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Sonntag, 14. Februar 2016, 21:25

[Hotelbewertungen] Gaafu Alifu Atoll: Robinson Club Maldives

Hotelbewertungen, Kritiken bzw. Erfahrungen: Robinson Club Maldives auf Gaafu Alifu Atoll, Malediven



Bilder: 792
Bilder Pool: 23
Bilder Restaurant: 202
Fotos Sundowner Bar: 14
Bilder Strand: 106
Gartenbungalow: 19
Restaurant Das Edel: 43
Zimmer Allgemein: 143
Wasser Bungalows: 62

Hotelkategorie: 5 Sterne
Zimmer: 121 Bungalows
Eröffnung: 2009
WLAN: Ja - kostenlos

Kontakt / Adresse:
Robinson Club Maldives
Funamadua
Gaafu Alif Atoll 20219
Malediven
Telefon: +960 300 9095
Fax: +960 300 9093
Email: sales.maldives@robinson.de

Koordinaten:
0° 32' 6" N, 73° 11' 17" O


Wichtig:
Wir wollen hier keinerlei Fakebewertungen (positiv noch negativ) haben, und behalten uns die Löschung des jeweiligen Eintrags vor.

Sina

Master Amigo

Beiträge: 21 321

Wohnort: Neigschmeckt ins Schwabenland

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Sonntag, 14. Februar 2016, 22:08

Robinson Club Maldives - Januar 2016

Hotel Allgemein
Das Hotel verfügt über rund 100 Zimmer bzw. Bungalows und befindet sich auf der 107.000 m² großen Insel Funamadua im Gaafu-Alif-Atoll (Gaafu Alifu Atoll) in Nord Huvadhu im Süden der Malediven. Eine etwas längere Anreise muss man schon einkalkulieren, um an diesen Ort zu kommen, denn vom Flughafen Male aus sind es nach maximal 3 Stunden Wartezeit in der Lounge (Snacks und Softdrinks inklusive, Umkleide- und Duschmöglichkeiten vorhanden -> unbedingt leichte Kleidung und Flipflops zum Wechseln ins Handgepäck packen!) noch ca. 1 Stunde Inlandsflug mit der Fluggesellschaft Maledivian nach Kaadedhdhoo und im Anschluss noch ca. 30 - 45 Minuten Speedboatfahrt.

Mit unserem Gepäck hatten wir nach der Ankunft in Male bis zum Betreten des Hotelzimmers nichts mehr zu tun - das wurde uns von freundlichen Helfern komplett abgenommen.

In unserer Reisezeit war der Großteil des Publikums deutschsprachig, bei den wenigen chinesischen / asiatischen Gästen handelte es sich größtenteils um Honeymooner, die absolut unauffällig und ruhig waren. Einige Familien mit kleinen Kindern waren auch da, obwohl das Hotel nicht wirklich ein Kinderprogramm anbietet. Ob man einem Kleinkind wirklich die lange Anreise antun mag, sei mal so dahingestellt. Insgesamt war es ein sehr angenehmer Gästemix. Natürlich gibt es die für Robinson berühmten/ berüchtigten runden 8er - Tische im Restaurant für die, die sowas brauchen... aber glücklicherweise auch eine Vielzahl von lauschigen Zweiertischen für Paare, die keinen Wert auf Smalltalk legen und lieber unter sich sind. Sehr gut: Sowohl im Innenbereich als auch auf der Terrasse war je nach Wetterlage stets genug Platz für alle Gäste. Nur sehr selten wurde es mal "knapp". Trotzdem empfiehlt es sich (je nach Auslastung), zu den Mahlzeiten halbwegs pünktlich zu erscheinen, wenn man einen "schönen" Tisch haben möchte. Das ist aber auch schon fast der einzige Punkt, an dem man merkt, dass man sich eigentlich in einem Cluburlaub befindet. Der Robinson - Urlauber kommt halt pünktlich um 20.00 zum Essen und bleibt dann auch bis 21.30 sitzen. In der Zeit sind ja Wein, Wasser, Bier, etc. schließlich inklusive :pfft: Und dann wird irgendwie kurz vor Schluss nochmal das Weinglas bis obenhin vollgemacht und mehr oder weniger diskret zur Bar transportiert :mööööööp: . Finde ich ziemlich fragwürdig bzw. (freundlich formuliert) erbärmlich und peinlich, zumal die Nebenkosten an den Bars hier echt erträglich bzw. für maledivische Verhältnisse sehr human sind. Gehen solche Leute in Deutschland auch in Restaurants oder Bars und bringen ihre eigene Verpflegung in fester oder flüssiger Form mit?!?

