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WXYZ

Master Amigo

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261

Donnerstag, 3. August 2017, 16:03

@Aramis

Der Frust sitzt bei Dir aber extrem tief. Fast alles was Du in den Segmenten Automobil-Industrie + Politik ansprichst ist für Dich:

* Lug und Betrug, * Verlogenes Verhalten, * Strafloser Schwerstbetrug, * Geklüngels, * Mafia, * Dreistigkeit.


Etwas mehr Sachlichkeit würde Deinen Beiträgen gut stehen.

Ich möchte keinesfalls das Thema "Diesel-Abgas-Skandal" rechtfertigen. Ganz im Gegenteil. Ein eklatanter Fehler der Autoindustrie, der mit nichts zu entschuldigen ist. Deswegen fälle ich aber über die Autoindustrie kein abwertendes General-Urteil, frei nach dem Motte "alles ist schlecht".







WXYZ

Master Amigo

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262

Donnerstag, 3. August 2017, 16:05

Mal so kurz aus der Ferne eingeworfen. Die heutigen Stromnetze sind nicht in der Lage die Last von unzähligen Elektrofahrzeugen zu tragen. Der Ruf nach diesen Fahrzeugen ist ebenso kurzfristig gedacht wie die Schimpftiraden auf Wirtschaft und Politik. Wir werden in einem Jahrzehnt einen Mix aus Hybrid-, Elektro-, Brennstoffzellen- und konventionellen Verbrennungsantrieben haben. Die deutsche Automobilindustrie hinkt zudem mitnichten der Entwicklung alternativer Antriebe hoffnungslos hinterher. Die Anzahl derer, die mehrere zehntausend Euro für z.B. ein Elektrofahrzeug mit überschaubarer Reichweite und Komfort ausgeben wollen und/oder können ist sehr überschaubar.,
So ist es !

263

Freitag, 4. August 2017, 08:14

@Aramis

Etwas mehr Sachlichkeit würde Deinen Beiträgen gut stehen.

[/size]


Da müsste ich weit aus holen und käme ziemlich ab vom Thema. :OT:
Wo sollte ich anfangen ? Bei der Lüge über Rente, Altersarmut oder privater Altersvorsorge, mit denen der Staat die Leute verars...t und auch noch mit verdient ?

Nein @WXYZ
Ich habe alles andere als Frust :thumbsup: , weil ich mir die Laune von solchen Idioten nicht verderben lasse.
Ich stelle lediglich fest, dass die Bürger seit den letzten 10-15 Jahren von der Politik immer dreister belogen und abgezockt werden und das die nur noch für sich selbst da sind.
Heut zu Tage funktioniert die Politik so - den Leuten so viel Angst einzujagen, dass denen jede Lösung recht ist.

Wie sagte B.Obama:
Wer glaubt, nur weil wir wählen dürfen hätten wir eine Demokratie, der irrt gewaltig.


Die deutsche Automobilindustrie hinkt zudem mitnichten der Entwicklung alternativer Antriebe hoffnungslos hinterher. .,


Wir liegen sogar Lichtjahre hinter andern Nationen
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Aramis« (4. August 2017, 08:22)


CharlyB

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264

Freitag, 4. August 2017, 08:35

:mecker: Da fehlt noch in der der Zuschuß den die Bundesregierung in den letzten Jahre an die Automobilindustrie gezahlt hat für die Erforschung zu sauberen Dieselmotoren.

:klatschen: Hurra Lobeshymnen auf die Vera....er :ironie:
Die Welt ist unser Feld, dazu muss man kein Bauer sein; könnte aber hilfreich sein.

265

Freitag, 4. August 2017, 12:16

Na, Ver.... tun Die uns nicht, die patchen ein ums andere mal ein Update auf die Karre und schon ist alles Eco :pfft:

CharlyB

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266

Freitag, 4. August 2017, 13:25

?( erstes "Bauernopfer?" , anscheinend wird der erste Manager in den USA weich oder es steht was im Spiel! :denk:
Die Welt ist unser Feld, dazu muss man kein Bauer sein; könnte aber hilfreich sein.

267

Freitag, 4. August 2017, 13:49

Na, Ver.... tun Die uns nicht, die patchen ein ums andere mal ein Update auf die Karre und schon ist alles Eco :pfft:



Klar das Patch ist in ca. 30 Minuten drauf und dann können sich die Autohäuser schon freuen,
wenn der Kunde irgendwann mit potenziellen Folgeschäden auf der Matte steht, die er selber zahlen muss.

