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Mittwoch, 1. Juli 2015, 08:11

Urlaub in Griechenland - Praktische Tipps und Hinweise für den Griechenland-Aufenthalt

Pünktlich zum Beginn der Sommerferien hat sich die Krise in Griechenland zugespitzt. In diesem Thread sollen die Fragen zu Reisen nach Griechenland in dieser für das Land kritischen Phase gestellt und natürlich auch beantwortet werden. Bitte nutzt diesen Thread ausschließlich für konkrete Fragen, Tipps und Hinweise. Für alles andere gibt es im Forum Platz genug.

Wir haben im nachfolgenden Beitrag in einer Liste, sehr kurz, die aktuellen Hinweise zusammengefasst. Bei Bedarf wird diese ergänzt - gerne auch mit Tipps von Euch.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »revealmap« (1. Juli 2015, 08:12)


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Mittwoch, 1. Juli 2015, 08:12

Rücktritt vom Urlaub
Nach aktuellem Stand sehen die Reiseveranstalter keinen Grund für eine Stornierung des gebuchten Urlaubs.

Auswirkungen auf Pauschalreisen
Die Auswirkungen wären wohl eher gering. Touristische Leistungen wie Flüge, Hotels oder Bustransfer sind vom Veranstalter eingekauft und vertraglich abgesichert. Durch die mögliche Zahlungsunfähigkeit des Landes können Probleme beim Bezug von Importwaren entstehen Wer einen Mietwagen bucht, sollte sich dann nach eigenen Tankanlagen des Autovermieters und der Benzinversorgung vor Ort erkundigen.
Hier geht's zu den Hinweisen von Thomas Cook (Neckermann Reisen, Thomas Cook, ÖGER TOURS, BUCHER Last Minute und Air Marin).

Bargeldversorgung in Griechenland
Das Land hat Kapitalverkehrskontrollen eingeführt und die Banken bleiben mindestens diese Woche geschlossen.
Griechische Bürger können am Automaten nur noch bis zu 60,00 € am Tag abheben. Diese Grenze gilt für Ausländer nicht.
In der Praxis kann es aber trotzdem passieren, dass der EC-Automat leer ist. Deshalb ist es ratsam etwas mehr Bargeld in kleinen Scheinen mitzunehmen – aber auch nicht so viel, dass ein Diebstahl ein herber Schlag wäre. Bargeld wird in Griechenland ohnehin gerne angenommen. Zusätzlich ist es empfehlenswert eine EC-Karte und mindestens eine Kreditkarte mit sich zu führen, um in jedem Fall zahlungsfähig zu sein.

Mit welcher Währung kann nach einem "Grexit" bezahlt werden
Experten rechnen damit, dass der Euro auch nach einem Austritt aus der Eurozone noch eine gewisse Zeit weiter gültig wäre.

Krankenversicherung
Egal ob die Reise nach Griechenland oder in ein anderes Land führt, eine Auslandskrankenversicherung ist sehr empfehlenswert. Angesichts der klammen Finanzlage der griechischen Krankenhäuser ist es gut, wenn es an der Zahlungsfähigkeit des Patienten keinen Zweifel gibt. Es wird empfohlen, benötigte Medikamente, soweit möglich, in den Urlaub mitzunehmen.


Reisehinweise des Auswärtigen Amtes
Aktuelle Reisehinweise des Auswärtigen Amtes gibt es hier.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »revealmap« (1. Juli 2015, 19:07)


3

Mittwoch, 1. Juli 2015, 08:25

Kein kostenloses Storno wegen drohendem Grexit

Auch wenn
Griechenland-Urlauber derzeit sorgenvoll wegen eines Grexit nach Hellas
blicken, eine kostenlose Stornierung einer gebuchten Pauschalreise lässt
das Reiserecht gem. § 651j BGB nicht zu. Weder die gebuchten
touristischen Leistungen des Reiseveranstalters noch die Sicherheit der
Reisenden sind objektiv erheblich gefährdet, so dass ängstliche Kunden,
welche trotzdem stornieren, mit einer Stornorechnung entsprechend den Geschäftsbedingungen des Veranstalters rechnen müssen.