Bei der Insel handelt es sich um eine "Barfußinsel", man kann theoretisch den gesamten Urlaub barfuß laufen, da viele Böden aus Sand bestehen. Mehr als Flipflops, evtl. Unterwasserschuhe und evtl. Sportschuhe (wenn man an Sportkursen teilnehmen oder den Fitnessraum nutzen möchte) braucht man nicht. Wirklich nicht. Leichte, legere, aber trotzdem gepflegte Kleidung sollte man dabei haben, lange Hosen am Abend werden nicht benötigt. Auch das Personal inkl. Management trägt schließlich Bermudas (manchmal auch luftige Saris) und Flipflops.

Verpflegung
Eigentlich hatten wir uns nach vorheriger Recherche zum Thema "Verpflegung Malediven" auf 14 Tage Tuna Curry, sehr viel sonstigen frischen Fisch in jeglicher Form, Reis, ab und an mal Huhn und vielleicht mal Pasta eingestellt und eher geringe Erwartungen. Wir haben sogar einige Tage vor dem Urlaub keinen Fisch mehr gegessen, weil wir dachten, dass wir uns im Urlaub damit "überfressen" würden. Alles unnötig - sicher haben wir im Urlaub sehr viel Fisch gegessen, weil wir das gerne mögen und der Fisch dort einfach sensationell frisch und gut war und auch die Currys waren allesamt sehr lecker... aber es gab noch sooooo viele Alternativen, dass auch Nicht - Fischesser, Vegetarier, Veganer, Allergiker und weniger experimentierfreudige Gemüter voll auf ihre Kosten kommen. Von Rindfleisch (auch Filet) über Ente über Schweineschnitzel über Wiener Würstchen, Weißwürste, Bacon zum Frühstück, etc. - es war wirklich alles da :shocked: Interessant zu beobachten war, dass die wenigen asiatischen Gäste sich gerne an den deutschen Spezialitäten bedienten, während die europäischen Gäste eher beim Fisch und bei den verschiedenen Currys, bei frischer, hausgemachter Pasta und bei der gut gemachten Pizza (teilweise kam diese auch als Flammkuchen daher und konnte auch in dieser Form durchaus überzeugen) anzutreffen waren.

Der deutsche Küchenchef ist mit seinen fast 30 Jahren der jüngste Küchenchef bei Robinson weltweit und führt ein internationales Team. Dafür erstmal ein Riesenkompliment. Auf den Buffets morgens, mittags und abends fehlt es an nichts - wer da meckert, dem ist echt nicht mehr zu helfen. Ok... ich hätte mir gewünscht, dass zum obligatorischen Dessertlöffel mittags und abends noch eine Dessertgabel eingedeckt worden wäre... aber dieser Punkt ist dermaßen lapidar, dass ich auch vor Ort nicht daran gedacht habe, das zu erwähnen. Also nicht wirklich relevant für uns und "Meckern" auf SEHR hohem Niveau.

