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1

Freitag, 7. April 2017, 23:32

Urlaubsreise in die Gegend von Bavaro / Punta Cana: Malariaprophylaxe?

Hallo,

da ich widersprüchliche Anweisungen habe was eine Malariaprophylaxe (Malarone ab 1 Tag vor der Reise bis 1 Woche nach der Reise einnehmen) anbelangt, weiss ich nicht so richtig welche ich befolgen soll.
Mein Hausarzt, der sich sehr gut in der Reisemedizin auskennt, meint, es sei nicht nötig, ich solle aber in der Travel Clinic nachfragen. Das habe ich getan und man hat mir gesagt ich müsse sie propohylaktisch einnehmen. Die selbe Aussage in der Apotheke in der ich das Medikament gekauft habe.
In der DomRep-Botschaft hat man mir gesagt, es sei nicht notwendig.

Hat jemand Infos über die aktuelle Situation?

Mit freundlichen Grüßen
Aloha

Sternedieb

Master Amigo

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2

Freitag, 7. April 2017, 23:46

Für die Gegend um Punta Cana /Bavaro brauchst du keine Malariaprophylaxe.

Fakt - allerdings ich kein Arzt un übernehme keine Verantwortung. :ironic:

Aber es wäre mir komplett neu, dass Punta Cana ein Malaria-Gebiet ist und auch auf der Seite des AA habe ich nichts davon gefunden. Meines Wissens nach ist das Gebiet um Punta Cana - Malaria frei ...

Sternedieb

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3

Samstag, 8. April 2017, 00:05

Kleiner Nachtrag ... ich war nun sehr viele Male in diesem Land. Sollte eine Malariaprophylaxe dafür angeraten sein - würde ich mir ein anderes Ziel suchen.

Mein Rat (Laie) - lass das weg, macht kein Sinn und meist wird man nur so müde, dass man nichts mehr vom Urlaub hast.

Und dein Hausarzt ist so wie ich, er gibt dir einen Rat - kann aber keine Verantwortung übernehmen. Denn ein gewisses Risiko hast du immer.... :ironic:

4

Samstag, 8. April 2017, 13:39



Mein Rat (Laie) - lass das weg, macht kein Sinn und meist wird man nur so müde, dass man nichts mehr vom Urlaub hast.


Malarone ist gut verträglich und macht nicht müde - jedenfalls uns nicht und auch sonst keinen den ich kenne. Im Gegensatz zu Lariam, das ja deutlich mehr Nebenwirkungen hat.

5

Samstag, 8. April 2017, 14:20

Ich habe mir für meine 1 Jahresreise damals Prophylaxe vom Artzt geben lassen, nach 3 Monaten stellte ich fest, er hat sich verrechnet und ich hatte nichts mehr.
Habe alles überlebt und die alte Anglerweisheit (mit viel Glauben) Vitamin B6 genommen, und hatte nicht einen Mückenstich in Papua Neuguinea, Borneo oder überhaupt
in den Tropen.
Da ich danach selbst Angler wurde, hat sich das tatwahrhaftig bewährt.
Ausserdem muss Du bei einem akuten Befall, eh sofort zum Arzt und dieser ist in deiner Region sicherlich nicht weit.
Eine Vorbeugung halte ich für völlig Sinnlos.
Freedom's just another word for nothing left to lose...

Sternedieb

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6

Dienstag, 11. April 2017, 23:14

Übrigens:

Das Auswärtige Amt schreibt übrigens:

Zitat

Es besteht ein geringes Risiko im ganzen Land, v.a. in den westlichen Provinzen (Azua, Bahoruco und Dajabón) und in La Altagracia (Punta Cana). Als malariafrei gelten die größten Städte des Landes, Santo Domingo und Santiago. Die Übertragung von Malaria tropica ist möglich und wird auch bei Touristen berichtet. Bei gleichzeitig erhöhtem Risiko für andere, durch Mücken übertragene Infektionen ist auf konsequenten Mückenschutz zu achten.

