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Thorben-Hendrik

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21

Dienstag, 25. Oktober 2011, 09:31

Ein Flughafen ist da und der Rest spielt bei AI keine Rolle :cool:

22

Dienstag, 25. Oktober 2011, 09:40

Das seh ich zwar prinzipiell auch so. Nach Tunesien fliegt ja auch keiner wegen der tollen Infrastruktur. 14 Tage unlimitierter Zugriff auf's Buffet, aufgelockert durch a bissal Kamelreiten durch die Wüste. Fertig ist das Urlaubsvergnügen. :dackel:

Trotzdem geht's ja um die sogenannte "Rechtssicherheit", zuerst muss mal klar sein, wer in Lybien das Sagen hat. Erst dann werden sich Investoren finden, die dort Hotelanlagen bauen.

ElBuitre

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23

Dienstag, 25. Oktober 2011, 10:30

Sorry, aber das sehe ich anders, in einem Land wo es kein Baurecht o.ä. mehr gibt ist Tourismus erst mal das geringste Problem und hat Zeit! Auch sowas gehört zur Infrastuktur.

24

Dienstag, 25. Oktober 2011, 10:36

Sorry, aber das sehe ich anders
Anders als ich oder anders als T.H.?!

Thorben-Hendrik

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25

Dienstag, 25. Oktober 2011, 10:46

Braucht man ein Baurecht um einen AI Bunker zu bauen :denk:

ElBuitre

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26

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 05:45

Braucht man ein Baurecht um einen AI Bunker zu bauen :denk:
Besser wäre es - wie bei jedem Hotel! Weder AI ler noch ÜF ler möchten nach dem Essen ihre Rückstände im Meer vor dem Hotel wieder begegnen! Und was passiert wenn der Pool mal wieder keiner Baunorm entspricht hatten wir doch an anderer Stelle diskutiert - wobei hier völlig unerheblich wäre ob die Eltern des Kindes AI ler oder ÜF ler wären!

Im Übrigen verwehre ich mich gegen die Bezeichnung "Bunker" bei Hotels mit AI!!! Was, wenn das selbe Hotel alle Verpflegungsarten anbietet?

Thorben-Hendrik

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27

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 10:55

AI Bunker weil AI Hotels meist auf Masse setzen und in Ländern ohne Infrastruktur.....nur AI in Frage kommt für den Massenmarkt....und auch in Ländern mit Infrastruktur bevorzugt der Massenmarkt ganz klar AI! :thumbsup: :cool:

Aber hier geht es nicht um Dein Lieblingsthema AI.... sondern darum....wann stellt der erste Veranstalter einen 1000 Bettenbunker mit AI auf die grüne Wiese in Lybien?

Und dazu braucht er ganz sicher kein Baurecht....sondern nur ein paar Steine und etwas Mörtel! :D

Sina

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28

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 14:15

Ein kleines bißchen mehr als ein paar Steine und Mörtel braucht man schon, um ein Hotel zu bauen :ironic: Aber gehen wir einfach mal davon aus, daß keine Baugenehmigungen und sonstigen Behördenkram bräuchte und man in Lybien in feinster Wildwestmanier einfach so ein Hotel in die Wüste stellen könnte:

- Einreisebestimmungen sind derzeit noch völlig unklar. Bislang benötigte man ein Visum. Das bekam man nur, wenn man keinen israelischen Stempel im Pass hatte. Wie sich das nun unter dem Übergangsrat entwickelt, ist noch völlig offen. Ich gehe aber davon aus, daß man sich erstmal um andere Sachen als Einreisebestimmungen kümmern wird.

- Woher nimmt man, falls das Hotel dann irgendwann steht, das Personal? Hotelpersonal wächst in einem touristisch recht unerschlossenen Land wie Lybien nicht auf den Bäumen, das muss entweder ausgebildet oder aus dem Ausland herangeholt werden, was vermutlich teurer wird, als einheimische Arbeitskräfte.

- Wie ist die Versorgungslage in Lybien? Irgendwas muss man den Hotelgästen ja auch zum Essen und Trinken anbieten können. Lybien ist nicht gerade als eine Größe in der Nahrungsmittelnindustrie bekannt, muss daher so Einiges importieren. Das könnte evtl. durch Embargos erschwert werden.

- Medizinische Versorgung: Hier steht es für die einheimische Bevölkerung schon nicht zum Besten. Für Urlauber, die westlichen Standard gewohnt sind, sind die staatlichen Krankenhäuser wohl nicht unbedingt zumutbar.

Bis das erste Urlaubshotel in Lybien entstehen kann bzw. sich jemand an dieses "heisse Eisen" heranwagt, muss erst einmal politische Stabilität und ein wenig Infrastruktur gegeben sein. Das kann schnell gehen oder auch nicht, es ist derzeit noch nicht absehbar. Wenn z. B. eine radikal islamische Regierung das Zepter übernimmt, die das Land soweit wie möglich gegen den Westen abschotten will und beispielsweise Bikiniverbote und Burkazwang beschließt, dann wird das mit Lybien und Tourismus ganz sicher nichts...
Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind. (Kurt Tucholsky)

Thorben-Hendrik

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29

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 14:29

Das könnte evtl. durch Embargos erschwert werden.


Das zumindest ist wohl nicht mehr der Fall.... :pfft:

Sina

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30

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 14:42

Ja - nicht mehr oder noch nicht wieder...das ist hier die Frage :denk: Momentan ist mir da alles noch zu unsicher und unstabil, um dem Land eine gute Prognose für eine touristische Zukunft zu geben. Mit meinen freundlich vermuteten 5 - 10 Jahren bis zu den ersten Schritten in Richtung Massentourismus war ich schon sehr optimisch. Kann aber auch schneller oder langsamer gehen. Oder halt gar nicht :denk:

Würdest Du dir jetzt in Lybien z. B. ein Ferienhaus kaufen? Günstig wäre es ganz sicher :dackel:
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Thorben-Hendrik

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31

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 14:48

Klar aber nur mit Meerblick und schönen Holzliegen mit Auflage! :thumbsup:

Sina

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32

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 17:24

Na dann mal los :go:
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ElBuitre

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33

Freitag, 28. Oktober 2011, 03:55

Mit Sinas Beitrag von 14.15 Uhr stimme ich voll überein - nur mag ich ihrer Einschätzung nicht folgen wie lange es dauern wird - das wird länger brauchen!

Und ich mag nicht Thorbens Einschätzungen in Bezug auf die AI Hotels folgen und das liegt nicht an der grünen Wiese, die in Wüstenländern eher selten sind! :ironic:

Es gibt in dem total ohne politischer Strukturen existierendem Land wichtigere Probleme als den Tourismus auf die Beine zu stellen! Und man sollte nicht vergessen - die haben Zeit und Geld um ihren Staat aufzubauen!

Sternedieb

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34

Donnerstag, 14. Juli 2016, 23:18

Viele Jahre später ...

Kein AI-Hotel oder einen Urlaubshimmel in Libyen in Sicht ... Ich gehen von vielen weiteren Jahren aus.

35

Freitag, 15. Juli 2016, 07:46

Bei der dort herrschenen Sicherheitslage wird es noch weit über ein Jahrzehnt brauchen - wenn es überhaupt jemals soweit kommt.