Die ungarische Fluggesellschaft, zwischenzeitlich privatisiert, hat es in den lezten 2 Jahren unter russischer Führung offenbar nicht geschafft, ihre Altschulden
abzubauen und wurde nach Beschluss der ungarischen Regierung jetzt wieder verstaatlicht. Mitbewerber sehen das mit Argwohn wegen evtl. staatlicher Subventionierung.
Im Rahmen des Kostensparpaketes hat Malév allen Mitarbeitern in Deutschland gekündigt. Die Aktivitäten des Verkaufsbüros werden zukünftig durch eine externe Firma abgewickelt.
Malév bietet für deren Fluggäste einen Bustransfer ab Budapest in den Osten und Süden Ungarns an.
Die Städte Debrecen, Miskoic, Szeged und Pécs werden angefahren. Am Airportshuttle-Minibusz-Schalter am Flughafen Budapest gibt es weitere Informationen. Für die Rückfahrt kann bereits im Bus zu den Flügen eingecheckt werden.
Offenbar plant die chinesiche HNA Group, Betreiber der Hainan Airlines, die Übernahme eines Anteils an der ungarischen Malev, meldet South China Morning Post. Durch dieses geplante Joint-Venture in Kooperation mit der ungarischen Regierung hätte man letztlich den Zutritt zum lukrativen europäischen Markt.