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Montag, 4. Februar 2013, 13:50

Namibia, Omaruru: Onduruquea Guestfarm

Meinungen, Kritiken, Erfahrungen und Bewertungen: Onduruquea Guestfarm in Omaruru in der Region Erongo in Namibia.



Zimmer: 10 Doppelzimmer im Bungalow + Zelt für 6 Personen

Bilder: 83

Adresse - Lage:
Onduruquea Guestfarm
Monika und Eugen Sibold
P.O.Box 268, Omaruru, Namibia
Telefon: +264 64 570 832
Fax: +264 88 637542
Email: contact@namib-guestfarm.com


Hier kann man seine Erfahrung mit der Gästefarm Onduruquea veröffentlichen.

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Montag, 4. Februar 2013, 20:45

Reisezeit Dezember 2012

Gästefarm Allgemein
Es handelt sich um eine recht neue, sehr geschmackvoll eingerichtete Farm, die seit 2008 von der Familie Sibold betrieben wird. Die gepflegte Anlage beherbergt das Haupthaus mit Essraum und Wohnung der Familie, einen Grillplatz mit bedachten Sitzgelegenheiten, auf dem das abendliche Fleisch zubereitet wird, ein Schwimmbad mit überdachtem, reetgedecktem Liegebereich, sowie sanitären Anlagen.
Die Sibolds sprechen nicht nur fließend Deutsch, als seien sie erst gestern nach Namibia eingewandert, sondern bemühen sich auch um einen engen Kontakt zu den Gästen, erzählen beim Abendessen und Frühstück viel über Namibia und geben Tipps zu Aktivitäten.

5 Bungalows mit 2 Zimmern, je ein Zimmer mit Blick auf das Wasserloch, das andere zur Farmseite
1 Luxus-Zelt, behindertenfreundlich ausgestattet, zur Selbstversorgung oder mit Verpflegung buchbar
5 Campingstellplätze zur Selbstversorgung oder mit Verpflegung buchbar

Highlight ist das am Abend beleuchtete Wasserloch an dem sich viele Tiere tummeln.

Für Fußkranke ist die Gästefarm gut geeignet, da alles ebenerdig und schön beleuchtet ist. Auch sind noch Arbeiten geplant, um die Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer zu verbessern.



Lage
Knapp dreißig Kilometer vor dem Städtchen Omaruru gelegen. Am Straßenrand erscheint ein Schild mit der Aufschrift "Onduruquea Gästefarm", und dahinter folgt ein Torbogen. Durch diesen fährt man noch etwa 3 km die Zufahrt entlang bis zu dem idyllisches Anwesen.



Verpflegung
Buchbar mit Frühstück, Halbpension oder Vollpension, dazu gibt um 16 Uhr Kaffee/Tee mit hausgemachten Kuchen bzw. Plätzchen
Wir hatten erst nur Frühstück gebucht und dann vor Ort auf Halbpension erweitert.

Abends brutzeln auf dem Braai im Freien Game-Steaks, und das Feuer verbreitet ein warmes Licht und eine angenehme Atmosphäre. So wünscht man sich den Abschluss eines Tages: der Blick ins Feuer, ein Glas in der Hand und anschließend das zarte, würzige Fleisch aus dem afrikanischen Busch.

Monika und ihr Team kochen dazu wunderbare weitere Speisen, die auf der Veranda als Buffet angerichtet werden. Hausgemachte Säfte und Tees runden das Angebot ab.

Auch wenn wir fast überall gut bis sehr gut gegessen haben, gab es hier wahrscheinlich das beste Essen unserer Reise.



Zimmer
10 großzügige Zimmer mit großem Safe (kostenlos) in dem auch Gewehre Platz finden, Schrank, Kommode, Klimaanlage, Schreibtisch, Sitzecke, extralangen Betten plus Zustellbett , eigener Eingang, Fliesenboden, Pflegeprodukte, Badezimmer mit Dusche & WC und Haartrockner, Handtücher, Kühlschrank mit Getränken, WLAN mit landestypisch mäßiger Verbindung, teilweise Blick auf das Wasserloch



Service
liebevoll, sehr persönlich und auf hohem Niveau: tägliche Zimmerreinigung, Wäsche wird auf Wunsch gewaschen und gebügelt, überdachter Parkplatz für das Auto, Informationen über Ausflüge, Shuttleservice

Sport/Unterhaltung
5 Wanderwege in unterschiedlicher Länge und mit verschiedenen Themenschwerpunkten
Tier-, und Vogelbeobachtungen auf der Farm
Game-Drive mit Sundowner
geführte Pirsch zu Fuß
Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten nach Omaruru, ins Erongogebirge, zu den San (Buschmänner), Spitzkoppe usw.
Boulesplatz
"Lesebaum"
beleuchtetes Wasserloch

Desweiteren gibt es ein breites Angebot an Wellness, welches von Schwiegertochter Julia durchgeführt wird: Massagen, Kosmetik, Sauna, Gymnastikkurse, Powerwalking, Aquatraining



Business
Handyempfang, WLAN, Kopier-und Faxmöglichkeit

Zusätzliche Tipps / Zusammenfassung
Die Onduruquea Guestfarm war eine der schönsten Unterkünfte der Reise. Nicht nur, weil die Bungalows direkt an einem oft frequentierten Wasserloch liegen und man vom Bett aus die Tiere sogar bei Nacht beobachten kann, sondern auch wegen der gastfreundlichen und sehr netten Inhaber.