Es wird sich jedenfalls perfekt auf jede Nationalität, jeden Geschmack und alle Bedürfnisse eingestellt und die Auswahl ist riesig, man wird allen Gästen und ihren verschiedenen Geschmäckern mehr als nur gerecht. Zum Frühstück gibt es neben vielen anderen Dingen z. B. frisch gebackenes Vollkornbrot, verschiedene hausgebackene Brötchen, Laugengebäck (!), Schwarzwälder Schinken (!), Aufschnitt aus Schweinefleisch, Leberwurst, Räucherlachs (!!!!!), Bircher Müsli, eine gut gemachte Eierstation, frische Säfte, etc. pp.. Mittags und abends setzt sich die große Auswahl fort. Selbst ab und an Erdbeeren und grüner Spargel fehlen nicht und das hätte ich auf den Malediven nun echt nicht erwartet. Das Hotel verfügt neben der auf den Malediven erforderlichen Alkohol - Lizenz auch über eine Schweinefleisch - Lizenz, d. h., es darf offiziell Schweinefleisch einführen und den Gästen anbieten. Wir selbst brauchen nun nicht unbedingt Schweinefleisch und essen es daheim auch eher selten - aber Geschmäcker und Bedürfnisse sind ja bekanntlich verschieden und es ist schön, dass an alles und jeden gedacht wird. Und... ganz ehrlich...: Als Gag auf den Malediven mittags (dann ist es in D ja noch vor 12.00, also passt das schon :D ) mal Weißwurst mit süßem Senf, frischer Brezel und einem Hefeweizen (0,5l - US$ 9,- + Tax und Service-Fee) dabei ist auch mal nett :D Das Fleisch wird übrigens größtenteils aus Deutschland importiert, Fisch (außer Lachs - aber wer braucht den auf den Malediven schon :mööööööp:. Es gab ihn aber trotzdem als Räucherlachs auf dem Frühstücksbuffet.) kommt täglich frisch von lokalen Fischern und Gemüse/ Obst wird teils selbst im Hotelgarten angebaut, teils von der Einheimischen - Insel in der Nähe bezogen.

Hier ist Showcooking auch wirklich Showcooking - an verschiedenen Stationen kann man sich komplett frisch zubereitete und hübsch angerichtete Portionen holen. Eigentlich merkt man kaum, dass die Mahlzeiten in Buffetform stattfinden, denn Gedränge oder nervige Warteschlangen gibt es kaum bis gar nicht. Der einzige Unterschied zu A la Carte ist, dass man sich sein Essen halt selbst holt und anstelle einer Speisekarte die sauberen Kochstationen der Köche sowie bei Fragen und Wünschen gleich den persönlichen Kontakt hat, genau sieht, was einen erwartet und dass individuelle Wünsche auch direkt umgesetzt werden. Alles sehr entspannt und alles sehr lecker!

Jede Woche findet 1x das Captain's Dinner statt - bei uns abwechselnd in Menü- oder Buffetform. Das Galamenü war schon super, das Galabüffet hat das Ganze aber noch getoppt. Zu jeder Speise an den Showcooking - Stationen gab es glasweise den passenden Wein, den man sich mit einer "Klammer" praktischerweise an den Teller klemmen konnte, um alles heile zum Tisch zu bringen. Sehr schöne Idee und nur eines von vielen Details, die den Abend ganz besonders gemacht haben!

An einem Abend haben wir uns auch das Wagyu - Menü im A la Carte - Restaurant "Edel" direkt am Strand gegönnt. Angesichts der perfekten Küchenleistung und der super Fleischqualität für US$ 99,-/ Person absolut in Ordnung und ein gutes Preisleistungsverhältnis. 1x wöchentlich findet im "Edel" auch ein Barbecue - Dinner statt, wenn das Wetter mitspielt. Auch hier wird viel Aufwand betrieben, um es den Gästen recht zu machen.

Insgesamt hat mich die Verpflegung mehr als nur positiv überrascht. Wirklich was vermisst habe ich nicht.

Die Verpflegung läuft unter "Vollpension made by Robinson", d.h., zu den Mahlzeiten sind Softdrinks, Bier und ein hier durchaus gut trinkbarer Hauswein inklusive. Die Nebenkosten an den Bars würde ich für maledivische Verhältnisse als angemessen bzw. human bezeichnen. Wenn man bedenkt, was für ein logistischer und finanzieller Aufwand erforderlich ist, um alles auf die Insel zu bringen... :pfft: Wer sich so einen Urlaub gönnt, der sollte sicher auch noch US$ 6,- für ein Glas Wein oder 10,- -bis 14,- US$ (+ Tax und Service) für einen guten Cocktail übrig haben. Aperol Spritzz gab es zu unserer Überraschung übrigens auch.

