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Sina

Master Amigo

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21

Montag, 23. Mai 2016, 11:01

Klar, so richtig gerecht bzw. nach Verursacherprinzip können solche Abgaben wohl kaum gesteuert werden. Schade eigentlich!
Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind. (Kurt Tucholsky)

22

Montag, 23. Mai 2016, 11:03

Ist genau so wie mit den Einnahmen. Zweckgebunden selten.
„I'd agree with you. But then we'd both be wrong.“
Unbekannte Herkunft

LaMujer

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23

Montag, 23. Mai 2016, 11:13

Ich denke mal, wenn sich so mancher bewußt machen würde, dass man dort wo er Urlaub macht, von anderen Voraussetzungen wie Wasser- Müllversorgung etc. ausgehen muß, dann würde so manchem ein Licht aufgehen.
Hierzulande ist man meiner Ansicht zu verwöhnt mit allem und daher selten in der Lage zu begreifen, dass es woanders anders sein könnte.
Wer sich einen Urlaub leisten kann, bei dem kommts doch auf einen Euro mehr oder weniger nicht an.
Ich komme aus Ironien. Das liegt direkt an der sarkastischen Grenze.

WXYZ

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24

Montag, 23. Mai 2016, 13:41

Lehne mich mal entspannt zurück und warte bis 2018 und was sich bis dahin noch so alles ändert.


Das ist wohl richtig :thumbsup: und es ist ja noch nicht alles durch.


. Erhöhung der MwSt auf 24%
. Erhöhung der Steuern auf Tabak/Kaffee/Bier (Zigaretten bis zu 1 Euro/Packung teurer)
. Erhöhung Benzin bis zu 5 Cent/Liter
. Aufenthaltssteuer .... usw

Das sind natürlich alles Punkte, die (für den einen mehr, für den anderen weniger) einen Griechenlandurlaub teurer werden lassen.
Ich persönlich fürchte, dass das der berühmte Tropfen zu viel sein k ö n n t e.
Wenn ein Staat deutlich höhere Einnahmen benötigt um den Staatshaushalt finanzieren zu können, geht es letztendlich nur mit Steuererhöhungen. Kein anderes Finanzierungsmodell bringt ähnlich Erlöse. Über die Masse muss der Bürger "zur Kasse gebeten werden". Klingt hart und spricht auch fast kein Politiker in dieser Deutlichkeit so aus, wird aber seit Jahrtausenden so praktiziert, z.B. schon bei den alten Ägyptern und den Römern. Selbst mit härtesten Sparmaßnahmen eines Staates, erzielt man keine spürbare Verbesserung. Das erkennt sogar aktuell Saudi-Arabien, wo auf Grund des Ölpreisverfalls jetzt auch die "Bürger zur Kasse" gebeten werden.

Alles andere ist (leider) alternativlos.

25

Montag, 23. Mai 2016, 20:51

Lehne mich mal entspannt zurück und warte bis 2018 und was sich bis dahin noch so alles ändert.

Das erkennt sogar aktuell Saudi-Arabien, wo auf Grund des Ölpreisverfalls jetzt auch die "Bürger zur Kasse" gebeten werden.

Alles andere ist (leider) alternativlos.


Die Saudis haben aber auch keine Arbeitslosenquote von 26% ( bzw. Jugendarbeitslosigkeit = 48% ), sonder von knapp über 5%
Man kann nur Geld eintreiben, wo es vorhanden ist und alleine die MwSt-Erhöhung auf Dienstleistung hat im Jahre 2011 ca. 40.000 Arbeitsplätze gekostet.

Trotz mehrmaliger fetter Anhebungen der MwSt in den letzten Jahren ist etwa das Aufkommen aus der Mehrwertsteuer im vergangenen Jahr um 3,5 Milliarden Euro niedriger als noch 2009


edit by cuate: Zitate optimiert
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cuate« (23. Mai 2016, 21:06)


superfx

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26

Montag, 23. Mai 2016, 21:16

...nein....

Aber egal, was in D, Ö mancherorts üblich ist darf in Griechenland oder Spanien nicht sein ?
Ist es tatsächlich so schwierig zu den Reisekosten noch die "Kurtaxe " dazuzurechnen ?
...der normalbürger wird das dazurechnen schon hinbekommen.

in d und a finde ich auch nicht in ordnung.

dort wo tourismus blüht, sind die preise meist höher als in anderen vergleichbaren landesteilen, so das die kaufleute einerseits bereits von der masse profitieren und dann nocheinmal durch "überhöhte preise". diesen nutzen genießen sie in vollen zügen und dann soll der gast noch mal extra bezahlen. wofür? wer viele gäste hat, der weiss, das diese viel müll produzieren und dieser muss entsprechend entsorgt werden, ist aber nur eine sache der verhältnismäßigkeit, nichts anderes.

wie wxyz schon schrieb, hier ist nicht geschickt verpackt worden. würden die hotels bzw. die reiseveranstalter diesen beitrag gleich im reisepreis mit eintrechen und das z.b. als ortzuschlag, business-paket oder ähnlichem titulieren, dann würde es vermutlich gar nicht weiter auffallen.

es ging hier nicht um mein problem, sondern ich gepostet hatte, ob die griechen sich dadurch in bezug auf den tourismus nicht ein eigentor schiessen?
ich weiß nicht wo ich herkam, ich weiß nicht wo ich bin, mich wundert, dass ich so fröhlich bin.

