied der aktuellen Regierungskoalition. Und daher ist sein Verhalten nicht akzeptabel.

Das Kommunikations-Instrument der Provokation ist in der Politik durchaus nicht unüblich. Man provoziert seine politischen Gegner, um diese aus der Reserve zu locken und an den Pranger zu stellen. Für die AfD ist der Einsatz der Provokation inzwischen geübtes Tagesgeschäft. Seehofer hat sich auf ein ähnliches, provokatives Feld bewegt. Allerdings nicht im Umgang mit dem politischen Gegner, sondern im Umgang mit dem politischen Partner. Das ist unseriös.

Letztendlich hat sich Seehofer mehrfach selber geschädigt.

* Er wird sein Ansinnen (Grenzen dicht) nicht durchsetzen.

* Er hat die CSU geschädigt.

* Er hat die Bundesregierung national und international geschädigt.

* Er riskiert Stimmenverluste der CSU in Bayern.

* Er hat dem bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder Schaden zugefügt. Obwohl sich dieser über den Absturz von Seehofer bestimmt freuen wird, denn dann ist sein Weg hin zum Bayernkönig endlich frei.

26

Montag, 2. Juli 2018, 14:43

Ich zitiere mal den Duden zum Thema Populismus:

"(Politik) von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen (im Hinblick auf Wahlen) zu gewinnen"

Der Duden zum Wort Opportunismus:


"allzu bereitwillige Anpassung an die jeweilige Lage aus Nützlichkeitserwägungen"

Egal wie oft man dieses Wort derzeit verwendet es hat nichts mit fehlender Selbstkritik, eigenem Versagen oder dem Ärger darüber "dass es nicht so läuft wie man es gerne möchte" zu tun. Es beschreibt sehr genau wie derzeit viel zu häufig Stimmung und Politik gemacht wird.


"Rücksichtslosigkeit ist kein Freiheitsrecht"

27

Montag, 2. Juli 2018, 18:26

Ich zitiere mal den Duden zum Thema Populismus:

Egal wie oft man dieses Wort derzeit verwendet es hat nichts mit fehlender Selbstkritik, eigenem Versagen oder dem Ärger darüber "dass es nicht so läuft wie man es gerne möchte" zu tun.


Nein, das Wort anisch hat natürlich nichts damit zu tun.
Es betrifft lediglich die Leute, die ständig dieses Wort nutzen um von eigenen Fehlern oder z.B. fehlende Selbstkritik ablenken möchten.
......... sind ja alles die Populisten Schuld :pfft:

Großmäuler und Populisten hat es schon immer gegeben !
Es gab bis vor wenigen Jahren jedoch nie einen Grund solchen Leuten Gehör zu schenken.

Heute ist es so, dass die Unzufriedenheit und die niedrige Toleranzgrenze vieler Bürger es den Populisten einfach macht.
Wenn man allmählich wieder zu einer sozial gerechten Politik (bzw. sozialen Marktwirtschaft) zurück kehrt, sind die Populisten "Schall und Rauch".
Da der Knall scheinbar immer noch nicht gehört wurde, wird es in Zukunft noch schlimmer.
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

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