Service
Bei Ankunft wurden wir am Bootssteg gleich vom Direktor und vom Gästebetreuer empfangen, die angesichts der ungünstigen Witterung gleich mit Regenschirmen und einem kleinen Willkommenspräsent bereit standen und uns sowie ein anderes Paar direkt zum Abendessen ins Restaurant führten. Um das Gepäck kümmerten sich die netten Bellboys. Während des Essens gab es schon gleich in netter, entspannter Runde ein paar Infos, der Check In im Anschluss war bei einem Glas Sekt und etwas Fingerfood schnell erledigt, wir wurden aufs Zimmer gebracht und dann konnte der Urlaub bzw. erstmal die Erholung von der Anreise losgehen.

Im Team arbeiten Mitarbeiter aus 17 Nationen und es scheint mir ein absolut harmonisches Zusammenspiel zu sein. Der deutsche Clubdirektor ist sehr präsent, genauso wie die Gästebetreuung. Regelmäßige Management - Runden (oft inkl. Direktor) um die Insel, bei denen den Gästen Sekt auf Eis oder Obstspieße an die Liegen gebracht werden, gehören zum Standard und sind nur eines von vielen Details, die uns den Aufenthalt sehr angenehm gemacht haben. Ich will nicht zuviel verraten, denn das, was das Team dort leistet, ist fast schon unglaublich und das muss man einfach selbst erlebt haben. Auch die Jungs im Restaurant und an den Bars waren einfach nur gut und teilweise sogar deutschsprachig. Nicht zu vergessen unsere Putzengel und vor allem die Gärtner, die immer mal wieder frisch aufgeschlagene Kokosnüsse anboten und Strand und Garten sehr sauber gehalten haben - alle haben 150% gegeben und wirkten hochmotiviert. Dank eines besonders engagierten Gärtners hat unser Hasenbär jetzt sogar einen eigenen Dhoni :love: Wobei die Motivation natürlich mit ein paar Gummibärchen und ein paar mehr als nur verdienten Dollar Trinkgeld noch gesteigert werden bzw. Dank für die Bemühungen um jeden einzelnen Gast ausgesprochen werden kann - wie überall auf der Welt. Gab es eine Diskussion um gewisse Punkte, so wurden diese nach einem deutlichen Gespräch sofort gelöst und es war alles perfekt.

Zimmer
Wir bewohnten einen Strandbungalow. Das war für uns wohl die beste Wahl. Man wacht morgens auf, schaut vom Bett aus direkt auf den Strand und das Meer, hat seine eigenen Holzliegen mit bequemen Auflagen und seinen Schirm direkt vor der großen Terrasse mit guter Entfernung zu den Nachbarn und alles ist gut. Unser Zimmer war sehr geräumig, im großen, halboffenen Bad gab es eine Dusche unter freiem Himmel, einen Jacuzzi, eine weitere "normale" Dusche mit Überdachung, 2 Waschbecken, etc. - perfekt für uns. Zum Restaurant und zu den Bars hatten wir es auch nicht weit, besser hätten wir es wohl nicht treffen können. Pro Tag und Zimmer sind 1l Trinkwasser inklusive, wobei man auch das Leitungswasser aus der hoteleigenen Entsalzungsanlage zum Zähneputzen verwenden und in kleinen Mengen durchaus trinken kann. Den Kühlschrank auf dem Zimmer kann man sich nach Bedarf gegen humane Gebühr nach Wunsch auffüllen lassen. An der Sauberkeit gab es nichts zu bemängeln, genug Staurraum war vorhanden. Sogar unsere großen Koffer passten locker in den Schrank, waren so ausser Sichtweite und erinnerten nicht jeden Tag daran, dass der Urlaub irgendwann vorbei ist.