Ein Umrüsten ohne Folgeschäden wollte man der Autoindustrie natürlich nicht zumuten.
Für diese Möglichkeit hat man der Politik natürlich vorab einen Maulkorb verpasst,
falls irgend einer auf die Idee kommt.

Man überlegt ja jetzt schon, dass es eine Sonderprämie geben soll, wenn man sich einen Neuwagen kauft. :patschi:
Jetzt 20% auf alles - außer auf Hundenahrung :go:
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

WXYZ

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268

Freitag, 4. August 2017, 15:29

Sorry Aramis, um heute in 2017 (2016 ebenso) 20% Rabatt auf ein Neufahrzeug zu bekommen, bedarf es keiner Sonderprämie. Die kannst Du fast bei jeder Marke aushandeln. Wer einen Neuwagen unterhalb einer Rabattierung von 20% kauft, hat schlecht verhandelt.

Die Sonderprämie käme dann on top.

269

Freitag, 4. August 2017, 17:29

Ist natürlich ne Milchmädchenrechnung.
Vor ein paar Tagen habe ich beim Mercedeshändler eine klare Ansage erhalten, dass mein "alter Diesel" 10% weniger Wert ist, als vor der Dieselaffäre und den Verlust zahle ICH
Zugegeben bekomme ich dort keine 20%
Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wäre

H. Erhardt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Aramis« (4. August 2017, 17:30)


270

Samstag, 19. August 2017, 11:02

... Die heutigen Stromnetze sind nicht in der Lage die Last von unzähligen Elektrofahrzeugen zu tragen. ...


Passend dazu ein Artikel im Handelsblatt:

"Das Stromnetz in den Autoländern Bayern und Baden-Württemberg ist nach Brancheneinschätzung nicht auf die erwartete Verbreitung von Elektroautos und Wärmepumpen vorbereitet. Die Energiewirtschaft geht davon aus, dass in Zukunft deutlich höhere Lastspitzen auftreten als bisher, heißt es bei den Verbänden für Energie- und Wasserwirtschaft in den beiden wirtschaftsstarken Bundesländern. "
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen" (Karl Valentin)

CharlyB

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271

Sonntag, 20. August 2017, 18:37

:ironic: ...das Zepter geht weiter nach Ingolstadt und da kommt noch die Rückbelastung auf 2006 :verrückt:
Die Welt ist unser Feld, dazu muss man kein Bauer sein; könnte aber hilfreich sein.

272

Dienstag, 22. August 2017, 13:25

Eine Anwaltskanzlei aus Lahr vetritt angeblich 35.000 betrogene Dieselfahrer und hat bereits 3500 Klagen eingereicht.
http://www.stimme.de/heilbronn/wirtschaf…rt86979,3900381

Eine Klage ist nun durch und dem Kunden wurde vom Landgericht Heilbronn Recht gegeben (Urteil noch nicht rechtskräftig)
Der Händler muss das Auto zurück nehmen und den Neupreis minus Nutzungsgebühr zahlen

Ich gehe mal davon aus, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen wurde und der Kunde im Endeffekt doch der Dumme ist :ironic:
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H. Erhardt

CharlyB

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273

Dienstag, 22. August 2017, 18:26

:pfft: Es könnte wesentlich mehr und schnellere Bewegung in das disaströse Spiel um den Abgasskandal efolgen, wenn der Hersteller der Software/Hardware (...aus Hildesheim?) Bosch die Bestellungen/Kundendaten an die Bundesbehörde für Umweltschutz weiterleitet. Dann und nur dann ist "D" aus dem Schneider der Eiuropäischen Justiz und kann ggF noch mal Zeit gewinnen. :cool:
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274

Samstag, 23. September 2017, 20:56

Wie praktisch :pfft:

Die Autoindustrie kann die Kosten der Software-updates, teilweise die Strafzahlungen und sogar die derzeitigen Rabatte/Prämien, die auf Neuwagen gegeben werden praktischerweise von der "Steuer" absetzen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale…-a-1169505.html

Ich frage mich, ob ich als Betrogener den Wertverlust meines Wagens auch von der Steuer absetzen kann :pfft: :Nope: :verlegen2:
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H. Erhardt

275

Donnerstag, 2. November 2017, 13:38

Also irgendwie verliere ich den Überblick. :tüte: :ironic:

VW setzt alle entstehenden Kosten des eigenverschuldeten Dieselskandales (Software-updates, Strafzahlungen und derzeitigen Rabatte/Prämien auf Neuwagen) von der deutschen Steuer ab und verschifft gleichzeitig ZIG Milliarden an Euros nach Luxemburg um in Deutschland keine Steuern zahlen zu müssen. :pfft: :pfft:

Sehr sympatisch :forza:

http://www.tageblatt.lu/headlines/vw-nac…-steuerskandal/
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H. Erhardt

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276

Donnerstag, 2. November 2017, 17:06

@Aramis

* Außerordentliche Belastungen können Unternehmen - genauso wie der "Deutsche Michel" in seiner privaten Einkommensteuer-Erklärung - legitim steuerlich geltend machen. Insofern sollte man VW nicht verurteilen, sondern eher über die deutsche Steuergesetzgebung kritisch nachdenken, die so etwas zulässt.