Fallen wegen eines Streiks trotzdem Reiseleistungen einer Pauschalreise aus, ist der Veranstalter verpflichtet, den Reisepreis anteilig zurückzuzahlen.
Freedom's just another word for nothing left to lose...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dodo« (1. Juli 2015, 08:28)


4

Mittwoch, 1. Juli 2015, 13:36

Medikamente

Obwohl große Pharmafirmen Griechenland weiterhin mit Medikamenten beliefern wollen, sollen sich ebenso wie vor Banken vor den Apotheken Schlangen gebildet haben. Etliche Patienten wollen sich "für alle Fälle" Vorräte anschaffen. Es wird empfohlen, benötigte Medikamente, soweit möglich, in den Urlaub mitzunehmen.

Quelle: Pressemeldungen
„I'd agree with you. But then we'd both be wrong.“
Unbekannte Herkunft

CharlyB

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5

Mittwoch, 1. Juli 2015, 14:46

Da ich jüngst aus Rhodos zurück bin , hatte ich ein Barkontingent von knapp 1000,-€ für die 13 Tage mitgenommen fast die Hälfte habe ich zu Hause wieder eingezahlt. Grund war das fast alle Geschäfte mit meiner Visakarte einverstanden waren.
Wenn ich jetzt wieder verreisen würde wär ich wieder mit der Barschaft unterwegs.
Die Welt ist unser Feld, dazu muss man kein Bauer sein; könnte aber hilfreich sein.

Thorben-Hendrik

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6

Freitag, 3. Juli 2015, 10:02

**** Einkopierter Text entfernt****

Edit by Travelamiga: Bitte Copyright beachten und keine Pressetexte einkopieren!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Travelamiga« (3. Juli 2015, 10:48)


7

Donnerstag, 11. August 2016, 12:42

Viele Urlauber wissen nicht, dass es in Griechenland auf einige wenige "Artikel" kontrollierte Höchstpreise gibt, die nicht überschritten werden dürfen. (gelten nur für den "stehenden" Verzehr !)
So kann man sich in Griechenland (im Gegensatz zu anderen Ländern :ironic: ) an z.B. Flughäfen auch mal ein Wasser gönnen :pfft:
Trinkwasser 500 ml = 0,50 € / 750 ml = 0,75 €
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk:

Sina

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8

Donnerstag, 11. August 2016, 12:50

Gilt das auch für die Käse - Schinken - Toasts an Flughäfen? Die kosten seit Jahren konstant € 1,25 oder € 1,45 (hab es nicht genau im Kopf - ich meine, es sind € 1,25), während andere Snacks zwar nicht abnormal, aber doch deutlich teurer sind :denk:
Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind. (Kurt Tucholsky)

9

Donnerstag, 11. August 2016, 13:51

Hey, gut bemerkt :thumbsup: :ironic:

Toast/Sandwich mit Käse, gebacken oder nicht = 1,25 €
Toast/Sandwich mit Käse und Schinken, gebacken oder nicht = 1,45 €
Griechischer Kaffee = 1,20 €
Filterkaffee = 1,30 € / Espresso = 1,45 €
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Sina

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10

Donnerstag, 11. August 2016, 14:42

Wenn man es weiß, ist es gut - gerade die Toasts werden an den Flughafenbars gerne mal etwas versteckt angeboten, damit man sie nicht gleich sieht und was Teureres nimmt (was aber meist nicht besser schmeckt als die Toasts) :ironic:
Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind. (Kurt Tucholsky)

11

Freitag, 30. Dezember 2016, 19:17

Im November 2016 wurden die Zigarettenpreise in Griechenland um 20 Cent/Packung erhöht und ab Februar 2017 werden Zigaretten nochmals um 30 Cent/Packung erhöht.
Ab 01.01.2017 verdient der griechische Staat 90% (!) am Zigaretten-Einzelhandelspreis durch Sonderverbrauchssteuer und MwSt.
Seit 2010 ist das die neunte Erhöhung und proportional zu den Erhöhungen wurden tausende Arbeiter/Angestellte in der Tabakbranche entlassen. Hinzu kommt, dass von rund 11.000 Kisoke die es mal gab, nur noch ein Drittel übrig bleiben wird.