Die Betten waren auch sehr bequem. Ok, dass die offene Seite vom Bettdeckenbezug nicht immer am Fußende, sondern oft auf der Seite (meist auf "meiner") war, war etwas ungewohnt, aber das kann man ja leicht selbst ändern, indem man die Decke einfach dreht. In den kostenlosen Safe passte leider kein handelsüblicher Laptop, aber das ist ja oft so. Auf unserem Zimmer befanden sich auch 2 Adapter (dreipolig). Im Normalfall reichen die vollkommen aus, da wir aber doch etwas mehr Technik dabei hatten, hatten wir auch noch einen eigenen Adapter dabei. Ich bin mir aber sicher, dass man an der Rezeption bei Bedarf sicher noch Zusatzadapter bekommt, falls nötig.

Sport / Unterhaltung
Diesen Punkt kann ich nur sehr bedingt bewerten, da wir keine Cluburlauber sind und uns von Animation eher fernhalten. Das bisschen, was ich gesehen habe, hat mir allerdings gezeigt, dass das Animationsteam seinen Job versteht. Schnorchelausrüstung (Brille, Schnorchel, Flossen) kann man kostenlos an der Wassersportstation ausleihen, wer kein sicherer Schwimmer ist, kann sich noch eine Poolnudel vom Pool holen und sich sicherheitshalber und zwecks "Oberwasser" unter die Arme klemmen. Alle paar Tage findet vormittags eine "Aperitif - Party" im Pool statt, bei der auf eine angenehm ruhige und stilvolle Art Sekt und ein paar Antipasti im Pool serviert werden. Der Küchenchef höchstpersönlich kommt dabei mit seinem "schwimmenden Buffet" zu den Gästen, eine "schwimmende Bar" gehört auch mit dazu. Zusätzlich wird eine Slackline über den tiefen Teil des Pools gespannt, wo man bei Bedarf sein Glück versuchen kann. Wer mag, kann im Anschluss das Mittagessen ausfallen lassen und stattdessen frische Burger am Pool essen. Alles sehr entspannt und unaufgeregt.

Apropos Pool: Hier war meist eher wenig los. Der Pool ist mit seiner SwimUp - Bar zwar nett, aber natürlich kann er nicht mit dem Strand mithalten. Lästige Liegenreservierung findet hier nicht statt und das ist auch gut so. Auch am Strand gibt es für die Gäste, die keinen Strand- oder Wasser - Bungalow gebucht haben, mehr als ausreichend bequeme Liegen und Sonnenschirme.

Nett ist auch die regelmäßige "White Party" nach dem Abendessen mit guter Livemusik & Tanz. Sehr schön dabei finde ich, dass das komplette Management nicht nur zur Eröffnung des Abends beim obligatorischen Clubtanz (das gehört natürlich mit dazu - aber man muss ja nicht mitmachen, es wird einem dankenswerterweise nichts aufgezwungen und nett anzuschauen ist dieses kleine Event zugegebenermaßen schon :ironic: ) dabei ist, sondern auch im Anschluss noch auf der Tanzfläche bzw. an der Bar zu finden und immer ansprechbar ist. Alles insgesamt sehr stil- und niveauvoll und weit entfernt vom klassischen Cluburlaub und seinen Klischees. Apropros Clubtanz: Eigentlich halte ich sowas für komplett überflüssig. ABER: Wenn man hier sieht, dass auch die Kellner hinter der Bar, die Köche und teilweise sogar die Gärtner/ Housekeeping mittanzen oder auch die Übungen vom Aquagym als "Trockenübung" mit absolvieren und wenn man in die Gesichter der Leute schaut, dann geht einem auch nach über 20 Jahren Tourismus noch das Herz auf. DAS ist Teambuilding, Motivation und Gästebegeisterung in Perfektion!

Sehr nett war auch der allabendliche Sundowner an der Sundowner - Bar, teilweise mit DJ oder dezenter Live - Musik. Das haben wir uns eigentlich jeden Abend gegönnt. Auch die "ruhigen" Abende mit guter Live - Musik an der Bar waren sehr nett und angenehm.

Nicht verpassen sollte man den Rundgang mit dem Hoteldirektor, wo man hinter die Kulissen der Insel geführt wird und allerlei zur Infrastruktur gezeigt und erklärt bekommt. Hierbei bitte nicht die Flipflops vergessen, hinter den Kulissen kann schonmal eine Schraube oder ein Nagel am Boden liegen!

Mehr haben wir vom Entertainment nicht genutzt.

Business
Die kostenlose Internetverbindung war bei uns meist recht passabel, tat sich allerdings etwas schwer mit größeren Dateien. Aber insgesamt besser als gedacht und in diesem kleinen Paradies gibt es Wichtigeres als Internet, weshalb es für Urlaubszwecke auch reichte.

Zusätzliche Tipps und Zusammenfassung
Eigentlich wollte ich nie in einen Robinson - Club. Dieses Club - Getue, was ich befürchtete, diese runden Achtertische mit Dampfplauderrunden... diese ganzen Klischees haben mich bislang eher abgeschreckt. Im Robinson Maldives ist das alles etwas anders, wohl auch aufgrund der Größe und der Lage des Clubs und nicht zuletzt wegen des grandiosen Teams. Ich würde das Ganze als eine Mischung aus Robinson und Sensimar bezeichnen (=Robimar :D ) - alles kann, nichts muss... und man hat auf jeden Fall seine Ruhe, wenn man das will und Entertainment, wenn man mag. Alles ganz unaufdringlich und ungezwungen. Ich würde nun nicht gerade irgendeinen Robinson blind buchen, nur weil Robinson davor oder dahinter steht - aber die Umsetzung auf den Malediven als "Robinson light" hat mir extrem gut gefallen. Endlich mal ein Urlaub, in dem man wirklich komplett seine Ruhe und seine Privatsphäre hat und sich nicht darüber aufregen muss, dass Miturlauber das Traumziel zum Ballermann erklären. Es ist zwar nicht günstig - aber vom Preisleistungsverhältnis im maledivischen Vergleich absolut ok und jeden Cent wert.

Mit welchem Veranstalter sind Sie verreist?
Kein Veranstalter

Stimmten die Katalogangaben?
Ja

Buchungsart:
Individuell

Reisebüroart:
Online

Preis-Leistungs-Verhältnis:
Angemessen

Würden Sie das Hotel weiterempfehlen?
Ja

Art und Grund des Aufenthaltes
Urlaub

Dauer des Aufenthaltes
14 Tage
Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind. (Kurt Tucholsky)

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Montag, 15. Februar 2016, 07:05

Danke für den tollen Bericht! Genau deswegen lieben wir Robinson Urlaub! Alles kann, nichts muss! Das ist in anderen Clubs übrigens auch so. Mir ist nur die Anreise auf die Malediven zu lang, ich kann kein Schiff betreten. Dann ist es wahrscheinlich nicht das richtige für uns
Eintracht Frankfurt
08/17 Robinson Jandia Playa

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »anke« (15. Februar 2016, 07:07)


Sina

Master Amigo

Beiträge: 21 321

Wohnort: Neigschmeckt ins Schwabenland

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4

Montag, 15. Februar 2016, 12:58

Die Anreise ist überhaupt kein Problem - spätestens, wenn man dann beim Essen sitzt und allerspätestens wenn man am nächsten Morgen aufwacht und noch aus dem Bett das Meer sieht, ist der Flug vergessen. Ums Bootfahren kommt man auf den Malediven naturgemäß nicht herum :ironic:

Was mir noch einfällt: In anderen Robinson - Clubs ist es wohl scheinbar üblich, dass man sich im Restaurant auch die Getränke selbst holt. War bei uns netterweise nicht so, der Kaffee zum Frühstück und die Getränke während der sonstigen Mahlzeiten wurden serviert :TOP:
Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind. (Kurt Tucholsky)

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Montag, 15. Februar 2016, 15:03

Ist unterschiedlich mit den Getränken. In unserem "Stammclub" bekommen wir auch die Getränke gebracht . Es hängt auch ein bisschen davon ab, ob viel los ist im Restaurant. Bei 450 Zimmern, also ca. 900Gästen wird es schwer allen den Kaffee zu servieren! Da ist es auf den Malediven sicher gemütlicher und einfacher diesen Service zu bieten.
Eintracht Frankfurt
08/17 Robinson Jandia Playa

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »anke« (15. Februar 2016, 15:08)