Epprechtstein

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27

Montag, 23. Mai 2016, 22:40

dort wo tourismus blüht, sind die preise meist höher als in anderen vergleichbaren landesteilen, so das die kaufleute einerseits bereits von der masse profitieren

Die Preise für den Kauf/Pacht einer Gewerbeimmobilie liegen halt auch viel höher...

superfx

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28

Dienstag, 24. Mai 2016, 22:16

...ja....

...wenn sich dann geschäftsleute dort einkaufen ist das wohl so, in der regel leben aber in touristischen regionen die einheimischen geschäftsleute davon, das sind ja die, die dann auch klagen und die looser sind, wenn es nicht so gut läuft. andere müssen sich dem risiko bewusst sein, andere schließen mal wieder eine filiale und ziehen weiter.
ich weiß nicht wo ich herkam, ich weiß nicht wo ich bin, mich wundert, dass ich so fröhlich bin.

Epprechtstein

unregistriert

29

Mittwoch, 25. Mai 2016, 08:41

Meinst du wirklich, dass z.B. ein Großteil der gastronomischen/beherbergenden Betriebe in touristischen Hotspots besitzerbetrieben sind? Falls es dich wirklich interessiert, solltest du mal auf einschlägigen Immobilienportalen nachschauen, welche Pachtpreise an "Brennpunkten" :kuller: aufgerufen werden.
Gilt übrigens auch für Standgelder auf berühmten Märkten, Volksfesten, Messen etc. Selbst in touristischen Hochburgen gibt es mittlerweil Leerstände von gastronomischen Betrieben! Auch in Griechenland!
Tourismusabgaben dienen dem Erhalt/Schaffung touristischer Infrastruktur und man sollte sie mit einem Lächeln bezahlen :mööööööp: ...in der Hoffnung, etwas Gutes zu tun.
In einer Zeit, wo Gäste immer anspruchsvoller werden, ist wohl jeder Standort bemüht, viele Wiederholungstäter zu finden.
Man geht in den ausländischen Destinationen halt jetzt auch den Weg, der in Deutschland schon lange usus ist. Hier heißt das Zauberwort KURTAXE :corräkt:
Hierzulande hat es z.B. Travemünde geschafft, u.a. aus diesen Geldern eine neue Strandpromenade zu schaffen, die sich sehen lassen kann.
Sicher, man kann sich über alles aufregen. Und nein, hinnehmen muss man es nicht :kuller: Meiden heißt das "Zauberwort", wenn man sich nicht "abzocken" lassen will.
Wenn man natürlich von der Grundeinstellung her der Meinung ist, dass sich Betreiber am AI-Budget von Max Mustermann eh schon dumm und dämlich verdienen, wird man der Ursache von zusätzlich erhobenen Abgaben/Steuern/ Gebühren kaum auf den Grund kommen :ironic:
PS: "Auslöse" ist eine Entschädigung für MEHRAUFWAND, es muss davon nicht unbedingt etwas übrig bleiben... :smil1:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Epprechtstein« (25. Mai 2016, 08:42)


WXYZ

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30

Mittwoch, 25. Mai 2016, 09:06

Lehne mich mal entspannt zurück und warte bis 2018 und was sich bis dahin noch so alles ändert.

Das erkennt sogar aktuell Saudi-Arabien, wo auf Grund des Ölpreisverfalls jetzt auch die "Bürger zur Kasse" gebeten werden.

Alles andere ist (leider) alternativlos.


Die Saudis haben aber auch keine Arbeitslosenquote von 26% ( bzw. Jugendarbeitslosigkeit = 48% ), sonder von knapp über 5%
Man kann nur Geld eintreiben, wo es vorhanden ist und alleine die MwSt-Erhöhung auf Dienstleistung hat im Jahre 2011 ca. 40.000 Arbeitsplätze gekostet.