Besonders gefallen hat uns die Pirschfahrt mit Eugen über die Farm. Die Farm umfasst eine Fläche von 15.000 (fünfzehntausend!) Hektar. Hier lernten wir auch die Termitentürme aus der Nähe kennen, die wir auf der Herfahrt so oft links und rechts des Weges gesehen haben. Die roten Erdaufhäufungen werden bis zu drei Meter hoch und sind nicht selten 50 bis 60 Jahre alt. An verschiedenen speziellen Bäumen vorbei ging es zu dem Giraffenfriedhof, zu dem die Todesahnung die alten Giraffen treibt. Von den Tieren bleibt nur das Gerippe, den Rest entsorgt die Natur in Gestalt von Hyänen, Schakalen und Raubvögeln in kürzester Zeit. Wir konnten auf der Fahrt eine Ahnung vom Wildreichtum Namibias gewinnen.



Unser Fazit: der Aufenthalt auf der Onduruquea Gästefarm war viel zu kurz und wir müssen unbedingt noch einmal wiederkommen!!!


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Mittwoch, 18. Februar 2015, 20:43

2. Besuch im Januar 2015

Wer nicht nur Landschaft und Natur kennen lernen möchte, sondern auch das Leben in Namibia, sollte unbedingt einige Nächte auf einer Gästefarm verbringen. Gästefarmen sind im Vergleich zu Lodges etwas kleiner und dafür familiärer.

Die Gästefarm Onduruquea, die nahe des Erongo Gebirges zwischen Omaruru und Karibib liegt, wird von Familie Sibold geleitet. Inzwischen wächst hier die 3. Generationen der Familie heran.



Eugens Großvater wanderte in das damalige Deutsch-Südwest-Afrika aus und unterrichtete zuerst auf einer Farm die dort lebenden Farmkinder. Später zog er nach Swakopmund und war dort an der deutschen Schule tätig.

Eugen und Monika Sibold betrieben lange ein bekanntes Restaurant in Swakopmund und übernahmen 2008 die Gästefarm Onduruquea.



Auf der 15.000 Hektar großen Farm leben über 20 verschiedene Wildtierarten und weit über 300 Vogelarten. Neben den Pirschfahrten am späten Nachmittag kann man die Farm auch zu Fuß erkunden. Für Ruhesuchende gibt es den Pool und entspannende Wellness-Angebote von Julia Sibold, die bei unserem Besuch reißenden Absatz fanden.

Robert Sibold, einer der Söhne, unterstützt seine Eltern tatkräftig im Marketing der Gästefarm und ist auch gelegentlich auf deutschen Messen anzutreffen. Zusammen mit seiner Frau Julia und ihrem Sohn Cedrik lebt er auf der Gästefarm. Cedrik unterhält die Gäste gerne auf seine eigene Art, die oft zu großer Heiterkeit führt.



Eugen unternimmt meistens die Pirschfahrten mit den Gästen und fährt sie zu den besten Wildbeobachtungsplätzen. Er verfügt über ein großes Wissen was die Flora und Fauna Namibias betrifft. Jeden Abend braait er über dem offenen Feuer leckeres Wildfleisch aus dem eigenen Bestand. Vor dem Abendessen sitzen die Gäste gemeinsam am Lagerfeuer und schauen bei der Zubereitung zu. So oft es geht, wird er dabei von den Söhnen unterstützt.



In der Zwischenzeit bereitet Monika Sibold mit ihrem Team das Abendessen im alten Farmhaus vor. Dieses wird anschließend auf der Veranda mit viel Liebe zu Detail als Buffet präsentiert und von Monika erklärt. Sie achtet dabei sehr auf gutes, ausgewogenes und gesundes Essen. Vieles stammt aus dem eigenen Gemüsegarten.



Nebenbei stellt Monika leckere Säfte zur Erfrischung für die Gäste her, die zu jeder Mahlzeit zur freien Verfügung auf dem Tisch stehen und bei den Gästen immer großen Anklang finden. Zusammen mit den Gastgebern sitzen alle Gäste anschließend am Tisch und essen gemeinsam zu Abend. Dabei erzählt Eugen Sibold spannende Anekdoten und Geschichten über das Leben in Namibia.

Fazit: Für uns ist die Onduruquea Gästefarm eine Top-Adresse, die wir bestimmt auch noch ein 3. Mal besuchen werden.

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Dienstag, 10. Oktober 2017, 21:43

Die Gästefarm Onduruquea wird nur noch bis zum 10. Dezember 2017 von der Familie Sibold wie gewohnt geführt.

Ab dem 22. Dezember 2017 wird die Unterkunft von der Familie Harmsen übernommen und unter dem Namen "Onduruquea Lodge Omaruru" mit neuem Konzept weiter geführt.