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Sternedieb

Master Amigo

Registrierungsdatum: 28. November 2008

Beiträge: 21 634

1

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 15:48

Umweltsünde Kreuzfahrt!?

Laut dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) stößt ein einziger Ozeanriese auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Autos auf der gleichen Strecke.

Und weil man schon dabei ist, verleiht man stellvertretend den Kreuzfahrtkonzernen Aida und Tui Cruises mit dem "Dinosaurier des Jahres" den peinlichsten Umweltpreis des Landes.

Und der Naturschutzbund legt nach und behauptet dass die Konzerne aus Profitgier die Verwendung von Schiffsdiesel und den Einbau von Abgastechnik wie etwa Rußpartikelfilter verweigern.

Und jetzt? Kann der Verbraucher etwas tun? Soll er die Firmen meiden und sie dadurch zwingen, ihre Schiffe umzurüsten?

Weiterführender Artikel:
Handelsblatt
Holla the woodfairy...

Sina

Master Amigo

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2

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 16:31

Konsequent wäre es natürlich, wenn umweltbewusste Verbraucher die abgestraften Firmen meiden würden. Aber ich glaube nicht, daß das viele tun würden. Der Umwelt zuliebe müsste man meistens eigentlich eh ganz zu hause bleiben :ironic:

Bei einer Kreuzfahrt geht es nunmal um die Route und den Preis - und natürlich um das Schiff als Solches. Womit der Kahn betrieben wird, dürfte vielen Verbraucher relativ egal sein oder sie haben sich noch nie Gedanken darüber gemacht. Es ist jetzt vielmehr Aufgabe von TUI Cruises und AIDA, eine öffentliche Stellungnahme zu dem "Preis" abzugeben und die Verbraucher wissen zu lassen, wie es in Zukunft weitergehen soll. Gerade TUI ist ja eigentlich als umweltbewusstes Unternehmen bekannt - da ist der Dinosaurier - Preis schon peinlich...
Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind. (Kurt Tucholsky)

NoDurians

Master Amigo

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3

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 17:32

Der Umwelt zuliebe müsste man meistens eigentlich eh ganz zu hause bleiben
Ja, klar! Brav malochen und das sauer verdiente Geld zu Hause in Form von Steuern wieder an den Staat abdrücken. :mecker:

Aber es schadet ja nix, sich im Vorfeld zu informieren und besondere Dreckschleudern zu meiden, gibt ja genügend Kreuzfahrtanbieter. Dazu reicht jedoch der Artikel nicht, umweltfreundlichere Alternativen werden nicht genannt.

Dodo

Master Amigo

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4

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 07:42

Da fällt mir noch ein, das TUI Cruises am 01.09.11 die vormals große Kreuzfahrtkritikerin des NABU, Lucienne Damm, als Umweltmanagerin eingestellt hat ...

KLICK
...hibernation...

NoDurians

Master Amigo

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5

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 09:08

Ja, so läuft's. Ich hab unlängst eine Doku über die Finanzkrise gesehen. In Island, wo vor ein paar Jahren eine gewaltige Wirtschaftsblase geplatzt ist, haben die beteiligten Banken den Prüfern der Finanzaufsichtsbehörde Jobs angeboten. Lt. dieser Doku wechselten 60% der Bankenprüfer innerhalb weniger Jahre ins Management der Banken. :thumbsup:

cuate

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6

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 11:04

Das Thema beschäftigt uns ja schon eine Weile:

"Dreckschleuder" Kreuzfahrtschiff

Generell ist dazu zu sagen, dass es offenbar Möglichkeiten gibt, Schiffe weniger umweltschädigend zu betreiben und auf internationale Standards ausweichen. Wenn sie wollten ...

Thorben-Hendrik

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Beiträge: 2 717

7

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 12:01

Ich vermisse Alternativen für den Verbraucher...so bringt das Gejammer nix...so lange nicht einer den Vorreiter macht ändert sich leider nichts! :ratlos: