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elke

Senior Amigo

  • »elke« ist der Autor dieses Themas

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Wohnort: Gran Canaria

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Sonntag, 15. Oktober 2017, 13:20

Ein paar Tage auf Madeira

Ich war vom 21.-25. Mai auf Madeira und konnte in der kurzen Zeit viel sehen. Von Gran Canaria aus dauert der Flug nur 1,5 Stunden. Bei meiner Kreuzfahrt Anfang des Jahres hatte ich einen ersten Eindruck erhalten. Dabei habe ich die Altstadt von Funchal besichtigt. Nun wollte ich etwas mehr von der Insel sehen. Als Unterkunft hatte ich im Stadtteil Lido ein Apartment gebucht. Nach der Ankunft am Sonntag Mittag habe ich erst mal einen Spaziergang in der Umgebung unternommen. Es gibt gepflegten Grünanlagen mit einer schönen Promenade zum Bummeln. Hier befinden sich auch die meisten Hotels von Funchal. Ich konnte auch zahlreiche Restaurants entdecken, preislich fand ich sie um einiges teurer als in den Urlaubsorten auf Gran Canaria. Strände gibt es kaum auf Madeira, dafür kann man in den Meerwasserbädern und Poolanlagen schwimmen.

Ich die West-Tour für den Montag bei Lido-Tours vorab übers Internet gebucht. Der Aussichtspunkt Pico da Torre war der erste Stopp. Es gab eine herrliche Sicht auf den Fischerort Câmara de Lobos und das Vorgebirge von Cabo Girão. Danach ging es weiter durch Câmara de Lobos bis zur Cabo Girão, der zweithöchsten Meeresklippe weltweit und der höchsten in Europa.



Als nächstes besuchten wir das Städtchen Ribeira Brava. Hier bildet die Kirche São Bento mit der blau-weiß gekachelten Turmspitze den Mittelpunkt. Dahinter war das Rathaus im inseltypischen Stil zu sehen. An der Uferpromenade gab es ein paar Restaurants und Cafés. Bei der Weiterfahrt überquerten wir den Bergpass und man konnte tolle Ausblicke auf die Nord- und Südküste genießen. Die Fahrt führte dann an die Nordküste mit ihren steilen Klippen und der heftigen Brandung.





In Porto Moniz hatten wir eine längere Pause. Der Ort hat die für Madeira typischen Meerwasserschwimmbäder und einen kleinen Hafen. Sie sind ansprechend angelegt und es oberhalb verläuft eine Promenade zum Bummeln. Auf der Felsinsel Ilhéu Mole steht ein kleiner Leuchtturm. In der Festung Forte Sao Joao Baptista aus dem 18. Jahrhundert ist ein Aquarium untergebracht. Das Ende des Ausflugs bildete die Fahrt durch das Hochplateau Paúl da Serra und der Aussichtspunkt Bica de Cana.





Am Dienstag stand bei mir der Ausflug in den Osten auf dem Programm, ebenfalls mit Lido-Tours. Als erstes wurde das Dorf Camacha mit dem Zentrum der Korbflechterei Madeiras besucht. Als nächstes konnte man vom 1818 m hohen Pico do Arieiro, dritthöchsten Berg der Insel, schöne Aussichten genießen.







Es ging dann weiter durch herrliche Landschaften bis zum östlichsten Punkt der Insel. Im Norden war Ribeiro Frio, ein beliebter Ausgangspunkt für Levada-Wanderungen, das nächste Ziel. Hier gibt es eine üppige Vegetation mit dicken Hortensien und wundervoll blühenden Callas sowie eine Forellenzucht.





In dem Dorf Santana waren die typischen dreieckigen Häuser zu bestaune, man konnte sogar eins innen besichtigen. Danach stand Porto da Cruz, ein Küstenort mit tollen Felsformationen, auf dem Programm. Hier wird ein trockener Rotwein, der Vinho seco americano, gekeltert. Am Ende des Ausflugs konnten wir einen der wenigen Strände auf Madeira besuchen. Er liegt in Santa Cruz, einer der ältesten Städte der Insel.



Am letzten Tag meiner Kurzreise habe ich einen Spaziergang zum benachbarten Fischerdort Câmara de Lobos gemacht. Ab Funchal führt der Weg über eine schön angelegte Promenade, im weiteren Verlauf aber über Schotterwege, Holzbohlen und sogar durch einen Fußgängertunnel. Câmara de Lobos besitzt eine urige Altstadt und einen schönen kleinen Hafen. Den Nachmittag habe ich im botanischen Garten von Funchal verbracht.




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