* Gleiches gilt für die diversen legalen Steuerschlupflöcher, die man mit fiskalischen "Verschiebungen" in Richtung Irland, Luxemburg und auch in Richtung Niederlande (über die Niederlande zu den Niederländische Antillen) nutzt.

Solange es innerhalb der EU solche legalen Steuerschlupflöcher gibt, wären Unternehmen dumm, wenn sie diese Möglichkeiten nicht nutzen. Anstatt die Konzerne zu kritisieren, müsste die EU in diesem Bereich tiefgreifende Veränderungen vornehmen. Aber selbst die reichen dann nicht aus, wenn z.B. ein Land wie Irland sich als Nation mit diesen fiskalischen Tricks saniert und sich selbst als Steuerparadies aktiv anbietet.

Wenn mehr oder weniger prominente Deutsche ihren privaten Wohnsitz in die Schweiz verlagern - als ein Beispiel von zahlreichen Beispielen sei aktuell Alice Weidel von der AfD genannt - und anstatt des deutschen Spitzensteuersatz von 42%, respektive 45% dort nur zwischen 10% und 20% (je nach Ort oder Gemeinde in der Schweiz) versteuern müssen, ist das auch nichts anderes.

Man kann es moralisch verurteilen, aber solange die Gesetzgeber es in den Ländern das zulassen, wird es genutzt. Bei Geld hört die Moral auf.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »WXYZ« (2. November 2017, 17:07)


277

Donnerstag, 2. November 2017, 17:38

Ahja - war mir neu, dass man Kosten, entstanden aus einer Straftat, absetzen kann bzw. daraus entstandene Strafzahlungen.Habe im übrigen auch nicht bezweifelt dass es illegal ist. Ein Boris Becker schleppte auch seinen Wohnsitz und sein Geld ins Ausland und bekam das Bundesverdienstkreuz ( oder so ähnlich)
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H. Erhardt

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Aramis« (2. November 2017, 17:42)


WXYZ

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278

Freitag, 3. November 2017, 09:23

Ahja - war mir neu, dass man Kosten, entstanden aus einer Straftat, absetzen kann bzw. daraus entstandene Strafzahlungen.Habe im übrigen auch nicht bezweifelt dass es illegal ist. Ein Boris Becker schleppte auch seinen Wohnsitz und sein Geld ins Ausland und bekam das Bundesverdienstkreuz ( oder so ähnlich)
Ich habe nicht die Aussage gemacht, dass man verhängte Geldstrafen steuerlich geltend machen kann.

Die viel grösseren Aufwenden der VW Group hinsichtlich der "Diesel-Affäre" dürften auch nicht die Strafzahlungen sein, sondern die weltweiten Aufwendungen für die Ersatzleistungen, vor allem in den USA. Diese außergewöhnlichen Aufwendungen dürften die Finanzbehörden (in Deutschland) als solche mit hoher Wahrscheinlichkeit anerkennen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »WXYZ« (3. November 2017, 09:24)


279

Dienstag, 14. November 2017, 12:20

Die Stadt Bochum

hat jetzt den Betrieb einen VW vom Typ Amarok untersagt, der mit dem Dieselmotor EA189 bestückt ist. Das Fahrzeug wurde wegen der Abgaswerte stillgelegt. Einigungen zwischen dem Autobesitzer, Volkswagen und dem zuständigen Händler waren zuvor gescheitert, der Kunde wollte die neue Software nicht aufspielen lassen und klagt jetzt auf Rückabwicklung des Fahrzeugkaufs.
"Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, wird die Welt Frieden finden"
Jimi Hendrix

280

Dienstag, 14. November 2017, 12:41

Die upDates, die VW aufgespielt hat, verursachen wohl einige Probleme und verursachen Ausfälle beim Abgassystem.
Etliche Kunde meldet diese Probleme (Spritverbrauch, Leistungseinbrüche im oberen und unteren Drehzahlbereich und ein deutlich spürbares Ruckeln des Motors) und VW streitet natürlich ab :pfft:
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H. Erhardt

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