Trotz mehrmaliger fetter Anhebungen der MwSt in den letzten Jahren ist etwa das Aufkommen aus der Mehrwertsteuer im vergangenen Jahr um 3,5 Milliarden Euro niedriger als noch 2009


edit by cuate: Zitate optimiert
@Aramis

Die Arbeitslosigkeit der Jugendlichen in Saudi Arabien beträgt nicht 48%, sondern fast 100%, eben weil die Jugendlichen dort auf Grund der herausragenden wirtschaftlichen und finanziellen Ausgangssituation des Staates nicht arbeiten müssen. :ironic: Ähnliches trifft auf viele Erwachsene zu. Ebenso werden die Bürger weitestgehend nicht fiskalische belastet. Also ein Leben fast ohne Steuern und Staatsabgaben. Dem Öl sei Dank.

Das wird sich allerdings alles ändern. Im Gegensatz zu den V.A.E die bereits seit Jahren Alternativen zum Ölgeschäft aufgebaut haben, leidet Saudi-Arabien jetzt extrem unter dem Ölpreisverfall. Erstmals ist in 2015 der Etat des Staates ins Minus gelaufen und wird sich 2016 noch negativer entwickeln. Kronprinz Mohammed bin Salam treibt gerade tiefgreifende Reformen an, um das Land von der Abhängigkeit vom Öl zu entlasten. Damit wird er nicht unbedingt breiten Beifall von der Bevölkerung bekommen. So mancher Bürger der sich bisher auf Staatskosten ein Leben ohne Arbeit gegönnt hat, wird sich verändern müssen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »WXYZ« (25. Mai 2016, 09:08)


superfx

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31

Mittwoch, 25. Mai 2016, 21:42

...eppi....

.meine argumentation ist vielleicht nicht überall anwendb, aber es sit doch so. von den prachtpreisen haben doch zuerst die einheimischen profitiert, egal ob durch verkauf, vermietung oder pacht. wenn sich betriebe dort niederlassen, dann verdient die stadt auch mit, nähmlich durch steuereinnahmen. damit dieses so bleibt sollte sie ein eigenens interesse an den erhalt ein guten infrastruktur und äusseres erscheinungsbild haben, die geschäftsleute auch.
ich weiß nicht wo ich herkam, ich weiß nicht wo ich bin, mich wundert, dass ich so fröhlich bin.

32

Samstag, 30. Dezember 2017, 18:12

Hab den Beitrag hier nochmals zum bevorstehenden Jahreswechsel hervorgeholt:

.......... :denk: ab 2018 soll es in Griechenland eine Aufenthaltssteuer für Touris in folgender Staffelung geben.(pro Tag !)
1-2 Sterne: 0,50 €, 3 Sterne: 1,50 €, 4 Sterne: 3,00 € und 5 Sterne: 4,00 €
Auf Fremdenzimmer/wohnungen sind es ca. 1€


Ist das noch aktuell?
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Unbekannte Herkunft

33

Samstag, 30. Dezember 2017, 18:45

Scheint noch aktuell zu sein. Hier wurde vor wenigen Stunden unter dem Titel "Ab 2018 – Veränderungen für Reisende" auch darüber berichtet.

"Griechenland erhebt zu Jahresbeginn eine sogenannte Aufenthaltssteuer, die je nach Hotelkategorie bis zu vier Euro pro Zimmer und Nacht betragen soll. Von der Abgabe sind auch Gäste in Ferienwohnungen betroffen. "

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »revealmap« (30. Dezember 2017, 18:46)


34

Dienstag, 2. Januar 2018, 12:12

Jau ist aktueller den je :-)
Neu wird auch die Abgabe von sagenhaften 3 Cent auf Plastiktüten sein. (gilt nicht auf Wochenmärkten)
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Fitschi

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35

Dienstag, 2. Januar 2018, 13:55

Das ist günstig, C+A will ab 10 Cent für ein Sackerl :kuller:
Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Heinrich Heine

36

Dienstag, 2. Januar 2018, 14:42

Kannst Du bis 430 € (in Deutschland) für private Zwecke zollfrei einführen :crazy:
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Fitschi

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37

Dienstag, 2. Januar 2018, 20:06

Nein Danke, ich kaufe schon lange mit Stofftaschen u. Ä ein.
Bin mal gespannt wann die Müllsäcke verboten werden :ironic:
Solche Gesetzte sind ähnlich sinnig wie das Rauchergesetz in Ö, halbherzig, nicht Fisch nicht Fleisch .
Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Heinrich Heine

38

Dienstag, 2. Januar 2018, 21:11

Ab 2019 kosten die Tüten in Griechenlanf dann 7 Cent :ironic:
Ich muss als Griechenlandliebhaber leider eingestehen, dass die Helenen in Punkto Umwelt leider absolute "Drecksäcke" sind :püh:
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk:

Fitschi

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39

Dienstag, 2. Januar 2018, 21:59

Nicht nur die Helenen :ironic:
Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Heinrich Heine

40

Mittwoch, 3. Januar 2018, 08:36

Stimmt :ironic: :tüte: :tüte: ...... "Zahlenmäßig" gehören wir zu den Schlimmsten
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk: