Angeblich mehren sich derzeit die Fälle in Phuket (Patong), dass Urlauber Opfer von Betrügereien wurden bzw. werden.
In die Fälle sollen auch korrupten Polizeibeamte involviert sein.
Touristen werden demnach Bagatelldelikte, wie z.B. Diebstahl von Fake-Uhren unterstellt. Dies geschiet um danach Geld zu erpressen.
Auch sollen die jeweiligen Touristen gemietete Gegenstände angeblich beschädigt zurückgegeben haben - auch hier wird hinterher ein hoher Schadenersatz gefordert. Immer mit dem Druckmittel einer Anzeige bei der Polizei. Es wird sogar davon berichtet, dass Vermieter oder gar die Polizei versucht haben, den Pass einzubehalten, um Druck auszuüben.
Das Auswärtige Amt, das genau vor diesen Fällen warnt, rät Touristen dringend in solchen Fällen schnellstens telefonischen Kontakt mit der Botschaft (02 2879000 während der Dienstzeiten und 081 8456224 Bereitschaftsdienst) oder dem Honorarkonsul in Phuket, Herrn Dirk Naumann (076 610407), aufzunehmen.
Außerdem sollte man die Telefonnummer der Tourist Police im Handy eingespeichert haben.
Diese Einrichtung wurde ins Leben gerufen, um zwischen Thailändern und Touristen zu vermitteln, und bei Problemen zu helfen, die vielleicht durch kulturelle Unterschiede hervorgerufen wurden. Gerade in Patong arbeitet auch ein ausgewanderter Deutscher bei der Tourist Police. Tel.Nr. 1155 http://phuketdir.com/pkttouristpolice/
Ich weiß von der Tourist Police nur, dass es eine Tel.Nr. für Thailand gibt und lokale Tel.Nrn. für die jeweiligen Gebiete. Und am Flughafen BKK werden Flugblätter mit Info verteilt. Wenn man verreist, sollte man sich rechtzeitig die richtige Nummer ergoogeln.
Über die Abteilung in Patong hab ich eine Doku gesehen, war ganz interessant. Dort haben sie's anscheinend hauptsächlich mit Saufköpfen zu tun, die sich daneben benehmen und mit Leuten, die von Strandhändlern, JetSki-Verleihern geprellt wurden.