7

Sonntag, 16. April 2017, 02:28

Hallo,
wir (meine Tochter und ich) sind in der DomRep und nehmen Malarone, prophylaktisch, weil man uns das in der Travel Clinic so gesagt hat.
Da ich zwei Tage lang Kopfschmerzen hatte, wobei dieser Schmerz mir beinahe fremd ist, und das eine der Nebenwirkungen ist, habe ich eine Mail an die Travel Clinic geschickt, die mir geantwortet hat, ich muesse die Prohphylaxe weiterfuehren.
Sie haben eine Karte angehaengt, aus der hervorgeht, dass das groesste Risiko, wie zu erwarten, an der Grenze zu Haiti besteht, und es im Rest des Landes ein variables Risiko gibt.
Ein erhoehtes Risiko in der Provinz AltaGracia, in der wir uns aufhalten, von dem ich auch erfahren habe, geht nicht daraus hervor. Die Karte ist auch nicht datiert.
Ich hatte Uebrigens bei renommierten deutschen Instituten recherchiert, und bin auf eine Seite mit Informationen von 2013 oder 2014 gestossen.
Mit freundlichen Gruessen
Aloha

Sina

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8

Sonntag, 16. April 2017, 22:11

Wir waren schon viele Male in der Gegend und haben NIE irgendwelche Malaria - Mittel eingenommen. Passiert ist uns nie was - abgesehen von gelegentlichen Reiseerkrankungen, die den Verdauungstrakt betreffen. Ist aber auch klar - ein Hotel - Frühstücksbuffet ist eine andere Hausnummer als das, was man daheim so frühstückt und die frische Ananas ist einfach unwiderstehlich lecker. Ist unser Körper aber nicht gewöhnt und er wehrt sich dagegen. Papaya mit Joghurt (aus dem verschlossenen Portionsbecher, nicht aus der großen Schüssel) ist besser. Mückenspray (Off! oder Osi (erhältlich in örtlichen Apotheken und Shops), Autan ist witzlos) waren hingegen in den Abendstunden unsere stetigen Begleiter :pfft:
Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind. (Kurt Tucholsky)

Fitschi

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9

Sonntag, 16. April 2017, 22:34

Ohne jetzt irgendwelchen Kliniken / Ärzten usw. Böses unterstellen zu wollen, aber deren Meinungen sind so unterschiedlich wie die Menschen.
Manche wollen einem alles "reindrücken" ...ist ja auch Ihr Profit ,andere beraten wirklich gut (mein Eindruck) ohne zwingend was verkaufen zu wollen.
Letztendlich muß trotzdem jeder für sich entscheiden wie weit er sich absichert.
Wir legen großen Wert auf guten Insektenschutz, sowohl für den Körper als auch für die Kleidung und sind damit bisher recht gut gefahren. Kein verdammter Moskito traut sich an uns ran :ironic:
Der "Normalurlauber" in touristisch erschlossenen Gegenden ist natürlich viel weniger gefährdet als jemand der sich abseits der Touristenpfade bewegt. In Hotels wird regelmässig gegen die Biester vorgegangen.
Bei einem Zelturlaub in Malariaverseuchten Gebieten würde ich eventuell auch vorsorgen ,aber so......nein.....zu Tode gefürchtet ist auch gestorben......
Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Heinrich Heine

10

Montag, 17. April 2017, 16:53

Hallo,
mit fuerchten hat es nichts zu tun und die Travel Clinic in Luxemburg hat keinen Profit an dem Malarone das wir einnehmen.
Das Problem fuer mich ist, mich, wider besseres Wissen, ueber einen mit Sicherheit nicht kommerziell motivierten aerztlichen Rat hinwegzusetzen, besonders wenn er ein zweites Mal bestaetigt wurde.
Wir haben Ausfluege gemacht, ins Innere der Halbinsel Samana, wo wir mit der tropischen Natur, Einheimischen und Pferden in Kontakt gekommen sind (Salto del Limon). Das koennten wohl Bedingungen sein wo das Risiko erhoeht ist.
Und da unser Aufenthalt am Mittwoch zu Ende ist, wird fuer uns persoenlich dieses Thema sowieso bald abgeschlossen sein, wobei wir normalerweise noch eine Woche weitermachen muess(t)en mit der Einnahme von Malarone.
MfG
Aloha