Die Sonderverbrauchssteuer auf Benzin wird 2017 um 3 Cent/Liter erhöht und bei Diesel um 8 Cent. Ebenfalls erhöht wird die Steuer auf Kaffee und es wird eine neue Steuer auf Festnetztelefonie geben. Die ursprünglich ermäßigte MwSt auf einigen Inseln wird ebenfalls aufgehoben.
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Sina

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12

Freitag, 30. Dezember 2016, 20:49

Hui. Bislang waren Zigaretten in Griechenland noch vergleichsweise günstig, die Schachten Gaulloises kostete im Oktober 2016 noch € 3,50.

Die Kioske/ Peripteros verkaufen ja in aller Regel weit mehr als nur Zigaretten und sind auch eine Art sozialer Dreh- und Angelpunkt - ich hoffe, dass weit mehr davon überleben als Du schreibst. Es wäre sehr schade, wenn diese urgriechischen Institutionen aus dem Straßenbild verschwinden würden. Jeder einzelne ist für sich ein Stück griechische Lebensart, man muss sich nur mit etwas Zeit, Muße und Gelassenheit darauf einlassen und sollte auch keinen Plausch mit dem Betreiber verpassen.

Die steigenden Benzinpreise werden auch Einfluss auf sonstige Preise wie z. B. Lebensmittel haben. Irgendwie müssen die ja in die Geschäfte, etc. kommen :pfft:
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13

Freitag, 30. Dezember 2016, 21:22

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Vor 2010 gab es mehr als 11.000 Kioske.
Die sind auf 6000 geschrumpft und es wird erwartet, dass weitere 3000 schließen müssen.

http://www.griechenland-blog.gr/2016/12/…teurer/2139097/

bzw

http://www.dikaiologitika.gr/eidhseis/oi…fevrouario-2017
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Sternedieb

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14

Freitag, 30. Dezember 2016, 21:32

Vor 2010 gab es mehr als 11.000 Kioske.
Die sind auf 6000 geschrumpft und es wird erwartet, dass weitere 3000 schließen müssen.



Nur kurz als Zwischenfrage. Konnte das ggf. auch daran liegen, dass die Kioske nun auch Quittungen ausstellen müssen?

15

Freitag, 30. Dezember 2016, 22:36

undefined

Glaube ich nicht, denn das Kiosksterben begann weit bevor die Quittungspflicht war.
Ich habe gelesen dass mittlerweile ca. 30% der Zigaretten über den Schwarzmarkt laufen :pfft:
Je öfter die Zigaretten teurer wurden desto höher war die Schwarzmarktquote
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Sternedieb

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16

Freitag, 30. Dezember 2016, 22:48

Je öfter die Zigaretten teurer wurden desto höher war die Schwarzmarktquote


Klar, ist in Deutschland ebenso ... das Zauberwort nennt sich Prohibition :püh:

CharlyB

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17

Samstag, 31. Dezember 2016, 07:08

:denk: ich dachte das der Verkauf von Tabakwaren in D legal ist , gut ich werde sofort meine bessere Hälfte vom Tabakkonsum befreien :wech:
Die Welt ist unser Feld, dazu muss man kein Bauer sein; könnte aber hilfreich sein.

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Donnerstag, 17. August 2017, 09:21

Ab 2018 wird es auf Plastiktüten eine Abgabe von 3 Cent (ab 2019 = 7 Cent) geben.

Desweiteren werden die "berühmten" Olivenöl-Fläschchen angeblich von den Tavernentischen verschwinden.
Stattdessen darf nur Olivenöl in versiegelten und etikettierten Einweg"behältern" auf den Tisch stehen.

Da kann man nur gratulieren :thumbsup:
Einerseits soll der Plastiktütenmüll gesenkt werden und andererseits schafft man neuen Müll in Form zig-tausender Einwegflaschen :Günni:
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk:

19

Donnerstag, 17. August 2017, 10:03

In Spanien war das 2014 schon ein Thema:

Nachfüllbare Ölkaraffen sind in Spanien verboten.

Ob das umgesetzt wurde?
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Unbekannte Herkunft

20

Donnerstag, 17. August 2017, 11:01

Zumindest stehen die Strafen von 2000.-€ schon fest. :ironic:
In Griechenland ist es ja nicht selten, dass Tavernenbesitzer ihr Olivenöl auch selber produzieren.
Jetzt müssten sie das Öl in kleine 100ml-Flaschen abfüllen, versiegeln und edikettieren :Nope:
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene :denk: